TV & Heimkino

Heimkino Ratgeber XXL

Wie man zum perfekten Heimkino kommt - In Fragen und Antworten

Millionen der Deutschen sitzen Abed für Abend vor dem Fernseher, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Ein gemütliches Wohnzimmer mit einem integrierten Heimkino findet man in nahezu jedem Haushalt in den unterschiedlichsten Variationen. Dieser Heimkino Ratgeber möchte Ihnen dabei helfen das Heimkino-Erlebnis in den eigenen vier Wänden optimal zu gestalten, so dass man den Feierabend richtig gemütlich genießen kann. Ein grandioses Bild und einen umwerfenden Sound, sodass man die Erdbeben in den Füßen spürt, wünscht sich jeder leidenschaftliche Kinogänger. Doch ganz ohne Know How ist es schwer eine perfekte Heimkino-Atmosphäre in den eigenen vier Wänden zu erschaffen. Für die Meisten stellen sich viele Fragen und deshalb schrecken sie vor der Erfüllung dieser Heimkino-Träume zurück. Wie fange ich ein Heimkino-Projekt an? Wie muss der Raum aussehen? Was brauche ich zur Dämmung oder Isolierung? Sollte es ein Fernseher oder ein Projektor mit Leinwand sein? Wozu braucht man einen AV-Receiver? Was brauche ich für Lautsprecher? Was kommen für Kosten auf mich zu? Welche Sesselsitze bzw. Wohnlandschaften sind die Bequemsten? Diese und viele weitere Fragen machen sich einem im Kopf breit und hemmen einen die ersten Schritte zu machen. Da es viele Dinge gibt, auf die man achten muss, wenn man ein Heimkino in das Eigenheim integrieren und einrichten möchte, gibt es im Folgenden einige Antworten auf die meisten Fragen, die im Zuge des Heimkinobaus aufkommen können.

Welche Komponenten benötigt man für ein perfektes Heimkino-Erlebnis?

Man benötigt in der Regel die folgenden Komponenten, um ein perfektes Heimkino-Erlebnis zu ermöglichen:

  • TV oder Beamer mit Leinwand
  • AV-Receiver
  • Lautsprechersystem (5.1(2), 7.1(2), 9.1(2) oder für High-End Audio Dolby Atmos sowie DTS X noch weitere Deckenlautsprecher)
  • Eine der folgenden Empfangsarten wird benötigt: DVB-C (Kabel), DVB-S2 (Satellit), DVB-T2 (Antenne), IPTV (Internet) 
  • Streaming-Equipment (z.B. Smart-TV, Fire-TV Stick, TV Media Player oder Streaming-Funktion moderner Gaming-Konsolen)
  • Internetanschluss mit Wireless LAN Router
  • DVD oder UHD-Blu-Ray Abspielgerät
  • Festplattenrecorder mit DVD- und Blu-Ray-Recorder oder externe Festplatte für USB-Recording
  • Universalfernbedienung
  • Kopfhörer mit 7.1 Sound (Damit man die Nachbarn zu später Stunde nicht stört)
  • Wohnlandschaft oder Sitzecke
  • Couchtisch
  • Sideboard, TV-Unterschrank oder Wohnwand
  • Dimmbare Beleuchtung: Idealerweise per App oder Universalfernbedienung steuerbares Licht

Wer wenig Geld zur Verfügung hat, kann sich trotzdem ein sehr gutes Heimkino-Erlebnis ermöglichen. Selbt günstige Komponenten haben heute schon zum Teil eine super Qualität.

Wie fange ich ein Heimkino-Projekt an?

Bevor man anfängt sich über technische Bestandteile Gedanken zu machen, ist es sinnvoll, ganz genau zu planen. Das geht bei der Auswahl des Raumes beziehungsweise bei der Aufteilung des Raumes los, geht über die richtigen Dämm- und Bezugsstoffe, eventuelle Verankerungen für Lautsprecher, Leinwand und Sitzsessel und endet bei dem besten Ambiente, um den ganz persönlichen Stil ausdrücken zu können. Genauso wichtig sind natürlich alle Geräte, die das Heimkino erst zu diesem machen. Doch ohne die richtige Grundlage können die technischen Geräte kein perfektes Heimkino-Erlebnis liefern. Zu Beginn sollte also die Planung aller Grundlagen stehen, die in weiteren Fragen und deren Antworten noch detaillierter erklärt werden. Die Planung sollte ebenfalls nicht nur oberflächlich einzelne Abschnitte der Fertigstellung koordinieren. Besser ist es, die gesamte Arbeit genau zu sortieren. Jeder kleine Handgriff und jede Arbeit, die auf einen zu kommt, soll vorab festgehalten werden, um mögliche Probleme einfach aus der Welt schaffen zu können und immer einen Überblick über die bevorstehende Arbeit zu haben. Es ergibt Sinn sich öfters Skizzen oder Zeichnungen mit gut lesbarer Beschriftung anzufertigen. So ist es leichter die Umsetzung einer Idee für alle Beteiligten verständlich zu machen. Bei dem Plan ist es hilfreich nicht nach einzelnen Sparten (wie zum Beispiel der Akustik oder Bildtechnik) vorzugehen, sondern die Arbeitsschritte in der Raumgestaltung aufeinander abzustimmen. Wie bei einer mehrschichtigen Torte muss der Raum Schicht für Schicht bearbeitet werden, da sich sonst einige Komponenten in die Quere kommen können. Ein reibungsloser Ablauf aller Arbeiten setzt einen solchen Plan voraus.

Wie muss der Raum beschaffen sein?

Die Beschaffenheit des Raumes, in dem das Heimkino entstehen soll, ist gerade wegen der Akustik, der Optik und natürlich wegen der gemütlichen Atmosphäre sehr wichtig. Wie es in vielen Kinos zu beobachten ist, ist der Raum niemals quadratisch. Ein quadratischer Raum hat einen großen akustischen Nachteil. Der Klang wird in einer immer wiederkehrenden Bewegung im Raum gehalten. Dadurch kann ein starkes Dröhnen, echoartiges Hallen oder ausgelöschte Töne entstehen. Im Gegensatz dazu kann man bei einem quadratischen Raum die Lautsprecher ziemlich perfekt in einer kreisförmigen Aufstellung platzieren, wodurch sie genau auf die Zuhörer ausgerichtet werden können. Die optimale Form des Raumes ist ein Rechteck, das keine Vielfachen zu den anderen Raummaßen aufweist. Der perfekte Raum hat demnach leider nur sehr beschränkte Maße, die selten in gegebenen Wohnräumen vorhanden sind. Auch für akustisch und optisch verbessernde Elemente ist die Größe und Machart des Raumes wichtig. Man sollte schauen ob genügend Platz für diese da ist oder ob man eventuell nach anderen Lösungen suchen muss. Außerdem gibt es die Fragen, ob der Raum schwarz gestrichen werden darf, um einen besseren Bildkontrast hervorzurufen, ob hinter der gedachten Stelle für die Leinwand oder den Fernseher Fenster oder Türen sind, die nicht blockiert werden dürfen oder wie viele Sitze beziehungsweise Couchplätze in dem Heimkinoraum Platz finden sollen. Auch die richtige Lichttechnik ist von entscheidender Bedeutung. Des Weiteren sind Oberflächen wie Teppichböden oder Tapeten im besten Fall glatt. Ansonsten werden Schallwellen von diesen Oberflächen förmlich verschlungen. Ein paar dämpfende Akustik-Elemente sind aber auch förderlich, um unerwünschte Effekte, wie ein Nachhallen oder Dröhnen zu unterbinden. In der Regel hat man aber in Wohnräumen ohnehin genügend schallabsorbierende Elemente, so dass eine Reduzierung von Rauen Oberflächen durchaus Sinn ergibt. Das perfekte Heimkino-Erlebnis entsteht nur dann, wenn all diese Komponenten und ein paar weitere mehr, wie z.B. das griffbereite Popkorn, optimal aufeinander abgestimmt wurden.  Zuletzt sollte noch die Stabilität der Wände und der Decke beachtet werden. Wenn ein großer Fernseher, schwere Lautsprecher oder ein Projektor an der Wand oder der Decke befestigt werden sollen, müssen sie tragfähig genug sein, um diese technischen Geräte gefahrlos halten zu können. Es ist also wichtig, dass es sich nicht um Leichtbauwände oder einen Rehgipsbau handelt, da die verwendeten Materialien nur wenig Gewicht tragen können. Aber auch dafür kann man tragende Rahmen oder ähnliches bauen. Für fast alles gibt es eine Lösung. Wer Geld, Zeit und Aufwand nicht scheut, der wird mit einem phänomenalen Heimkino-Erlebnis belohnt.

Welche Rolle spielt der Raum bei der Akustik?

Im Idealfall sollte eine Schallwelle den Raum nur einmal durchqueren und dann erlöschen. Dies funktioniert aber theoretisch nur im Freien. Mit den folgenden Maßnahmen versucht man dem Ideal aber möglichst nah zu kommen. Wie bereits bei der idealen Beschaffenheit des Raumes beschrieben, sollte der Raum in den einzelnen Grundmaßen kein Vielfaches eines anderen Maßes sein. Außerdem ist eine quadratische Grundfläche eher unpraktisch. Ein Raum sollte demnach nicht die Maße 5,50 Meter x 5,50 Meter x 2,75 Meter haben. Diese oder kohärente Abmessungen sind ein Beispiel für den denkbar schlechtesten Raum. Ein passender Raum könnte beispielsweise Abmessungen von 5,50 Meter x 4,50 Meter x 2,00 Meter haben. Es gibt keine Vielfache oder naheliegende Vielfache und macht den Raum somit perfekt. Der Klang kann sich so am besten ausbreiten.

Wie muss man den Raum vorbereiten?

Im Allgemeinen ist es wichtig den Raum so vorzubereiten, dass ein Heimkinosystem samt Fernseher einfach darin installiert werden kann. Am besten ist es, wenn man den Raum noch einmal neu einrichten kann bzw. den Raum zu mindestens zuvor leerräumt. Um für eine gleichmäßige Akustik sorgen zu können, ist es sehr hilfreich, dass alle Wände möglichst eben gestaltet sind. Teppichböden sollten auch nicht zu viel Struktur haben. Jedes unebene Element im Raum absorbiert Schallwellen. Im gewissen Umfang ist das auch erwünscht.  Zudem sollte, wenn es möglich ist, die normale Beleuchtung abgehängt werden, um später mit einer anderen und meistens schöneren Lösung arbeiten zu können. Allgemein sorgt gedimmtes Licht für eine super gemütliche Heimkino-Atmosphäre. Kann man die Lichttechnik neu gestalten, so sind Unterputz-Lösungen die Besten. Man hat keine störenden Kabel o.ä. und die Steuerung der Lichtanlage geschieht an einem zentralen Ort. Falls man die Lichtanlage nachträglich installiert, dann eignen sich z.B. auch dimmbare Deckenfluter ganz hervorragend, um eine perfekte Heimkino-Atmosphäre zu schaffen.

Wie kann man die Akustik des Raumes verändern?

Die Akustik ist neben dem Bild die wichtigste Komponente beim Bau eines Heimkinos. Gerade bei der Akustik haben Planungen im Voraus große Priorität und sind mit einem relativ großen Zeit- und Geldaufwand verbunden. Um einen guten Klang in einem Raum zu haben reicht es nicht, teure Lautsprecher in kreisförmiger Art aufzustellen. Um die zuvor beschriebenen Probleme der Akustik, wie Dröhnen, echoartiges Hallen oder ausgelöschte Töne  in quadratischen Räumen zu umgehen, ist es sinnvoll, nicht direkt in der Mitte des Raumes sitzen zu müssen, da dort der genannte Effekt am stärksten zu spüren ist. Effektiver ist es im hinteren Drittel und ein kleines bisschen nach links oder rechts versetzt zu sitzen. Es gibt einige Bauelemente, die für eine bessere Akustik im Raum sorgen können. Häufig gibt es Materialien, die den gesamten Klang oder nur einzelne Frequenzen zurückgeben oder verschlucken. Mit speziellen Absorbern, Diffusoren und Resonatoren kann die Raumakustik kontrolliert und zum Besseren verändert werden.

Welchen Teppich nehme ich, um Nachhall zu reduzieren?

Nachhall kann schon mit einfachen Mitteln reduziert werden. Im Grunde kann alles Nachhall reduzieren, was keine glatte Oberfläche hat. Mit Teppichboden ist es einfach den Schall zu dämpfen. Dieser sollte jedoch nur auf dem Boden verlegt werden, da sonst viel zu viel Klang verloren geht. Beim Teppich gilt die Regel: Je flauschiger der Teppich ist, desto besser dämpft er. Ein Vorhang eignet sich gut um Fenster, nicht genutzten Bereichen oder etwaige Türen, die zum Beispiel in einen Technikraum führen, abzudecken . Diese können komplett in die Ecke oder in einen dafür gebauten Schrank eingefahren werden, sodass sie nicht störend wirken, während kein Film geschaut wird. Solche Vorhänge reduzieren natürlich auch den Nachhall. Alle Gegenstände wie zum Beispiel die Sessel greifen in die Akustik ein, sind jedoch viel zu ungenau, um sie als Akustikelement einzusetzen. Insgesamt sollte man aber darauf achten den Raum nicht zu überdämpfen. Wenn zu viele Faktoren zur Dämpfung vorhanden sind, wird der Klang sehr dumpf und wirkt leer.

Praxistipp:

Im Allgemeinen sollte der Teppich nicht zu flauschig sein, da in Wohnräumen meist schon genügend Elemente zum Dämpfen des Nachhalls, wie z.B. Sofas, Vorhänge und andere Gegenstände, vorhanden sind. Für den professionellen Heimkinobau kommen speziell dafür gebaute Absorber, Diffusoren und Resonatoren zum Einsatz, um in die Akustik einzugreifen. Der normale Heimkino-Fan sollte eher auf glatte Oberflächen bei Teppichböden und Tapeten setzen. Es gibt ohnehin meist genügend dämpfende Elemente in Wohnräumen.

Was sind Diffusoren, Absorber und Resonatoren?

Diffusoren, Absorber und Resonatoren sind Elemente, die die Akustik eines Raumes verändern können. Mit ihnen werden grundsätzlich Tonstudios und Kino ausgestattet. Die verschiedenen Frequenzen und deren Wellenverhalten sind der eigentliche Grund dafür, dass es überhaupt Probleme mit der Akustik gibt. Töne bestehen aus unterschiedlich langen Wellen. Daher kann es zu Komplikationen kommen, wenn diese gleichzeitig abgestrahlt werden oder sich Ausbreitungsverlauf überlagern.

Absorber

Absorber können eine Welle förmlich schlucken. Sie haben eine offenporige Oberflächenstruktur und nehmen damit den Klang größtenteils auf, ohne ihn wieder abzugeben. Der Klang ist somit abgeschwächt und erzielt damit eine ähnliche Wirkung wie ein Diffusor, wobei eine unkontrollierte Verteilung des Klangs verhindert wird. Welche Frequenzen dabei absorbiert werden, hängt einerseits vom Material, als auch vom Volumen des Absorbers ab. Welche Frequenz genau absorbiert wird hängt von jedem einzelnen Absorber individuell ab, jedoch kann man grundsätzlich der Regel folgen: Je größer das Volumen ist, desto tiefer sind die Frequenzen, die von diesem Element absorbiert werden können.

Resonatoren

Je tiefer ein Ton, also auch dessen Frequenz ist, desto länger ist auch seine Schallwelle. Während sich die Höhen und Mitten gut in einem kleinen Raum verteilen können, gibt es Probleme im Tieftonbereich. Gegen die tiefen Töne kann man mit Resonatoren vorgehen. Diese schwingen im Grunde nur mit den tiefen Frequenzen mit, ohne sie zu schlucken oder wieder zu reflektieren. Ob die Resonatoren auch die richtigen Frequenzen und diese im gewünschten Maße absorbieren, lässt sich nicht mit Bestimmtheit voraussagen. Es ist also immer ein wenig Glückssache, ob eine Veränderung im gewünschten Maße funktioniert. Im Gegensatz dazu sind Absorber deutlich zuverlässiger und geben eine Garantie dafür, dass die gewünschte Wirkung eintritt. Jedoch sind sie nicht dafür geeignet sehr tiefe Frequenzen zu absorbieren.
Abhilfe dazu schaffen Helmholtz-Resonatoren. Diese bestehen aus einem geschlossenen Kasten, in den ein Rohr führt; ähnlich, wie ein Bassreflexrohr bei Subwoofern. Das Volumen der Kiste kann genau berechnet werden, um eine bestimmte Frequenz zu eliminieren. Da der Aufwand relativ hoch und der benötigte Platz ziemlich groß ist, ist diese Variante nur bei besonders hohen Ansprüchen zu empfehlen.

Diffusoren

Diffusoren haben die Aufgabe den Klang zu streuen. Es gibt zwei Arten von Diffusoren, nämlich den 1D Diffusor und den 2D Diffusor. Ein 1D Diffusor ist wie ein Bücherregal im Wohnzimmer. Es verteilt durch kleine Unebenheiten den Klang im Raum, ohne ihn gerade zurück zu werfen. Der 2D Diffusor hat große Unebenheiten und verteilt den Schall noch mehr, um ein möglichst weiches und gleichmäßiges Klangbild zu erzeugen.


Wo müssen Absorber, Resonatoren und Diffusoren platziert werden?

Absorber werden immer an den Wänden und in den Ecken installiert. Zur Montage an der Wand, sollte man zu Plattenabsorbern greifen. Diese haben oft Maße wie 50 x 100 cm und sind zwischen 5 und 10 Zentimetern dick. Am besten kommen sie an den Seitenwänden zum Einsatz, da dort die Geschwindigkeit des Schalls am stärksten ist und sie dort als stylisches Designelement angebracht werden können. Die Spiegelmethode ist für den perfekten Aufstellungsort am einfachsten. Man sollte von der Hörposition aus die vorderen Lautsprecher durch einen an die Wand gehaltenen Spiegel sehen können. Alternativ kann man Absorber auch als Deckensegel installieren, was einen besonderes Aussehen ermöglicht, worüber viele Leute begeistert sind. Man könnte darunter geschickt die Deckenbeleuchtung verbauen und so für ein besonderes Ambiente sorgen. Der Bass ist in Deckennähe immer am stärksten. Daher bietet es sich an, auch Resonatoren an der Decke anzubringen.

Welche Empfangsmöglichgeiten für Fernsehprogramme gibt es?

Momentan gibt es DVB-C (Kabel), DVB-S/S2 (Satellit), DVB-T/T2 (Antenne) sowie IPTV (Internet) als Empfangsarten für das Fernsehprogramm.

DVB-C (Kabel)

DVB-C steht für "Digital Video Broadcasting-Cable". Mit DVB-C können digitale Fernsehsignale per Kabelverbindung übertragen werden. Bei DVB-C entscheidet der Wohnort über die Auswahl an möglichen Kabel-TV Anbietern. Des Weiteren benötigt man neben dem Kabel-TV Anbieter einen HD-Receiver oder einen DVB-C Tuner im Fernsehgerät, um Kabel-TV empfangen zu können. Meist werden die HD-Receiver von den jeweiligen Kabel-TV Anbietern zur Miete angeboten. Das Angebot der empfangbaren Fernsehprogramme ist meist sehr umfangreich. Das Angebot der zur Auswahl stehenden Fernsehprogramme in SD-Qualität sowie der Fernsehprogramme in hochauflösender HD-Qualität unterscheidet sich je nach Kabel-TV Anbieter und Angebot. Es stehen meist sehr viele Programme zur Auswahl. Auch ausländische Fernsehprogramme können per Kabel-TV meist problemlos empfangen werden. Die bekanntesten Anbieter für Kabel-TV in Deutschland sind Vodafone, Unitymedia und Tele Columbus. Das Empfangen von Kabel-TV ist mit monatlichen Kosten verbunden und variiert je nach Anbieter und Angebot. Ein Vorteil von Kabel-TV ist die Unempfindlichkeit gegenüber atmostphärischen Störungen. Somit sind gemütliche Fernseh-Abende auch bei sehr ungemütlichem Wetter vor Ort ohne Störungen möglich. DVB-s/S2 (Satellit) oder DVB-T/T2 (Antenne) sind da wesentlich empfindlicher. Bei den letzgenannten Empfangsarten kann es durch atmosphärische Störungen zu Bild- und Tonstörungen kommen, die ganz schön nerven können. Aber auch bei Kabel-TV kann es zu Störungen kommen, die dann aber eher auf den Anbieter zurückzuführen sind. 

 

DVB-C2 (Kabel)
Senderauswahl ca. 100 ++
Sender in HD Qualität ca. 40 ++
Kostenfreie Nutzung Nicht vorgesehen -
Kostenpflichtige Nutzung Der Kabelanschluss muss am Wohnort verfügbar sein. In diesem Fall kann man je nach Standort zwischen den Anbietern Vodafone, Unitymedia und Tele Columbus wählen. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Angebot bei ca. 10-20€ pro Monat. -
Störungsfreies Fernsehen Es gibt in der Regel keine witterungsbedingten Störungen. Es können lediglich Störungen beim Anbieter auftreten. +++
Flächendeckend verfügbar Kabel-TV ist nicht flächendeckend verfügbar -
Einmalige Anschaffungskosten Ist ein Kabelanschluss im Haus vorhanden, so fallen lediglich monatliche Kosten für den Vertrag sowie evtl. der Miete eines Receivers an. Eine Nachrüstung des Kabelanschlusses ist teilweise mit erheblichen Kosten verbunden. +
Monatliche Kosten Die Kosten liegen so bei 10-20€ pro Anschluss, wobei auch mehrere Fernseher bei entsprechender hausinterner Kabelverlegung ohne Aufpreis angeschlossen werden können. Jedes Fernsehgerät muss dazu über ein DVB-C2 Tuner oder einen extra DVB-C2 Receiver verfügen. ++
Anbieterauswahl Vodafone, Unitymedia, Tele Columbus +
Zeitversetztes Fernsehen Bei entsprechendem Festplattenreceiver möglich +
Video-On-Demand Dienste Ist möglich ++
Empfang von Pay-TV Pay-TV Sender können empfangen werden ++
Mobiles Fernsehen Da ein fester Kabelanschluss vorhanden sein muss, ist Kabel-TV mobil nicht empfangbar. -
UHD Sender Empfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich, wobei die angebotenen Sender und Sendungen zurzeit noch nicht zahlreich vorhanden sind. Kabel-TV ist aber zukunftssicher. +
Smart TV Nutzung Die Möglichkeit Smart-TV -Dienste zu nutzen besteht +
Feste Installation nötig Bei Mietwohnungen ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kabel-TV-Dosen bereits vorgegeben, so dass man weitere TV-Geräte wohlmöglich durch teure Unterputz-Kabelverlegungen anschließen muss. Lose Kabelverbindungen sehen meist nicht schön aus, sind aber grundsätzlich möglich. Des Weiteren gibt es DVB-C/IP Repeater, die eine Verbreitung des Signals in mehrere Räume auch kabellos oder per Lan-Verbindung ermöglichen. -

 

 

DVB-S und DVB-S2 (Satellit)

DVB-S ist die Abkürzung für "Digital Video Broadcasting-Satellite". Mit DVB-S können digitale Fernsehsignale per Satellit empfangen werden. DVB-S2 ist die Weiterentwicklung davon. Mit DVB-S2 wurde die Datentransferrate erhöht, so dass mit DVB-S2 auch Fernsehprogramme in HD-Qualität übertragen werden können. DVB-S/S2 hat eine wesentlich größere Auswahl an zur Verfügung stehenden Sendern als DVB-C (Kabel), da auch Satelliten-Signale von ausländischen Fernseh-Sendern per Sat-Receiver und Satellitenschlüssel empfangen werden können. Die Satelliten Astra, Eutelsat und Hotbird sind hier in Deutschland relevant und ermöglichen den Empfang von mehr als 1000 Fernsehprogrammen in nahezu jeder Sprache dieser Welt. Der Empfang der meisten Sender ist für den Endverbraucher kostenfrei. Wer die Programme in HD-Qualität genießen möchte, der nuss HD+ aktivieren, was ca. 60€ pro Jahr kostet. Des Weiteren wird eine HD+ Karte benötigt. Für den Empfang von DVB-S/S2 braucht man lediglich eine Satellitenschüssel und einen Sat-Receiver. Die meisten Fernseh-Geräte haben bereits ein Sat-Tuner verbaut, wodurch die Anschaffung eines Sat-Receivers eingespart werden kann. Über DVB-S/S2 können auch verschlüsselte Pay-TV Sender empfangen werden, wobei die Kosten meist deutlich höher sind und vom jeweiligem Pay-TV Anbieter abhängen. Der Vorteil von DVB-S/S2 liegt in der sehr hohen Programm-Vielfalt und den sehr geringen Kosten. Man benötigt lediglich die Hardware, um Sat-TV empfangen zu können. Es gibt aber auch Nachteile: Bei atmosphärischen Störungen kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen und die Installation einer sperrigen Satellitenantenne oder Satellitenschüssel ist nicht überall gestattet.

 

DVB-S2 (Satellit)
Senderauswahl Mehr als 1500 Radio- und Fernsehprogramme, wobei ca. 300 Fernsehprogramme und Telemediendienste unverschlüsselt empfangbar sind +++
Sender in HD Qualität ca. 50 +++
Kostenfreie Nutzung Es können ca. 300 Fernsehprogramme und Telemediendienste sowie ca. 170 Radiosender kostenfrei empfangen werden. Darunter die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF, NDR uvm. sowie die privaten Sender Pro7, Sat1, RTL, Vox, Kabel1 uvm. in SD-Qualität. +++
Kostenpflichtige Nutzung Der Empfang von privaten Sendern wie Pro7, Sat1, RTL uvm. in HD-Qualität Ist kostenpflichtig und benötigt eine HD+ Mitgliedschaft -
Störungsfreies Fernsehen Witterungsabhängig kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen. Sogar Totalausfälle bei starkem Unwetter können vorkommen. -
Flächendeckend verfügbar Der Empfang funktioniert flächendeckend, wobei neuste Technologie sogar Satellitenempfang auf fahrenden Schiffen oder in Bussen ermöglicht. +++
Einmalige Anschaffungskosten Die Anschaffungskosten sind beim Satelliten-TV recht hoch. Es muss eine Satellitenschüssel meist vom Fachmann justiert und eingerichtet werden. Auch die Anschaffung eines Sat-Receivers ist nicht kostenlos, kann aber bei modernen Fernsehgeräten bereits als integrierter DVB-S2 Tuner bereits vorhanden sein. ---
Monatliche Kosten Nur wer die Programme in HD-Qualität empfangen möchte, der benötigt eine HD+ Mitgliedschaft. Diese kostet pro Jahr 69€ +++
Anbieterauswahl Folgende Satelliten sind in Deutschland von Relevanz: Astra, Eutelsat, Hotbird ++
Zeitversetztes Fernsehen Bei entsprechendem Festplattenreceiver möglich +
Video-On-Demand Dienste Sind möglich ++
Empfang von Pay-TV Pay-TV Sender können empfangen werden +++
Mobiles Fernsehen Es gibt Satellitenschüsseln, die z.B. auf Schiffen zum Einsatz kommen. Die benötigte Technik dafür ist aber in der Regel zu teuer für den privaten Endverbraucher. +
UHD Sender Der Empfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich. Zurzeit ist das Angebot aber generell noch überschaubar. ++
Smart TV Nutzung Möglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen ++
Feste Installation nötig Mit DLAN kann ein heimisches Netzwerk über die Stromversorgung aufgebaut werden. Somit kann SAT-TV sogar in mehreren Räumen ohne monatliche Kosten und ohne aufwendiges Verlegen von festen Kabelverbindungen empfangen werden. +++

 

 

DVB-T und DVB-T2 (Antenne)

DVB-T ist die Abkürzung von "Digital Video Broadcasting Terrestrial". Mit DVB-T können digitale Fernsehsignale per Antenne empfangen werden. DVB-T2 ist die Weiterentwicklung von DVB-T. Mit DVB-T2 wurde die mögliche Datentransferrate erhöht, wodurch auch Fernseh-Programme in HD-Qualität ausgestrahlt werden können.Der Empfang von HD-Sendern benötigt ein CI+ Modul, welches von Freenet.tv erworben werden kann. Freenet handelt im Auftrag der TV-Sender. Die Programm-Vielfalt ist bei DVB-T/T2 am Geringsten. Es können die öffentlich/rechtlichen Sender sowie eine Auswahl an privaten Sendern empfangen werden. Insgesamt können rund 40 Programme in ausgewählten Ballungsräumen empfangen werden, wobei 23 verschlüsselt in HD-Qualität übertragen werden. Pay-TV Angebote können per DVB-T/T2 nicht wahrgenommen werden. Man benötigt für den Empfang von DVB-T2 eine Antenne sowie einen DVB-T2 Receiver oder ein TV-Gerät mit DVB-T2 Tuner und CI+ Slot für das CI+ Modul von Freenet. Der Vorteil von DVB-T2 liegt darin, dass man nur kleine auch mobil einsetzbare Antennen benötigt. Eine Satellitenantenne oder Satellitenschüssel ist deutlich größer und eher im statischen Einsatz zu finden. Die Störanfälligkeit gegenüber atmosphärischen Einflüssen ist ählich wie bei DVB-S/S2 bei sehr schlechtem Wetter teilweise deutlich erkennbar. Es kann zu Bild- und Tonstörungen während eines Unwetters kommen.

 

DVB-T2 (Antenne)
Senderauswahl ca. 40 -
Sender in HD Qualität ca. 20 +
Kostenfreie Nutzung Es können ca. 20 öffentlich-rechtliche Sender wie ARD, ZDF, NDR uvm. kostenfrei empfangen werden. ++
Kostenpflichtige Nutzung Der Empfang von privaten Sendern wie Pro7, Sat1, RTL uvm. Ist kostenpflichtig -
Störungsfreies Fernsehen Witterungsabhängig und standortabhängig kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen. Sogar Totalausfälle bei starkem Unwetter können vorkommen. -
Flächendeckend verfügbar DVB-T2 ist vornehmlich in Ballungsräumen verfügbar --
Einmalige Anschaffungskosten Anschaffung eines DVB-T2 Receivers. Die meisten Fernsehgeräte haben einen DVB-T2 Receiver bereits integriert. Beim Anbieter Freenet TV gibt es kostengünstige Hardware. ++
Monatliche Kosten Freenet TV für 69€ pro Jahr und Gerät. +
Anbieterauswahl Freenet TV -
Zeitversetztes Fernsehen Bei entsprechendem Festplattenreceiver möglich +
Video-On-Demand Dienste Nicht möglich -
Empfang von Pay-TV Pay-TV Sender können nicht empfangen werden -
Mobiles Fernsehen Durch sehr kompakte Antennen ist das mobile Fernsehen möglich. Dazu muss am Standort der Empfang von DVB-T2 funktionieren. ++
UHD Sender Kein Empfang von Sender in UHD Qualität möglich --
Smart TV Nutzung Keine Möglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen -
Feste Installation nötig Jedes Gerät kann separat an einen Receiver mit DVB-T2 Antenne angeschlossen werden, wodurch das Verlegen von „festen" Kabelverbindungen unnötig ist. +++

 

IPTV (Internet)

IPTV steht für "Internet Protocol Television", wobei der Fernsehempfang bei IPTV über das Internet geschieht. Viele große Anbieter für schnelles DSL  haben meist auch IPTV als Zusatzleistung zum DSL-Anschluss im Angebot. Die Programm-Vielfalt ist recht groß. Es können je nach Anbieter ca. 100 Programme empfangen werden, wobei auch immer mehr Programme in HD-Qualität darunter zu finden sind. Der klare Favorit der Redaktion in Sachen Preis/Leistung ist EntertainTV Plus von der Deutschen Telekom. Dort gibt es rund 100 Programme zur Auswahl, wobei darunter 45 Sender in HD ausgestrahlt werden. Zusätzlich gibt es 50000 Inhalte auf Abruf und davon wiederum 15000 in HD. Des Weiteren gibt es einige sehr begehrte Funktionen in diesem Tarif der Telekom. So kann man etliche Sendungen, die aktuell laufen, einfach per Restart von Anfang an anschauen oder einfach bis zu 7 Tage später per Replay-Funktion zeitversetzt schauen. Auch das Programmieren der Aufnahmezeiten von Unterwegs per Internet ist mit IPTV von der Deutschen Telekom per Programm Manager problemlos möglich. Andere nennenswerte Anbieter für IPTV sind Vodafone TV und 1und1TV.  IPTV ist gegenüber atmosphärischen Störungen unempfindlich. Man benötigt für den Empfang von IPTV einen speziellen IPTV-Receiver, der von den DSL-Anbietern zur Miete oder zum Kauf angeboten wird. IPTV ist mit monatlichen Kosten verbunden. 

 

IPTV
Senderauswahl ca. 100 ++
Sender in HD Qualität ca. 45 ++
Kostenfreie Nutzung Ist nicht möglich -
Kostenpflichtige Nutzung Für gerade einmal 14,95€/Monat kann man z.B. das Premium Angebot EntertainTV Plus von der Telekom inkl. Gemietetem Receiver bekommen. Das ist vergleichsweise günstig. ++
Störungsfreies Fernsehen Bei stabiler Internetverbindung sind Störungen eher selten. Es kann allerdings auch bei IPTV zu Anbieterbedingten Störungen kommen. ++
Flächendeckend verfügbar Man benötigt für den Empfang von IPTV eine stabile und sehr schnelle Internetverbindung. Breitbandanschlüsse sind nicht flächendeckend verfügbar. -
Einmalige Anschaffungskosten Die einmaligen Anschaffungskosten sind meist nur für den Receiver oder den WLAN-Router einzuplanen, welche allerdings meist eh im Rahmen des Angebots zur Miete bereitgestellt werden. +++
Monatliche Kosten Die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 5-15€ ++
Anbieterauswahl Deutsche Telekom (EntertainTV), Vodafone (VodafoneTV), 1und1 (1und1 TV) ++
Zeitversetztes Fernsehen Bei entsprechendem Festplattenreceiver möglich +
Video-On-Demand Dienste Sind möglich ++
Empfang von Pay-TV Pay-TV Sender können empfangen werden +++
Mobiles Fernsehen Da der Empfang über das Internet geschieht können die Programme auch mobil empfangen werden. +++
UHD Sender Der Empfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich. Zurzeit ist das Angebot aber generell noch überschaubar. ++
Smart TV Nutzung Möglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen ++
Feste Installation nötig Es ist lediglich ein schneller Internetzugang oder eine stabile WLAN-Verbindung im heimischen Netzwerk mit schneller Internetverbindung nötig. +++

 

Praxistipp – Empfehlung der Redaktion

Zusammenfassend ist die Redaktion von Geizhammel der Meinung, dass man mit IPTV die besten Leistungen geboten bekommt. Die Sender-Vielfalt ist riesig, die Bild- und Tonqualität vergleichsweise top und der Empfang ist gegenüber atmosphärischen Witterungsverhältnissen störungsfrei. Des Weiteren haben sehr viele Haushalt einen Breitbandanschluss und man hat nur einen Ansprechpartner für TV, Internet und Telefon. Spezielle Funktionen wie z.B. Restart oder Replay von der Telekom ermöglichen das zeitversetzte Fernsehen ganz ohne vorherige Aufnahme. Und wer dennoch eine Sendung gerne aufzeichnen möchte, der kann dies sogar unterwegs über das Internet programmieren. Das macht IPTV für wahre Heimkino-Fans so interessant. Hier können Sie prüfen, ob IPTV bei Ihnen verfügbar ist. SAT-TV hat hingegen eine noch größere Sender-Vielfalt. Wer auch spezielle ausländische Programme empfangen möchte, der ist mit SAT-TV am besten bedient. Wer zudem auf HD-Bildqualität verzichten kann, der benötigt nur die Hardware um SAT-TV kostenfrei empfangen zu können und der Empfang ist zudem in ganz Deutschland flächendeckend möglich. Wer mit SAT-TV Filme in HD-Qualität schauen möchte, der muss eine HD+ Mitgliedschaft beantragen. Dafür fallen Kosten in Höhe von 69€ pro Jahr an, welche aber vergleichsweise niedrig sind. Kabel-TV ist ähnlich wie IPTV, allerdings ist ein Kabelanschluss dafür nötig und im Detail ist IPTV in etlichen Punkten überlegen. DVB-T2 (Antenne) ist aus der Sicht der Redaktion die schlechteste Option, da die Sender Vielfalt am Geringsten ist und es zu Bild- und Tonstörungen während eines Unwetters kommen kann. Der Vorteil bei DVB-T2 ist hingegen, dass man nur eine kleine, mobil einsetzbare Antenne benötigt. Der Empfang ist im Vergleich zu SAT-TV nicht flächendeckend. Der Empfang von 23 Sendern in HD-Qualität ist auch bei DVB-T2 mit monatlichen Kosten verbunden aber möglich. Die privaten Sender können allerdings bei DVB-T2 nicht in SD-Qualität kostenlos empfangen werden, so wie es bei SAT-TV der Fall ist. 

 

Was ist HD+?

HD+ ist ein verschlüsseltes Fernseh-Programm Angebot der HD Plus GmbH. Mit HD+ können 23 private Fernseh-Programme in HD-Qualität per Satellit empfangen werden. Lediglich die öffentlich/rechtlichen Fernseh-Sender können unverschlüsselt in HD-Qualität per Satellit kostenfrei empfangen werden. Wer auch die bekanntesten privaten Fernseh-Sender wie z.B. Pro7, RTL, Sat1, Kabel1 oder VOX u.v.a.m. in HD-Qualität genießen möchte, der benötigt eine HD+ Mitgliedschaft und eine HD+ Karte, die in den CI+ Slot des Fernsehers oder den CI+ Slot des Sat-Receivers eingesteckt werden muss. 

TV im Heimkino – Was sind die Vor- und Nachteile?

Für viele Leute stellt sich die Frage, ob ein Fernseher im Heimkino angebracht ist, ob man einen Nachteil in Bezug auf die Bildschirmgröße hat oder ob er überhaupt platzsparend installiert werden kann. Früher wäre ein Fernseher in einem Kino undenkbar gewesen. Es konnte nie ein Fernseher Produziert werden, der auch nur annähernd so groß gewesen wäre, wie heute. Früher sollte man fünf Bildschirmdiagonalen vom Fernseher weg sitzen, da man sonst einzelne Bildpunkte erkennen konnte. Bei heutigen Projektoren und Fernsehern, sollte man bis auf die anderthalbfache Bildschirmdiagonale an das Bild heran gehen. Mit der Auflösung von UHD ist dies ohne Einbußen in Bezug auf die Bildqualität möglich. Außerdem hat man bei Fernsehern den Vorteil, dass eine starke eigene Helligkeit den Gebrauch auch bei Tageslicht möglich macht. Die einzige Einschränkung ist eine mangelnde Blickwinkelstabilität, was das Sehen von einer seitlicheren Position einschränkt. Ein Nachteil ist, dass die maximale Größe von TVs begrenzt ist, die mit einer Ultra High Definition Auflösung ausgestattet sind. Es gibt zwar schon riesige TVs mit einer UHD-Auflösung, aber mit einem Projektor ist ein deutlich größeres Bild machbar. Zudem kosten diese riesigen Fernsehgrößen sehr viel Geld. Die Größe bringt ein stattliches Gewicht mit sich, sodass es schwieriger ist jenen platzsparend zu verbauen.

TV oder Projektor – Was sollte man nehmen?

Ob man einen Projektor oder einen TV benutzt hängt von den eigenen Vorlieben, dem generellen Fernsehverhalten und von der Benutzung des Raumes ab. Um sich das richtige Kino-Feeling nach Hause zu holen, sollte man immer zu einer Leinwand mit Projektor greifen. Mit diesen ist man im gesamten Umfeld viel Flexibler und die einzelnen Bestandteile lassen sich leichter austauschen. Ein Fernseher ist eher dann ratsam, wenn das Heimkino in den Wohnraum integriert wird und die komplette Verdunklung des Raumes ein großes Problem darstellt. Des Weiteren sind qualitativ hochwertige und große LED-TVs mit einer UHD-Auflösung heute relativ günstig, so dass Beamer und Leinwand eher was für richtige Heimkino-Experten ist, die auch bereit sind mehrere tausend Euro für die Realisierung zu investieren.

Welche Quellen für UHD-Inhalte gibt es?

Wenn man sich einen Fernseher mit einer UHD-Auflösung aussucht, sollte man wissen, wie viele und welche Quellen es gibt, um echte UHD-Inhalte zu empfangen. Für das Satelliten oder Kabelfernsehen ist eine UHD-Auflösung noch lange kein Standard. Es gibt mittlerweile ein paar Sender wie SKY, Pearl tv UHD oder Fashion 4K, die Filme in dieser Auflösung per Kabel übertragen.  Sat-Fernsehen sendet schon ein paar Testkanäle, die aber nur selten Anklang bei einem Anspruchsvollen Nutzer findet. Dies sind aber nur die Wenigsten. Eine andere Möglichkeit ist das Streamen von Serien und Filmen über Dienste wie Netflix, Amazon Video oder Maxdome. Die Auswahl der Serien ist noch sehr begrenzt, aber so mancher bekannter Titel wie Stranger Things lassen sich schon in der sehr hohen Qualität anschauen. Diese Dienste Arbeiten aber mit Hochdruck daran alles auf das UHD-Format umzustellen. So gibt es zum Beispiel einen 4k Fire TV Stick, der alle UHD-Inhalte für den AV-Receiver bereitstellen kann. In Zukunft wird es also immer mehr davon geben. Wenn man im Internet bleibt gibt es natürlich viele Videoinhalte auf bekannte Plattformen wie Youtube oder Vimeo, die in UHD gefilmt wurden. Dann gibt es noch Blu-Ray-Disks die einen Filme in UHD-Auflösung mitbringen. Diese sind aber in Relation zu normalen DVDs etwas teurer. Zu guter Letzt gibt es noch Spielekonsolen der neusten Generation, wie die Playstation 4 Pro oder die Xbox One X. Diese Konsolen sind auch in der Lage Inhalte in sehr hoher Auflösung wiederzugeben. Um also in den vollen Genuß einer UHD-Auflösung zu kommen, sollte man sich die Quellen der Medien genau anschauen. Auch die Konfiguration an den technischen Geräten sollte richtig eingestellt werden. Sollte eine Quelle nicht in UHD-Auflösung daher kommen, so kommt bei UHD-TVs das zuvor beschriebene UHD-Upscalling ins Spiel. 

Welche Ausstattungsmerkmale gibt es bei modernen Fernsehern?

Die Hersteller von Fernsehgeräten werben mit einer großen Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen. Die Wenigsten kennen dabei die wirklich relevanten Details. Es ist wichtig, dass man vor dem Kauf eines neue Fernsehers seine Bedürfnisse und damit die technischen Anforderungen an das TV-Gerät kennt. Wir erläutern im Folgenden die wichtigsten Ausstattungsmerkmale im Detail.

Wie findet man den richtigen Fernseher?

Welche Funktionen und Anschlussstellen für den Fernseher schlussendlich wichtig sind kommt auf die Nutzung und die Bedürfnisse des Erwerbers an. Möchte man sich nur hin und wieder mal einen Film anschauen ist es nicht so wichtig, ob die Bildwiederholungsrate besonders hoch liegt. Ist man Gamer oder 3D-Enthusiast ist dies aber besonders wichtig. Ob er besonders groß oder klein sein soll, eine UHD-Auflösung, HDR oder etwas dergleichen an Bord haben muss oder ein Gaming-Modus mit besonders niedrigen Reaktionszeiten eine Möglichkeit sein sollte: Am Ende entscheidet die gewünschte Nutzung und der Geldbeutel. Je mehr Funktionen der Fernseher hat und je besser die verbaute Technik ist, desto teurer wird das gewünschte Gerät in der Regel auch. Da der Konkurrenzkapf im TV-Geschäft aber relativ ausgeprägt ist, bieten auch günstige Fernseher meist viele der genannten Funktionen ohne Aufpreis an.

Curved- oder Flat-TV, was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn man sich einen Fernseher anschaffen möchte, so gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Arten, die man vor dem Kauf wählen kann. Das sind Curved-TVs und Flat-TVs. Flat-TVs sind wie herkömmliche Fernseher und haben eine gerade Oberfläche. Das bedeutet, dass der Bildschirm nicht gewölbt ist. Daneben gibt es aber noch die Variante, bei der der Bildschirm gewölbt ist. Der gebogenen Bildschirm hat einige Vor- und Nachteile, die man sich anschauen sollte. Wenn man vorher immer nur auf flachen Bildschirmen Filme geschaut hat, ist es anfänglich komisch auf einen gebogenen Fernseher zu schauen. Nach kurzer Zeit hat man aber das Gefühl, näher an der Filmhandlung zu sein, da einen das Bild mehr einschließt. Dieser Effekt ist aber nur bei relativ großen Geräten zu beobachten. Des Weiteren geht die Schärfe und der Kontrast am Rand nicht verloren, da dieser sich um den Kopf des Zuschauers wölbt. Wenn man mit mehreren Personen auf den Fernseher schaut, kann es dazu kommen, dass die außen sitzenden Personen, das Bild auf Grund der Wölbung nicht gut erkennen können. Was für die konvex gebogene Variante Nachteil ist, ist für die flache Variante ein Vorteil.

Was ist der Unterschied zwischen LCD, Q-LED und O-LED?

Diese Kürzel stehen alle für eine bestimmte Bildschirmtechnologie, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Bei der LCD (Liquid Crystal Display) Technologie werden Flüssigkeitskristalle benutzt, um ein Bild erzeugen zu können. Das Panel besteht also aus vielen Flüssigkeitskristallen, die je nach zugeführter Spannung mehr oder weniger Licht hindurch lassen. Es gibt zusätzlich Filter in den drei Grundfarben des menschlichen Sehsinns, die vor den Kristallen platziert sind. Dahinter gibt es eine starke Lampe, die das Panel gleichmäßig erhellt. Dadurch können dann die einzelnen Farben entstehen. Mit dieser Technik können scharfe Bildpunkte und ein sehr hochwertiges Bild erzeugt werden. Der Schwarzwert dieser Technik ist dabei nicht so gut, wie der von Q-LED oder O-LED Geräten. Mit der Spannung wird reguliert, ob ein Kristall das Licht durchlässt oder nicht. Um einen möglichst dunklen Pixel zu erzeugen, lässt der Kristall also möglichst wenig Licht hindurch. Das Problem ist, dass auch, wenn dies der Fall ist, ein wenig Licht hindurch scheint. Die eigentlich schwarze Stelle ist somit nicht schwarz, sondern schimmert in einem leichten grau. Dafür kostet diese Technologie im Vergleich am wenigsten.
Die Q-LED-Technologie steht für Quantum Dot Light Emitting Diode (zu deutsch: Quantum Punkte Ausgebende Licht Dioden). Die Quantum Punkte sind kleine Partikel, die aus einem besonderen Material bestehen, welches sich in der Größe und Form durch Elektrizität steuern lässt. Fällt nun Licht auf dieses Quantum wird es absorbiert und je nach Form und Größe des Quantums in einer bestimmten Farbe wieder abgegeben. Das sorgt für einen sehr guten Schwarzwert, da einzelne Quantenpunkte auch gar kein Licht abgeben können. So bleibt der zugehörige Pixel dunkel. Durch diese Technologie ist zudem eine große Lichtausbeute möglich, was die Nutzungsmöglichkeit des Fernsehers erweitert.
Die teuerste Technik beruht auf O-LEDs. Ein O-LED Panel (Organic Light Emitting Diode) besteht im Gegensatz zu normalen LEDs aus einem organischen Material. Durch eine unterschiedliche Stromzufuhr kann man einzelne Pixel komplett ausschalten. So sind Bildinhalte, die eigentlich schwarz sind, auch wirklich schwarz. Daher ist es möglich einen unglaublich hohen Schwarzwert zu erzeugen, sodass das wiedergegebene Bild sehr kontrastreich ist. Dabei liefert diese Technik ein helles Bild, was aber nicht immer an die Helligkeit heran kommt, die mit der Q-LED-Technik erzeugt werden kann. Diese Technik ist sehr zuverlässig. Man muss hierfür aber das meiste Geld auf den Tisch legen.
Auf welche Technik man bei einem Fernseher setzt ist vom Geldbeutel und dem persönlichen Geschmack abhängig. Auch, wenn die Technologien teilweise ein ähnliches Bild liefern, sieht jede doch etwas anders aus. Bevor man sich einen Fernseher bestellt, sollte man in einen Technikmarkt gehen und sich die unterschiedlichen Arten zeigen lassen. Danach kann man bestimmen, welche Technik einem eher zusagt.

Was ist der Unterschied zwischen Full-HD, UHD und 4K?

Diese ganzen Namen bezeichnen verschiedene Auflösungen, die ein wiedergegebenes Bild liefern kann. Full High Definition (Full-HD) bietet eine effektive Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, Ultra High Definition (UHD) eine von 3840 x 2160 Pixel und 4K eine von 4096 x 2160 Pixel. Full-HD und UHD bieten mit dieser Auflösung ein genaues Seitenverhältnis von 16:9, welches als Standard bei vielen Filmen genutzt wird. Dies sind auch die Auflösungen, die ein Fernseher zumeist eingebaut hat. Die 4K-Auflösung hat ein Seitenverhältnis von 17,0666:9 und ist ein wenig besser als UHD. Dieses Format ist auf dem Markt nicht verbreitet, da dieses ein Kinoformat ist, das auch nur im Kino Anwendung findet. Viele Hersteller nutzen das 4K-Logo, um für eine gute Auflösung ihres Fernsehers zu werben, obwohl diese die Auflösung gar nicht wiedergeben können. Die UHD-Auflösung ist aber auch vollkommen ausreichend bzw. beeindruckend detailreich.

Was ist bei einem 3D-TV zu beachten?

Wer sich gerne Filme in der dritten Dimension anschaut, sollte beim Kauf eines TVs mit 3D-Funktion ein paar Dinge beachten, um den Filmgenuss nicht zu minimieren: Es gibt zwei Arten der 3D-Wiedergabe. Entweder, es werden gleichzeitig zwei Bilder, für jedes Auge eins produziert, welche anschließend von einer passiven 3D-Brille zusammengesetzt werden. Das Problem ist, dass nur die Hälfte der eigentlichen Auflösung davon später vorhanden ist, da ja zwei Bilder erstellt werden. Mit einer aktiven 3D-Brille werden die zwei Bilder schnell hintereinander erstellt und dann von der Brille für unser Auge zusammengesetzt. So kann die volle Auflösung des Fernsehers genutzt werden. Die zweite Variante ist deutlich besser, da man eine hohe Auflösung nicht verschenkt. Um die schnellen Bildwechsel realisieren zu können, muss die Bildwiederholungsrate entsprechend hoch sein. Daher sollte man zu einem Fernseher mit einer Frequenz von 100 bis 120 Hertz greifen. Um den 3D-Effekt so gut wie möglich wahrzunehmen, sollte der Fernseher auch entsprechend groß sein. Je größer der Fernseher ist, desto besser ist der Effekt und schlussendlich auch das Vergnügen. Wer sich ein dreidimensionales Erlebnis auf einem Fernseher nach Hause holen möchte, sollte in nächster Zeit zugreifen, da die Hersteller die 3D-Funktion bei vielen Modellen nicht mehr einbauen.

Was ist HDR?

HDR bedeutet High Dynamic Range. Dies ist eine Funktion, durch die der Dynamikumfang des abgespielten Bildmaterials erhöht wird. Der Dynamikumfang beschreibt die Farbtiefe, also wie viele Abstufungen zwischen einzelnen Farben möglich sind. So bekommt das Bild eine schönere Farbvielfalt und Plastizität, die im normalen Modus nicht erreichbar wäre.

Was ist UHD-Upscalling und ist es sinnvoll?

UHD-Upscalling ist eine Funktion, mit der Videoinhalte, die eine geringere Auflösung als UHD haben auf die UHD-Auflösung hochgerechnet werden. Dies ist nicht zwingend notwendig, sorgt aber ansonsten dafür, dass ein Full-HD Inhalt in einen schwarzen Rahmen eingeschlossen ist, der 75% der Bildfläche ausmacht. So würde also nur ein kleiner Teil der gesamten Bildschirmfläche genutzt. Um die Pixel zu nutzen, die ansonsten schwarz bleiben würden, müssen weitere hinzugefügt werden. Dies birgt die Gefahr, dass die Pixel nicht die richtige Farbe anzeigen, es also zu kleinen Bildfehlern kommt. Dies geschieht aber nur sehr selten, sodass das Bild in der Gesamtheit sehr gut aussieht. Die Funktion ist auf jeden Fall sinnvoll, da sonst oft die Inhalte viel kleiner dargestellt werden, als der Fernseher eigentlich könnte. Da UHD noch nicht im Fernsehen und vielen Streamingdiensten richtig angekommen ist bzw. die UHD Bildquellen noch ziemlich selten vorhanden sind, gibt es auch nur wenige Inhalte, die in der originalen UHD-Auflösung gezeigt werden können. Die Upscallingfunktion ist daher umso wichtiger, damit man den Fernseher normal nutzen kann. Deshalb sollte man sich im Ladengeschäft vorher LED-TV auch unter normalen Bedingungen anschauen. Meist werden dort Blu-Rays gezeigt, die UHD unterstützen. Die gezeigten Filme mit UHD-Bildquelle sehen dann natürlich super aus. Wichtiger ist es aber zu sehen, ob ein normales TV-Signal auch sehr gute Ergebnisse dank Upscallingfunktion liefert.

Welche Technik braucht man für das Gaming auf einem Fernseher?

Wenn man einen Fernseher für das Gaming benutzen möchte, sind, neben der Auflösung und der Bildschirmtechnik, noch andere Funktionen und Faktoren wichtig. Hierbei ist wichtig, dass das Wiedergeben von Spielen am Fernseher reibungslos funktioniert. Deshalb sollte man beim Kauf eines Fernsehers genau auf den sogenannten Input Lag achten. Dieser bezeichnet die Zeit, die vergeht, bis das Bildsignal verarbeitet und auf dem Bildschirm dargestellt wird. Dieser Wert liegt bei normalen Fernsehern zwischen 30 und 50 ms. Für Gamer sollte dieser Wert so klein wie möglich sein. Daher gibt es einige Geräte, die einen Input Lag von nur 5ms haben. Solch kurze Zeit sind optimal. Die genaue Zeit kann in den technischen Details eines Fernsehers nachgeschaut werden. Um den Input Lag so klein wie möglich zu halten, sollten alle Funktionen, die das Bild vor der Darstellung bearbeiten abgeschaltet werden. Um dies zu vereinfachen haben viele Fernseher einen Gamingmodus, der diese Aufgaben übernimmt. Ist die Konsole nicht dazu in der Lage ein Bild in UHD-Auflösung zu liefern, ist die Möglichkeit trotzdem diese Schärfe zu haben hin, da für kurze Input Lags auch Funktionen wie Upscalling oder auch HDR abgeschaltet sind.

Die Playstation 4 Pro, die XBox One S sowie die Xbox One X  sind mittlerweile in der Lage, ein UHD-Signal auszugeben. Damit dieses auch auf dem Bildschirm ankommt, muss dies in den Einstellungen der Konsole und des Receivers konfiguriert werden. Manchmal ist es auch von Nöten die UHD-Funktion im Gaming-Modus des Fernsehers manuell anzuschalten. Für eine gute Sicht in schnellen spielen sollte es möglich sein, den HDR-Modus angeschaltet zu lassen, ohne dass der Input Lag stark darunter leidet. So kann man die Umgebung des Spiels besser erkennen und einen Vorteil daraus ziehen, der unter Umständen zum Sieg in dem Spiel führt. Von einer größeren Farbtiefe muss man sich also auch verabschieden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Bildwiederholungsrate. Gerade um beim schnellen Spielen einen flüssigen Bewegungsablauf wahrzunehmen, sollte diese hoch sein. Für das Gehirn reichen zwar 24 Bilder, aber wenn es um schärfere Bewegungen geht, ist eine höhere Bildrate besser. Eine Sony Playstation oder ein Blu-Ray-Player beispielswiese liefern Inhalte mit einer Frequenz von 50 oder 60 Hertz. Alles was darüber hinaus geht wird vom Fernseher als Zwischenbilder berechnet. Bei einem UHD-Fernseher sollte man nicht auf mehr als 120 Hertz setzten, da in UHD eigentlich nicht mehr Bilder pro Sekunde möglich sind. Diese Technik ist bei dem Schauen von Inhalten im 3D-Format wichtig.

USB-Recording

Mit USB-Recording können Sie Ihren Fernseher in Verbindung mit einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte in ein Aufnahmegerät verwandeln. USB-Recording wird von den meisten Fernsehern der neusten Generation unterstützt. Auch Fernseher der günstigeren Preisklasse haben häufig diese Funktion an Board. Ältere Geräte können zudem häufig über ein Firmware-Update nachgerüstet werden. Die meisten Fernseher haben eine USB 2.0 Schnittstelle verbaut, wodurch auch ältere und handelsübliche USB-Festplatte mit USB 2.0 verwendet werden können. Die USB 2.0 Schnittstelle reicht völlig aus, um die geforderten Datentransferraten zu bewerkstelligen. Neuere Massenspeicher mit USB 3.0 werden für das USB-Recording nicht benötigt. Die Einrichtung der USB-Recording Funktion ist einfach. Sie schließen Ihr USB-Massenspeicher einfach an den USB-Port des Fernsehers an und folgen der Menu Führung. In einigen Schritten wird Ihr USB-Massenspeicher nun formatiert und für das Speichern der Daten vorbereitet. Bevor Sie sich ein neues USB-Massenspeichergerät zulegen, sollten Sie bedenken, dass ein einzelner Film in HD-Auflösung gut und gerne bis zu 10GB verbrauchen kann. Ein Spielfilm in UHD-Auflösung kann schon ca. 100-150GB verbrauchen. D.h. Sie sollten eher auf eine USB-Festplatte mit sehr großer Speicherkapazität zurückgreifen. Im Handel gibt es bereits externe USB-Festplatten mit einer Speicherkapazität von 5TB für gerade einmal ca. 130€. Haben Sie nun ein TV Gerät mit USB-Recording Funktion und ein USB Speichermedium so können Sie je nach Software des Fernseh-Herstellers Ihre Aufnahmezeiten vorher frei programmieren. Des Weiteren haben die meisten Fernbedienungen der verschiedenen Hersteller eine Aufnahme-Taste mit der Sie jederzeit eine Aufnahme starten können. Auch das Pausieren einer Sendung zum späteren Weiterschauen per Timeshift-Funktion wird von vielen TV-Herstellern unterstützt. Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang ist, dass es auch Fernseher mit einem Twin Tuner gibt, d.h. der verbaute Tuner ist in zweifacher Ausführung vorhanden. Mit einem Twin Tuner kann man sich ein Programm anschauen und ein weiteres zeitgleich aufzeichnen. Damit können Ein Nachteil der USB-Recording Funktion gibt es dennoch: Die privaten TV-Sender haben die Zügel in der Hand und bestimmen ob die USB-Funktion bei speziellen Sendungen deaktiviert ist. Man kann also nicht alle Sendungen der privaten Fernsehsender per USB-Recoring Funktion uneingeschränkt aufzeichnen.

Dual Tuner, Tripple Tuner und Twin Tuner

Momentan können Sie das Fernseh-Programm auf drei unterschiedlichen Arten empfangen. Der Empfang geschieht über DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit) oder DVB-T (Antenne). Die meisten neuen Fernseher haben heute einen sogenannten Tripple Tuner verbaut, d.h. die 3 möglichen Empfangsarten für das Fernseh-Programm sind in dem Fernseher per eingebauten Receiver empfangbar. Dadurch spart man sich die zusätzliche Anschaffung einer Set-Top-Box mit zusätzlicher Fernbedienung. Sehr alte Geräte unterstützen meist kein Empfang per Kabel (DVB-C). Der verbaute Tuner unterstützt in diesem Fall also nur DVB-S/S2 und DVB-T/T2. Deshalb spricht man in diesem Fall von einem Dual Tuner. Bei einem Twin Tuner hingegen kommen meist zwei redundant verbaute Tripple Tuner zum Einsatz, wodurch es möglich ist ein Programm anzuschauen und ein weiteres zeitgleich aufzuzeichnen.

Wo und wie kann man einen TV aufstellen?

TVs kann man eigentlich überall platzieren. Dabei gibt es viele Möglichkeiten zur Befestigung: Die einfachste Variante ist, den Fernseher auf den mitgelieferten Standfuß zu stellen. Im eigenen Heimkino ist es jedoch selten, dass es ein Podest oder ähnliches gibt. Daher wird der TV sehr häufig an der Wand oder einem Gestell geschraubt. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Wand oder das Gestell genügende Stabilität bieten. Am besten hält das Gerät in einem bereits erwähnten Gestell, das an der Wand befestigt wird. Dieses kann man genau auf die Größe des TVs anpassen. Wenn genügend Platz in der Decke oder im Boden vorhanden ist, kann man auch etwas raffinierter vorgehen. Um Platz im gewählten Raum zu sparen, kann man einen Fernseher aus der Decke oder aus dem Boden fahren lassen. Diese Option erfordert aber relativ großen Aufwand. Natürlich gibt es auch jede menge schicke TV-Unterschränke oder Wohnwände, worin oder worauf der TV und die anderen benötigten Geräte seinen Platz finden.

Was sind die wichtigsten Merkmale eines Beamers?

Es gibt einige Merkmale und technische Spezifikationen, die man über einen Projektor wissen, sollte, bevor man sich nach einem passenden Gerät umschaut.

Welche Helligkeit ist von Nöten?

Einer der wichtigsten Merkmal von Projektoren ist die Helligkeit, mit der sie ein Bild auf eine Oberfläche bringen. Die Helligkeit wird in der Einheit Lumen gemessen. Man sollte schauen, dass die Helligkeit bei mindestens 2000 Lumen liegt, um ein vernünftiges Projektionsergebnis zu erreichen. Die angegebene Lumenzahl wird auf die Fläche projiziert. Das bedeutet, je größer die Bildfläche ist, desto mehr Lumen muss der Projektor haben, um ein genauso helles Bild zu erzeugen. Es gibt oft einen Eco-Modus, in welchem die Helligkeit ein wenig heruntergeschraubt wird, um die Lampe zu schonen. Für die Nutzung eines Beamers werden Räume abgedunkelt. Wenn man damit rechnen muss, dass Tageslicht nicht vermieden werden kann, oder ein sehr großes Bild gebraucht wird, ist es notwendig sich nach sehr lichtstarken Projektoren umzuschauen. Solche hochpreisigen Projektoren liegen mit der Anzahl der Lumenwerte weit jenseits der 5000 und hängen unweigerlich mit einem hohen Preis zusammen.

Welche Auflösung wird im Heimkino benötigt?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auflösung mit der ein Beamer ein Bild erzeugen kann. Die Auflösung ist für die Schärfe des Bildes wichtig. Ist die Auflösung zu niedrig, kann man einzelne Pixel erkennen, was einen dazu veranlasst, weiter vom Bild weg sitzen zu wollen, um grobe Makel nicht zu erkennen. Die Auflösung von Heimkino-Projektoren hat Full-HD zum Standard, welcher in Zahlen 1920 x 1080 Pixeln entspricht. Bei Projektoren, die man im Eigenheim nutzen kann, steckt eine UHD Auflösung noch in den Kinderschuhen. Trotzdem ist eine UHD-Auflösung auch bei Beamern im Kommen. Damit kann man auch bei einer großen Bildfläche ein scharfes Bild erzeugen, das von der Nähe aus betrachtet werden kann. Im Allgemeinen ist es für den Zuschauer angenehmer ein schärferes Bild wahrzunehmen.

Was bedeutet der Schwarzwert?

Der Schwarzwert ist eher als Kontrast bekannt. Er ist die dritte wichtige Komponente, die das Bild stark beeinflussen kann. Er ist im Grunde das Gegenteil einer hohen Helligkeit, die oft gewünscht ist. Je höher der Schwarzwert eines Beamers ist, desto besser kann der richtige Schwarzton wiedergegeben werden. Gerade in einem abgedunkelten Raum bemerkt man, wenn Kontraste nicht sitzen. Bei düsteren Filmen ist bei einem schlechten Schwarz nicht alles voneinander zu unterscheiden. Für eine gute Filmwiedergabe ist ein guter Schwarzwert demnach unumgänglich. Die Form, in der der Wert des Kontrastes angegeben wird, ist das sogenannte Kontrastverhältnis. Dieser stellt den Unterschied der Helligkeit zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Pixel dar, den die Projektorlampe erzeugen kann. Gemessen wird es zwischen einem reinen weißen und einem reinen schwarzen Pixel. Die Angaben werden in der offiziellen Schreibweise von Verhältnissen angegeben. Dies kann zum Beispiel 20.000:1 lauten. Es bedeutet, dass die hellst-mögliche Stelle im Bild 20.000 Mal heller ist, als die dunkelste. Hierbei gilt: Je höher der Unterschied ist, desto besser ist der Kontrast. Je höher der Schwarzwert ist, desto kontrastreicher ist das Bild. Wenn nur ein niedriger Wert erreicht wird, entsteht aus dem schwarz ein unpräzises Grau, wie es alte Fernseher zu Hauf zeigen.

Welche Bedeutung hat der Lens Shift?

Der sogenannte Lens Shift besteht grundsätzlich aus zwei Einstellungen, um die Bildgröße und die Schärfe des Bildes einzustellen. Dies geschieht ähnlich wie bei einer Kamera mit dem Zoom und dem Fokus; also die Hauptfunktionen eines Objektivs. So wird das Bauteil, welches das Licht vor dem Austreten durchläuft an einem Projektor auch genannt. Diese Funktion ist sehr wichtig, um einem verzogenen Bild durch das Verrücken des Beamers vorzubeugen. Ohne den Fokus müsste der Beamer genau einen Abstand zur Leinwand haben, damit ein wirklich scharfes Bild entsteht. Gelinde gesagt, ist es komfortabler und einfacher einen Projektor aufzustellen, da man viele Ungereimtheiten in Bezug auf das Bild im Nachhinein korrigieren kann.
Es gibt zwei verschiedene Lens Shift Arten. Die meisten Beamer fahren mit einem Lens Shift zur vertikalen Steuerung auf. Damit ist es möglich den Beamer näher am Boden oder an der Decke zu positionieren. Mit der Funktion kann man anschließend das entstehende, trapezförmige Bild wieder in die Ursprungsform zurück bringen. Der Projektor muss damit jedoch genau Mittig in horizontalen Ebene im Raum zur Bildfläche postiert werden. Die zweite Art ist der horizontale Lens Shift. Dieser ist nur in wenigen, eher hochpreisigen Geräten für den professionellen Bereich verbaut, ist aber ziemlich nützlich. Der horizontale Lens Shift kann das Bild auf der Waagerechten korrigieren. So ist es nicht nötig, dass der Beamer genau in der Mitte ist und macht einen in der Wahl des Aufstellungsortes flexibler.

Wie wichtig ist das Laufgeräusch?

Ein wichtiger Faktor ist die Lautstärke des Projektors, während er im Betrieb ist. Manchen Menschen ist ein eigener Raum für Projektor und restliche Technik vergönnt, sodass die Geräusche aus dem Zuschauerraum ferngehalten werden. Andere wiederum bauen eine schallisolierende Verkleidung um den Projektor, womit sie den gleichen Effekt erzielen. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, muss sich unbedingt über das Laufgeräusch des Gerätes Gedanken machen. Prinzipiell gibt zwei Elemente, die ein Geräusch bei einem Beamer verursachen können. Das sind der Lüfter und die Iris.
Ein Beamer produziert besonders durch die Lampe sehr viel Wärme, der entgegen gewirkt werden muss. Dazu wird der Lüfter verwendet. Ohne diesen würde das Gerät innerhalb weniger Minuten sehr stark erhitzen und den Geist aufgeben. Bei der Wahrnehmung der Lautstärke geht es um eine rein subjektive Wahrnehmung. Daher sollte man sich nur im Notfall auf Kundenrezensionen zurückgreifen, um die Lautstärke eines Beamers beurteilen zu können. Außerdem muss man darauf achten, dass ein Geräusch überall anders klingen kann. Man kann das Lüftungsgeräusch gut dämpfen, indem man den Eco-Modus verwendet, da dabei die Drehzahl der Lüfter heruntergefahren wird.
Die Iris kann bei Projektoren automatisch betrieben sein. Die Iris ist ein Bauteil am Objektiv des Beamers, durch das das austretende Licht hindurch muss. Mit dem schließen der Iris kann ein besserer Schwarzwert erzeugt werden. Man drosselt die Lichtzufuhr, sodass dunkle Teile auch wirklich dunkel erscheinen können. Für besonders helle Filmmomente öffnet sich die Iris um mehr Licht hindurch zu lassen. Die Iris macht Geräusche, weil sie mechanisch funktioniert. Gerade bei häufigem Öffnen und Schließen kann man die Iris deutlich wahrnehmen, da dies parallel zum Bildwechsel geschieht. Oft ist es möglich die automatische Steuerung der Iris auszuschalten, um die Geräuschkulisse des Projektors zu minimieren. Dabei geht aber ein besserer Schwarzwert und eine stärkere Helligkeit verloren.

Welche Anschlüsse braucht ein Projektor im Heimkino?

Die Anschlüsse eines Beamers sind wichtig, um nachher alle gewünschten Geräte daran anschließen zu können. Es gibt VGA-Anschlüsse, um ältere Computer anzuschließen und den traditionellen AV-Eingang. Außerdem sind immer HDMI-Anschlüsse verbaut. Diese sind die wichtigsten, da darüber alles gesteuert wird. Bestenfalls gibt es sogar zwei HDMI-Anschlüsse um eine Notfallreserve zu haben. Einige Modelle sind mit einem RCA beziehungsweise, wie sie besser bekannt sind, Chinch-Anschlüsse ausgestattet, um den Ton aus dem Beamer auszugeben. Dies ist jedoch unnötig, da alle Prozesse, ob Bild oder Ton, über den Verstärker laufen. Wenn der Projektor zusätzlich mit der Aufgabe belastet ist, sich um den Klang zu kümmern, kann dies Einbußen beim Bild bedeuten.

Was ist Streulicht und warum ist es so störend?

Licht wird von vielen Oberflächen reflektiert. Das passiert auch, wenn ein Projektor Licht auf eine Leinwand wirft. Das zurückfallende Licht können wir als Bild auf der Leinwand wahrnehmen. So weit ist das Reflektieren des Lichts zweckdienlich. Das Problem ist, dass das Licht nicht nur in unsere Augen zurück fällt, sondern auch an viele andere Orte des Raumes. Ist dort zum Beispiel eine weiße Wand, so reflektiert diese wieder das Licht und die nächste vielleicht auch. Das Licht wird also in den gesamten Raum gestreut. Durch die andauernde Reflexion, kommt das Licht irgendwann zurück auf die Leinwand. Dort werden nun unkontrolliert Bildbereiche erhellt. Das können genauso Bildteile sein, die eigentlich dunkel sein sollten. Das bedeutet im Endeffekt, dass ein eigentlich guter Schwarzwert zunichte gemacht wird. Normalerweise werden Räume bei der Benutzung von Projektoren abgedunkelt. Ohne das ein Raum abgedunkelt wird, ist es nahezu unmöglich einen guten Schwarzwert zu erreichen. Es gilt die Regel, je dunkler der Raum, desto tiefer das Schwarz. Und das bedeutet einen guten Kontrast. Das Streulicht wirkt in dem Fall so wie einfallendes Tageslicht. Die Kontraste sind weniger gut und die Schwarzen Partien werden zu einem matschigen grau. Wenn man Glück hat, sind nur düstere Stellen im Film, sodass der Ursprung der des Streulichts gar nicht in Erscheinung tritt. Darauf kann man sich aber niemals verlassen. Abgesehen vom Schwarzwert gibt noch eine andere Sache, die das Streulicht als unschönen Effekt dastehen lässt: wenn eine Fläche das Streulicht reflektiert, nehmen Menschen dies immer wahr. Gerade bei abgedunkelten Räumen ist das schnell zu erkennen, auch wenn wir uns auf den Film konzentrieren, nehmen unsere Augen das Streulicht auf. Das Ergebnis ist, dass man unbewusst abgelenkt ist. Wenn man nicht 100% bei dem Film dabei ist, ist es oft schwieriger besonders die emotionalen Tiefen des Films zu verstehen und mit Empathie aufzufangen. Der emotionale Anreiz, sei es Trauer oder Erheiterung, gehen somit verloren. Da dieser Anreiz aber einer der psychischen Gründe dafür ist, dass man sich gerne Filme anschaut, ist es besonders wichtig, diesen aufrecht zu erhalten.

Wie kann man Streulicht vermeiden?

Um möglichst viel Streulicht zu verhindern, sollte man sich öffentliche Kinos zum Vorbild nehmen. Die Kinosäle sind meistens sehr dunkel eingerichtet. Ein dunkelroter Fußboden, dunkelrote Sitze, schwarze Geländer, Treppenkanten, Podeste und Türen und natürlich ein dunkler Vorhang und dunkle Wände. Das entscheidende Detail ist jedoch, dass das meiste aus Stoff besteht. Eine gute Möglichkeit Streulicht zu eliminieren ist, schwarze oder dunkle Wände zu haben. Effektiver ist es jedoch, diese mit dunklem Akustikstoff zu beziehen. Dieser ist nach Wahl schalldurchlässig und besitzt eine raue Oberfläche. Raue Oberflächen schlucken das Licht, was das Ziel der Streulichtvermeidung ist. Ein weiterer Vorteil des Akustikstoffes besteht darin, dass man dahinter unschöne Bauteile wie Absorber oder gar Lautsprecher verstecken kann, ohne, dass es auffällt. Die Wände sind in dem Fall die wichtigste Stelle, da die Wände das Licht direkt auf die Zuschauer reflektieren würde. Das Prinzip von rauen Oberflächen sollte sich bei weiteren Maßnahmen ebenso bemerkbar machen. Ein Dunkler Teppichfußboden wäre eine gute Wahl, um den Boden abzudecken. Eine dunkle Decke ist ebenso wichtig. Diese werden oft mit Akustikelementen bestückt, die es auch in dunkler Farbe zu erwerben gibt. Diese sind öfters sehr kunstvoll gestaltet, sodass ein elegantes Deckensegel, neben der akustischen und optischen Vorteile, ein schönes und professionelles Ambiente liefern kann. Bei der Einrichtung sollte man möglichst auf dunkle Farben zurückgreifen. Es wäre ebenfalls gut, wenn kein Glas oder reflektierender Kunststoff im Filmraum verbaut werden. Diese Materialien reflektieren sehr stark und können sonstige Bemühungen leicht zu Nichte machen. Die Sitzmöbel sollten auch möglichst in dunklen Farben und mit Stoffüberzug eingesetzt werden. Auch, wenn der Schwarzwert darunter leiden kann, sollte man nicht nur auf die maximale Helligkeit eines Projektors setzten, da diese, je höher sie ist, auch wieder für Streulicht sorgen kann.

Wie entscheidet man sich fürden richtigen Beamer?

Nachdem nun die häufigsten Spezifikationen vorgestellt wurden, die ein Projektor mit sich bringen kann, stellt sich nun noch die Frage, wie man den richtigen Beamer für das eigene Heimkino-Projekt findet. Man sollte einen Beamer in der Planung hinten anstellen. Erst, wenn man weiß, wie weit er von der Bildfläche positioniert werden kann, wie dunkel es im Raum sein wird, ob es einen extra Technikraum gibt, wie viel Geld zur Verfügung steht und so weiter, kann man einschätzen, welche Aspekte der richtige Beamer mitbringen muss oder ob man doch zu einem Fernseher greift. Im Großen und Ganzen ist der richtige Beamer eine Geldfrage. Wenn nach oben kaum Grenzen gesetzt sind, sollte man schonn10.000 Euro ausgeben, um einen möglichst perfekten Projektor zu erwerben. Man kann zudem Spezifikationen mit an Bord haben, die aktuell noch gar nicht gebraucht werden. Wenn zum Beispiel irgendwann ein Umbau für eine größere Bildfläche im Raum steht, kann man einen Projektor mit sehr starker Leistung immer noch dafür verwenden. Um den richtigen Beamer zu finden, sollte man zu einem Fachhändler fahren, der einige Modelle ausgestellt hat. So kann man genau vergleichen, welche Technik einem besser gefällt, ob die Helligkeit, der Schwarzwert oder die Auflösung passend ist oder Ähnliches. Das Problem ist, dass sich das Licht in jedem Raum anders macht. Wenn man beim Händler einige Modelle gesehen hat, kann man die Projektoren im Internet bestellen. Im Internet können die Preise wie hier auf Geizhammel.de sehr übersichtlich verglichen werden. Das spart Zeit und Geld und ermöglicht einen aus einer schier riesigen Angebotsvielfalt auswählen zu können. Eine Rückgabe der bestellten Produkte ist möglich. Gerade das Laufgeräusch oder die Farben sollten sehr genau im fast fertigen Raum geprüft werden. Wenn einem der ausgesuchte Projektor nicht zusagt, kann man ihn, ohne Angabe von Gründen binnen 14 Tage zurücksenden. So kann man das passende Gerät finden, ohne kostspielige Fehlkäufe zu tätigen.

Warum sollte man die Lampe des Beamers schonen?

Egal, wie man mit der Lampe eines Beamers umgeht, irgendwann muss sie gewechselt werden. Dieses Szenario ist unausweichlich. Wie lange eine Beamerlampe hält, ist von der verwendeten Projektionstechnik, der Qualität und dem Nutzungsverhalten abhängig. Da Beamerlampen mit einigen hundert bis tausenden Euros zu Buche schlagen, ist der Wechsel kein schöner Moment für die Haushaltskasse. Die Hersteller geben oft eine maximale Laufzeit der Lampe an. Dies ist meistens zwischen 2.000 und 5.000 Stunden. Hierbei hängt die LCD-Technik den anderen hinterher. Diese hat auch bei teuren Projektoren eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 2.000 Stunden. Gute Beamer können auch 15.000 Stunden als Lebensdauer haben, wobei hier der Preis weitaus höher ist. Egal, wie vollkommen die Lampe ist, nach der angegebenen Lebensdauer, schaltet sich die Lampe automatisch ab, um etwaige Unfälle zu vermeiden. Die Lampe eines Beamers wird mit der Nutzungsdauer immer dunkler. Das kann sich mehr oder weniger äußern, aber zum Ende der Lebensdauer ist es sehr deutlich zu erkennen. Schon bei relativ geringer Nutzung von 500 Stunden kann man bereits einen Unterschied zur Helligkeit beim Kauf erkennen. Je dunkler die Lampe wird, desto dunkler ist auch das projizierte Bild. Bei dunkel gehaltenen Filmen kann dies dazu führen, dass das schauen des Films sehr anstrengend wird und höchste Konzentration erfordert. Besonders bei Filmen in 3D ist das ein Problem. Die verwendeten 3D-Brillen verdunkeln wie mit einer leichten Sonnenbrille das Bild zusätzlich. Auch kann es dann schwierig werden, wenn ein Zimmer nicht perfekt abgedunkelt werden kann. So wird es mit der Zeit zunehmend schwieriger, einen Film ohne nervende Randaspekte zu schauen.

Wie kann man die Beamerlampe schonen?

Man sollte die Lampe allein wegen des Geldbeutels schonen. Daher gibt es ein paar Faktoren die man beachten sollte, um die Lebensdauer zu verlängern oder, um das Verdunkeln der Lampe so weit es geht hinauszuzögern.
Eine gute Variante ist es den Eco-Modus zu benutzten, den fast jeder Projektor mit an Bord hat. Mit dem Eco-Modus lassen sich nicht nur Stromverbrauch und Lüftungsgeräusche senken, sondern besonders die Lebensdauer der Lampe erhöhen. Der Eco-Modus verlängert aber auch die vom Beamer begrenzte Nutzungsdauer. Die Lampe wird in diesem Modus nicht auf voller Kraft betrieben. Die Helligkeit wird gesenkt und damit auch weniger Wärme produziert, die durch das Lüftungssystem gekühlt werden müsste. Wer die Möglichkeiten hat und den Kompromiss einer verringerten Helligkeit eingehen kann, der sollte unbedingt auf den Eco-Modus zurückgreifen.
Ein weiter gute Schritt ist, einen Beamer nicht direkt nach dem Gebrauch vom Stromnetz abzukoppeln. Auch, wenn er nach dem Ausschalten kein Licht mehr produziert arbeitet der Projektor weiter. Der Lüfter gibt Vollgas um, die Lampe auf ein bestimmtes Maß herunterzukühlen. Dies ist der Punkt, an dem die Lampe bei der Umgebungstemperaur abkühlen kann, ohne dabei kaputt zu gehen. Dies geschieht in der Regel in 3 Minuten. Auch nach dem Abschalten produziert die Lichtquelle noch extrem viel Hitze, die abgekühlt werden muss. Lässt man dem Beamer keinen Strom, so schaltet sich der Lüfter aus und die Lampe wird viel zu heiß. Die Lampe kann dabei kaputt gehen, da die Unterschiede der Temperatur Spannungen im Glas der Lampe erzeugen. Sind diese zu groß, springt das Glas auseinander und die Lampe ist hin. Wenn man also darauf achtet, dass die Lampe genügend Zeit hat, um abzukühlen, kann deren Laufleistung um einiges verlängert werden.

Wie findet man die richtige Leinwand für sein Heimkino?

Um die passende Leinwand für das eigene Heimkino finden zu können, muss man mehrere Faktoren beachten, die elementar wichtig sind. Dazu gehört die Größe der Leinwand, die richtige Art der Leinwand oder auch die Beschaffenheit des Tuches.

Wie groß sollte die Leinwand sein?

Fürs erste ist es wichtig zu wissen, wie weit man von der späteren Leinwand weg sitzt. Die Leinwand ist für ein schönes Kinoerlebnis da, sodass man die richtige Größe genau wählen sollte. Dabei sollte das Bild nicht zu klein sein, da sonst das Kino-Feeling verloren geht, aber auch nicht zu groß sein, da es sonst schwierig ist, den Überblick zu behalten. Der Sitzabstand sollte in früheren Heimkinos immer das 1,5- bis 1,7-Fache der Bild diagonalen des Fernsehers oder der Leinwand betragen. Heutzutage sind die Beamer deutlich leistungsstärker geworden, was sich besonders in der Auflösung des Bildes bemerkbar macht. Das Bild ist sehr viel feiner, wodurch es möglich ist, näher am Bild zu sitzen, ohne dass einem einzelne Pixel oder Kanten des Bildes negativ oder überhaupt auffallen. Hier sollte man aber trotzdem im Hinterkopf behalten, dass eine zu geringer Abstand anstrengend für den Zuschauer werden kann, da dieser den Kopf über das Bild bewegen muss, um alle Details zu erfassen.

Welche Arten von Leinwänden gibt es?

Es gibt verschiedene Leinwandarten, die jeweils mehr oder weniger für den Gebrauch im Heimkino geeignet sind. Zunächst gibt es die mobile Leinwand, wie man sie von Schulpräsentationen oder dergleichen kennt. Diese bestehen aus einem Stativ mit einer aufklappbaren Leinwand, die man schnell auf- und abbauen kann. Gerade, wenn der Raum auch für andere Dinge als zum Filme schauen benutzt werden soll, kann das einfache Abbauen von Vorteil sein. Der Nachteil ist natürlich immer der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Leinwand wieder zu verstauen. Des weiteren braucht man eine möglichst glatte Oberfläche, auf die der Beamer projizieren kann. Eine solche Leinwand 100% glatt zu bekommen ist unmöglich. Diese Art gibt es meistens auch nur bis zu einer Größe von 150 cm in der Diagonalen. Ein wirkliches Kino-Feeling ist damit also nicht gegeben.

Ein weitere Art sind manuelle Rollo-Leinwände. Diese sind wie viele Leinwände auf einer Rolle an der Decke positioniert und können mit einem Stab herunter gezogen werden. Dies ist sehr platzsparend und benötigt kaum Aufwand, filmfertig gemacht zu werden. Auch, wenn diese am Anfang noch sehr glatt sind, leiden die Tücher und das gesamte Material an der häufigen, mechanischen Bewegung. Je öfter man sie benutzt desto mehr zieht man an dem Stoff und produziert unausweichlich Wellen, die das Gesamtbild beim Film stören.

Elektrisch Leinwände sind eher in der hochpreisigen Kategorie anzufinden und bringen einiges an Komfort mit sich. Wie der Name es schon verrät, rollt diese Leinwand automatisch herunter, ohne dass selbst Hand angelegt werden muss. Durch diesen Mechanismus wird das Material geschont und bleibt lange haltbar. Besondere Exemplare haben eine Art Seilzug am Rand, um die Leinwand in Form zu halten. So gibt es keine Verzerrungen in der Geometrie des Bildes.

Es gibt auch Leinwände, die nicht von der Decke heruntergefahren, sondern auch vom Boden aus nach oben gefahren werden. Gerade bei einem solchem Modell sollte man auf eine motorisierte Variante setzten, um einem vorzeitigen Verschleiß vorzubeugen.

Zum Schluss gibt es noch Rahmen Leinwände. Diese kann man nicht einfahren und sind fest installiert. Das Tuch ist in einen Rahmen gespannt und so optimal befestigt. Mit dieser Variante bekommt man das beste Bild. Der Rahmen ist bei manchen Geräten maskierbar. Dadurch kann man die Größe der Benutzten Fläche perfekt an das ausgegebene Format anpassen, sodass unnötige Reflexionen des Lichts auf der ansonsten hellen Restfläche der Leinwand nicht auftreten können.

Welches Tuch sollte man verwenden?

Bei der Suche nach der passenden Leinwand, sollte man besonders auf die Beschaffenheit des Tuches achten. Wenn es bestimmte Voraussetzungen erfüllt, sorgt es auch für ein möglichst perfektes Bild. Ein mattweißes Material reflektiert das einfallende Licht sehr neutral und gleichmäßig. Damit kann man für ein perfektes Bild sorgen, das dem Bild, das der Projektor produziert, genauso beim Zuschauer ankommt. Der Nachteil ist, dass eine solche Leinwand auch jedes andere Licht reflektiert, das im Raum auftritt. Ein guter Schwarzwert geht dadurch unter Umständen verloren. So kann man diese kaum in einen normalen Wohnraum integrieren, in dem man nicht für eine komplette Verdunklung sorgen kann.
Dagegen können sogenannte Gain-Tücher Abhilfe schaffen. Diese können das Licht bündeln und mit großer Helligkeit das Bild zum Zuschauer transportieren. Der Nachteil ist, dass man keine Blickwinkelstabilität hat, wie es auch bei einem Smartphone oder einem LCD-Fernseher der Fall ist. Je mehr man von der Seite schaut, desto dunkler und undefinierter ist das Bild.
Es gibt zusätzlich Tücher, die die Kontraste verstärken können. Gerade bei nicht vollständig abdunkelbaren Räumen können diese sinnvoll eingebaut werden. Der Nachteil ist, dass das Bild mit diesem Tuch ein bisschen dunkler wird, als wenn man ein normales Tuch benutzen würde.
Zudem gibt es Tücher, die auch mal einen Abwasch vertragen können, ohne dabei kaputt zu gehen.
Schlussendlich gibt es spezielle Tücher für Leinwände, die akustisch transparent sind. Diese sind sehr von Vorteil, um hinter der Leinwand Lautsprecher platzieren zu können. In Kombination mit einem angefertigten Gestell lassen sich einige Dinge dahinter verbergen, ohne große Einbußen bezüglich des Klangs verzeichnen zu müssen.

Welche ist die richtige Leinwand für das eigene Heimkino?

Um sich nun für die passende Leinwand zu entscheiden, muss man seine persönlichen Umstände abwägen. Die Größe der Leinwand errechnet man leicht durch die Auflösung des Beamers und den Sitzabstand, der zur Leinwand eingehalten werden kann. Wenn man den Kinoraum komplett verdunkeln kann, so ist es ratsam zu einem mattweißen Tuch zu greifen, da man damit das beste und natürlichste Bild erhält. Hat man viele Kinosessel nebeneinander ist das mattweiße Tuch ebenfalls die richtige Wahl, da man damit eine hervorragende Blickwinkelstabilität hat. Möchte man generell ein gutes Bild, das nicht verzerrt ist, sollte man am besten zu einer Rahmenleinwand greifen. Möchte man ein bisschen sparen und hat kein Problem damit, dass das Bild unter Umständen nicht ganz perfekt ist, sollte man zu einer Rollo- oder motorisierten Leinwand greifen. Benutzt man den Raum aber auch für andere Aktivitäten, besonders in Verbindung mit Kindern, kann auch eine andere Konstellation nützlich sein. Dabei kann man gut zu einer mobilen Leinwand greifen. Das Tuch sollte am besten abwaschbar sein, da man bei Kindern nie wissen kann, ob mal Missgeschick passiert oder nicht.

Wie kann man TV-Inhalte dauerhaft archivieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um das Fernseh-Programm aufzuzeichnen. Der gute alte VHS-Recorder hat ausgedient. Die gängigsten Methoden zum Aufzeichnen von Fernseh-Inhalten sind heute:

  • Festplattenrecorder
  • DVD- und Blu-Ray- Recorder
  • USB-Recording per externen Speichermedium

Die meisten modernen TV-Geräte haben heute eine USB-Recording Funktion, so dass man lediglich eine externe Festplatte oder einen USB-Stick benötigt um TV-Inhalte aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung und Wiedergabe der Medien erfolgt dabei komfortabel per Fernbedienung des TV-Geräts. Dies ist die kostengünstigste Variante. Es gibt aber auch Festplattenrecorder, die diese Arbeit übernehmen und speziell dafür konzipiert wurden. Darüber hinaus kommen DVD- und Blu-Ray-Recorder zum Einsatz. Meist gibt es Festplattenrecorder mit integrierten DVD- und Blu-Ray-Recorder, die als Kombinationslösung das Aufzeichnen auf Festplatte, DVD oder Blu-Ray ermöglichen. 

Praxistipp

Überprüfen Sie, ob Ihr TV-Gerät eine USB-Recording Funktion hat. Wenn dies der Fall ist, benötigen Sie lediglich eine externe Festplatte mit großer Speicherkapazität. Bedenken Sie, dass ein Film in HD-Qualität so 5-10GB Festplattenspeicher benötigt. Externe Festplatten mit einer Speicherkapazität von 4TB und mehr gibt es bereits ab ca. 110€. Die meisten neueren TV-Geräte haben sogar die Bedienung per Fernbedienung mit Aufnahme- und Wiedergabetaste bereits an Board. Es kann sein, dass Ihr TV-Gerät über keinen sogenannten Twin-Tuner verfügt, so dass es dann nicht möglich ist zeitgleich ein Programm anzuschauen und ein weiteres aufzuzeichnen. Wollen Sie auf diese Funktion dennoch nicht verzichten, dann kommen Festplattenrecorder mit integriertem Twin-Tuner in die engere Auswahl. Wer die TV-Inhalte zusätzlich gerne auf DVD oder Blu-Ray archivieren möchte, der liegt mit der Anschaffung eines Festplattenreceivers mit DVD- und Blu-Ray-Recorder richtig. Die Anbieter für Kabel-TV, IPTV oder DVB-T2 bieten meist solche Festplattenrecorder mit integriertem Tuner zur Miete im Rahmen Ihres Angebots ohnehin an. Meist sind allerdings die verbauten Festplatten sehr klein, so dass sich eine individuelle Anschaffung eines solchen Festplattenreceivers oder einer großen externen Festplatte für das USB-Recording lohen kann.

Welche Tonformate gibt es und was sind die Unterschiede? 

Unter Tonformaten versteht man die verschiedenen Arten, wie eine Tonspur wiedergegeben werden kann. Dabei spielen diese von Dolby eine wichtige Rolle. Dazu gehören Dolby Digital (Plus/ Ex) 2.1, 5.1, 7.1, Dolby Pro Logic I/II, Dolby TrueHD und als neuste Einführung Dolby Atmos. Die größte Konkurrenz ist DTS (Digital Theater System). Die Tonformate aus dem Hause Dolby sind nach und nach entwickelt worden, weshalb sie immer mehr Lautsprecher in ihrer Funktion berücksichtigen. Das gängigste Tonformat ist Dolby Digital. Die Bezifferung dahinter stellt die Zusammenstellung der direkt anspielbaren Lautsprecher dar. Das bedeutet, dass der Verstärker für so viele Kanäle den Klang nicht hochrechnen braucht. Wichtig ist, dass Dolby Digital komprimierte Dateien sind, ähnlich wie bei mp3-Dateien. Dies liegt daran, dass es auf der DVD nur wenig Speicherplatz gab. Um den Ton auf die Disk zu bekommen, musste man ihn komprimieren. Mit der Einführung der Blu-Ray wurde auch Dolby TrueHD auf den Markt gebracht. Dieses unterstützt bis zu 7.1 und hat die vollen Informationen, ist also nicht komprimiert. Der Klang wirkt natürlicher und voller, weshalb man, wenn möglich, immer zu diesem greifen sollte. Die äquivalenten Tonformate von der Konkurrenz heißen DTS und DTS-HD. Für einen dreidimensionalen Klang sind Dolby Atmos und DTS:X vorgesehen. Diese Tonformate sind noch recht neu und bieten ein unglaubliches Klangerlebnis. Es ist empfehlenswert sich den Klang eines AV-Receivers in einem Technik-Markt einmal vorführen zu lassen, um die verschiedenen Formate für sich selber besser beurteilen zu können. Die billigen AV-Receiver haben meist nicht alle High-End Ausstattungsmerkmale. Man sollte nicht zu knauserig sein, um später ein perfekten Heimkino-Sound genießen zu können.

Was ist Dolby Atmos?

Dolby Atmos ist ein spezielles Audioprofil, mit dem ein besonderes Klangerlebnis wahrgemacht wird. Bei diesen Klangoptionen sind nicht nur Lautsprecher auf der Hörerebene angebracht (z.B. bei 7.1: 7 Lautsprecher und ein Subwoofer). Hierbei kommt der Klang zusätzlich von oben. Somit kann man Bewegungen, die im Bild über der Kamera stattfinden, auch klanglich perfekt darstellen. Das macht das Filmerlebnis intensiver und die Wahrnehmung der Umgebung realistischer. Eine typische Bezeichnung für ein Dolby Atmos Lautsprecher System lautet 5.1.4. Dies bedeutet, dass auf der Hörerebene 5 Lautsprecher und ein Subwoofer und an der Decke 4 Lautsprecher verbaut sind. Bei anderen Tongestaltungen wird der Ton kanalbasierend festgelegt. Das bedeutet, dass ein bestimmter Kanal einen Ton in einer vorgegebenen relativen Lautstärke spielt, zum Beispiel vorne, rechts. Atmos hingegen arbeitet mit Audioobjekten, die verschiedene Geräusche im Film darstellen können. Man verankert die Objekte an dreidimensionalen Koordinaten. So kann man diese Geräusche genau in der Szene festlegen, sodass Bild und Ton genau synchronisiert sind. Durch das fehlende Festlegen einzelner Kanäle kann auch eine herkömmliche 5.1 Anlage für Dolby Atmos genutzt werden, auch wenn der Klang von oben dabei fehlt. Da es oft nicht die Möglichkeit gibt, Lautsprecher an der Decke zu befestigen, gibt es auch solche, die auf den Lautsprechern der Hörerebene platziert werden und an die Decke abstrahlen. Diese reflektiert anschließen den Klang zur Hörposition. Bei dieser Variante muss man aber mit Akustikelementen an der Decke aufpassen.

Ist Dolby Atmos eine Anschaffung wert?

Ob eine Anschaffung eines Dolby Atmos Systems wirklich sinnvoll ist, kommt auf den Anspruch des Hörers an. Von Vorteil ist, dass man dieses System auch mit einem 5.1 System verwenden und nach Bedarf immer weiter aufrüsten kann. Die Wiedergabe per Atmos ist an sich deutlich präziser als ein kanalbasiertes Dolby System und daher eine grundlegende Anschaffung wert. Um jedoch das volle Potential von Dolby Atmos nutzen zu können, sollte man sich vier Deckenlautsprecher anschaffen, was wiederum sehr teuer wird. Letztlich muss der Verstärker, der das Rechenzentrum für Dolby Atmos darstellt auch genügend Kanäle haben, was ebenfalls einen höheren Preis verlangt.

Warum ist der richtige Receiver das wichtigste Element?

Der AV-Reciever ist das Bauteil, an dem alle technischen Mittel für Bild und Ton zusammen laufen. Mit dem AV-Receiver lässt sich die meiste Technik im Raum steuern. Er besteht aus mehreren Eingängen für den Ton und das Bild, sowie externe Signale wie das Fernsehen per Satellitenschüssel. Als Audioeingänge gibt es den herkömmliche RCA- oder auch Chinch-Eingange sowie HDMI-Eingänge. Für das Bild gibt es genauso Chinch-Buchsen, HDMI-Eingänge und bei älteren Verstärkern auch SCART-Anschlüsse und VGA-Eingänge, um ältere Computer anzuschließen. Für einen guten Klang kann auch ein Lichtleiterkabel (Toslink) angeschlossen werden. Die Anzahl der Eingänge ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Die Anzahl der Ausgänge ist aber genauso entscheidend. Die meisten Verstärker haben Ausgänge für Lautsprecherkabel und das für jeden einzelnen Kanal. Je teurer der Verstärker wird, desto mehr digitale Ausgänge gibt es auch. Optimaler Weise gäbe es für jeden Kanal neben einem analogen einen digitalen Ausgang, um externe Endstufen nutzen zu können. Der HDMI-Ausgang dient in der Regel dazu da Video Signal an den Fernseher auszugeben. Dies muss bei Fernsehern mit UHD-Auflösung auch dafür ausgelegt sein. Viele Geräte sind zusätzlich mit WLAN, LAN-Buchse und Bluetooth ausgestattet. So lassen sich Streamingdienste für Musik und Filme ohne großen Aufwand nutzen und auch das Smartphone sowie Spachassitenten wie Amazon Echo oder Google Home einfach mit dem Receiver verbinden. Dies ist besonders wichtig, da viele Zuschauer den Großteil ihrer geschauten Inhalte von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Video beziehen und die Steuerung des Heimkinosystems auch zunehemnd per Sprachbefehl mit den genannten Diensten eingerichtet wird. Welche Klangprofile ein Verstärker unterstützt, kann man in der Beschreibung genau feststellen. Besondere Receiver haben ein Rechenmodul verbaut, mit dem sich Dolby Atmos wiedergeben lässt. Dies kann man aber nur bei hochpreisigen Geräten finden. Um eine UHD-Wiedergabe zu gewährleisten muss der Receiver auch UHD-fähig sein. Dies kann man den technischen Details des Gerätes entnehmen. Zudem braucht man mindestens einen HDMI2.0a Ausgang, um dies zu realisieren. Für das Gaming sollte ein Verstärker besondere Eigenschaften mitbringen. Gaming bekommt mit einem 5.1 Klang ein besonderes und im Spiel auch vorteilhaftes Gefühl. Um in UHD streamen zu können und gleichzeitig einen 5.1 Klang hinzubekommen, braucht man möglichst den modernsten HDMI-Anschluss. Dabei ist wichtig, dass das benutzte HDMI-Kabel auch für eine UHD-Übertragung und mehrkanaligen Sound ausgelegt ist, da nicht alle Kabel dies können. Am besten leitet man den Sound über ein zusätzliches Toslink-Kabel an den Verstärker weiter. So ist ein 5.1 Klang sichergestellt und muss nicht nur nach visuellen Wahrnehmungen spielen, sondern kann Geräusche dabei gut mit einbeziehen.

Wozu brauch man LAN, WLAN oder dLAN beim AV-Receiver?

Video- und Audiostreamingdaten oder Daten zum Ansteuern der Geräte mittles App oder Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home können durch LAN (Local Area Network), d.h. einer festen Kabelverbindung innerhalb eines räumlich dicht beieinanderstehenden Netzwerks, übertragen werden. In diesem Fall werden die Daten über das Internet zum Router und von dort mttels Kabelverbindung an den AV-Receiver weiter geleitet. Eine weitere Möglichkeit der Übertragung dieser Daten ist mit WLAN (Wireless Local Area Network) gegeben, wobei der Datentransfer drahtlos geschieht. Eine Alternative dazu ist mit dLAN (direct Local Area Network) gegeben, wobei die Daten über das 230-V-Stromnetz weitergeleitet werden. Diese Technik kommt häufig zum Einsatz, wenn eine Verkabelung per LAN nicht gewünscht ist und das WLAN-Signal durch eine größere Entfernung vom Router zum Empfäger gestört ist. Mit dLAN lassen sich problemlos auch größere Entfernungen im Haus überbrücken, um große Datenmengen innerhalb eines örtlich begrenzten Netzwerks auszutauschen. Sollte die WLAN-Verbindung nicht ausreichen, um z.B. UHD-Inhalte mit Tonspur ruckelfrei und ohne Pixelfehler zu übertragen, dann ist dLAN die Lösung für dieses Problem. 

Was ist ein Toslink Kabel?

Ein Toslink Kabel wird auch als Lichtleiterkabel bezeichnet. Sein Name stellt auch gleichzeitig seine Funktionsweise dar. Der Ton wird Mittels Licht an ein anderes Gerät übertragen. Durch das Kabel hindurch verläuft ein Lichtstrahl, der die Informationen transportiert. Daher sind diese Kabel sehr empfindlich. Werden sie einmal geknickt ist der Strahl unterbrochen und das Kabel hinüber. Im Gegenzug sind sei aber sehr schnell und präzise. Das Problem ist, dass 5.1 oder höhere Tonformate nur komprimiert weitergeleitet werden können.

Was ist AirPlay?

AirPlay ist eine von Apple entwickelte Funktion, bei der Sie Bild und Ton von einem Apple Gerät wie Mac, IPhone oder iPad kabellos direkt an einen Fernseher, an Lautsprecher oder an einen AV-Receiver übertragen können. Die Übertragung der Daten geschieht bei AirPlay über WLAN, so dass beide Geräte, also Sender- und Empfangsgerät, mit einem WLAN-Netz verbunden sein müssen.

Wozu benötigt man Bluetooth beim AV-Receiver?

Hat der AV-Receiver einen Bluetooth-Adapter bereits an Board, so können Sie alle Geräte, die Bluetooth unterstützen dazu verwenden, um Bild- und Tondaten drahtlos zu übertragen. Somit können Sie z.B. Bilder, Musik oder Streamingdaten über Ihr Smartphone ausführen, um diese an Ihr Heimkinosystem zu senden. Dadurch wird Ihr Smartphone, Tablet-PC, Notebook, MP3-Player o.ä. problemlos zur Schaltzentrale für Multimedia-Inhalte aller Art für Ihr Heimkinosystem. Die Reichweite einer Bluetooth-Verbindung beträgt so um die 10 Meter.      

Was für eine Funktion hat Chromecast beim AV-Receiver?

Chromcast ist ein Adapter für Mediastreaming aus dem Hause Google. Es gibt dabei verschiedenen Ausführungen dieser Adapter, die alle mit Hilfe des Google Cast Protokolls funktionieren. Hat ein AV-Receiver eine Chromecast-Funktion, so kann man ohne weiteren Adapter Video- und Tondaten über eine aktive Netzwerkverbindung streamen. 

Was ist FireConnect?

Mit FireConnect lassen sich mehrere AV-Geräte zu einer Verbundeinheit zusammenfassen. Somit kann man die gleiche Musik synchronisiert in verschiedenen Räumen abspielen. Auch das Abspielen von verschiedenen Songs für unterschiedliche Räume ist mit FireConnect möglich. Die im FireConnect-Netzwerk eingebundenen Geräte werden dabei mittels Smartphone App gesteuert. Die Quellgeräte müssen dazu nur FireConnect unterstützen.  FireConnect benutzt dabei das WLAN. 

Was ist DTS Play-Fi?

DTS Play-FI ist ein drahtloses Audiosystem für das ganze Haus. DTS Play-FI sendet Audio von Mobilgeräte an alle Geräte die DTS Play-FI unterstützen. Mit DTS Play-FI ist das Streamen und Synchronisieren von Audiodaten nahezu verlustfrei in beeindruckender Hi-Resolution Qualität möglich. DTS Play-FI verwendet dazu das WLAN, LAN oder dLAN.

Was ist Spotify Connect?

Spotify ist der weltweit führende Anbieter für Musikstreaming. Mit Spotify Connect können Sie Musik von Ihrem Smartphone, Tablet-PC oder Notebook drahtlos an Geräte im WLAN-Netzwerk senden. Die Audiowiedergabegeräte müssen dabei Spotify Connect unterstützen und im selben Spotify-Account angemeldet sein.

Ist Upscaling bei AV-Receiver sinnvoll?

Beim Upscaling werden Bildinhalte geringerer Auflösung auf eine höhrere Auflösung hochgerechnet. Für das Berechnen des neuen Bildes kommen meist Quad-Core Prozessoren zum Einsatz, die mit einem gewissen Aufpreis verbunden sind. Prinzipiell hat jeder neuere Fernseher, der Upscaling unterstützt, eine auf seine Komponenten maßgeschneiderte Upscaling-Einheit verbaut, die auch alle Apps etc. mit einschließt. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass das Upscaling optimal im Fernseher geschieht und dafür kein AV-Receiver benötigt wird. Bei älteren Bildwiedergabegeräten kann es sein, dass das Upscaling nicht so gut funktioniert oder gar fehlt. Nur in diesem Fall lohnt sich eine Upscaling Funktion im AV-Receiver.

Muss ein AV-Receiver 3D-fähig sein?

Sendet man das Video-Signal direkt per HDMI-Kabel an den 3D-fähigen Fernseher und das Audio-Signal separat an den AV-Receiver, so muss der AV-Receiver nicht unbedingt 3D-fähig sein. Wird das AV-Signal allerdings zuvor an den AV-Receiver gesendet, so muss dieser auch 3D-fähig sein, um das Bild an den 3D-fähigen Fernseher oder Beamer weiterzuleiten. Manchmal ist es gewünscht mittels AV-Receiver ein analoges Bild zu digitalisieren. Evt. sollen auch gewisse Videofilter angewendet werden oder das Bild soll vor der Ausgabe am Bildwiedergabegerät noch skaliert werden. In diesen Fällen muss der AV-Receiver 3D-fähig sein.

Warum sollte ein AV-Receiver eine USB-Schnittstelle haben?

Der USB-Stick oder eine Festplatte ist ein sehr häufig genutztes Mittel, um Inhalte auf ein großes Abspielgerät zu bringen. Auch wenn Bekannte Fotos zum Anschauen mitbringen geschieht das in der Regel mit einem USB-Stick. Zudem kann man eine USB-Schnittstelle dazu verwenden, um Inhalte vom Abspielgerät aufzunehmen und zu bearbeiten. Einen USB-Anschluss sollte ein AV-Receiver also unbedingt besitzen.

Wie misst man einen AV-Receiver richtig ein?

Gute Receiver bringen eine eigene Einmessfunktion mit. Man sollte einen Reciever einmessen, um die optimalen Einstellung für den Klang zu konfigurieren. Das Einmessen bedeutet, dass der Verstärker die Akustik des Raumes, nach der Aufstellung der Lautsprecher analysiert. Dazu liegt vielen hochpreisigen Receivern ein Einmessmikrofon bei. Falls kein Mikrofon beiliegt, sollte man ein externes erwerben. Dabei kann man guten Mutes zu einem gebrauchten greifen, da diese oft nur einmal verwendet und anschließend weggepackt werden. Um eine Einmessung durchführen zu können, sollten die Lautsprecher an ihren zukünftigen Positionen stehen und komplett am Verstärker angeschlossen sein. Das Mikrofon muss auf dem Platz, an dem der Zuschauer sitzt, platziert werden. Danach muss der Einmessprozess an dem Reciever gestartet werden. Dies nennt man eine Ein-Punkt-Messung, da das ganze System akustisch auf eine genaue Position optimiert wird. Wenn man oft zu zweit Filme schaut, kann man auch eine Einmessung an mehreren Punkten. Dabei versucht man den optimalen Klangeigenschaften zu finden während mehrere Personen den Film schauen. An sich ist es jedoch am sinnvollsten, maximal zwei Punkte einzumessen. Wenn noch mehr Punkte berücksichtigt werden, kann man es eigentlich auch direkt sein lassen, da die Unterschiede, die zum normalen Modus verändert werden nicht so groß sind. Zum Schluss sollte man die Einstellung noch einmal überprüfen. Dazu kann man sich ein grafisches Setup anzeigen lassen, was die genaue Position der Lautsprecher darstellt. Falls die angezeigte Aufstellung nicht der realen entspricht, sollte man die Messung wiederholen und das Mikrofon optimaler aufstellen.

Warum braucht man Premium HDMI-Kabel?

Der HDMI-Anschluss ist ein wahres Wunderwerk. Dieser kann universal eingesetzt werden, da er viele verschiedene Signale übertragen kann. Die meisten Leute wissen nur, dass dieses zur Übertragung des Bildes nützlich sein kann. Dies ist auch wahr, denn es können Signale bis 4K einfach übermittelt werden. Er kann aber genauso digitale Audiosignale übermitteln. So braucht man an einem Blu-Ray Player eigentlich nur ein HDMI-Kabel anzuschließen, um alle Signale zum Verstärker zu leiten. Auch ein Signal für Dolby-Atmos lässt sich damit leiten. Viele HDMI-Kabel haben zusätzlich die Fähigkeit ein Internetsignal weiterzuleiten. Sie funktionieren also auch als Netzwerkkabel, obwohl die Geschwindigkeit, mit der die Daten transportiert werden, weit unter den Möglichkeiten herkömmlicher Netzwerkkabel liegt. Gerade wenn man im High-End Bereich Heimkino-Syteme baut, sollte man nur hochwertige Premium HDMI-Kabel der neuen Generation verwenden, da die günstigen Varianten teilweise nich für das Weiterleiten von 4k Daten ausgelegt sind. Generell sollte man nur hochwertige Kabel beim Heimkinobau verwenden, um die die Signalweiterleitung optimal zu gewährleisten.

Was sind die richtigen Lautsprecher?

Welches die richtigen Lautsprecher für das Heimkino sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt sehr viele verschiedene Bauweisen, Größen und Preisklassen von Lautsprechern, sodass es schwierig ist eine eindeutige Empfehlung auszusprechen. Es gibt Standlautsprecher, Regallautsprecher oder auch Wandlautsprecher, die mit verschiedenen Betriebssystemen zur Klangerzeugung ausgestattet sind. Ein bedeutsamer unterschied ist jedoch das Konzept, wie die Lautsprecher angetrieben werden. Hierbei gibt es passive und aktive Lautsprecher.
Passive Lautsprecher erhalten ein verstärktes analoges Signal vom Reciever und werden durch dieses angetrieben. Daher ist auch kein Stromkabel für diese Lautsprecher nötig. Aktive Lautsprecher werden aktiv von einem eingebauten Modul angetrieben. Dieses nimmt ein digitales Signal auf, das auch per Bluetooth oder Funk übermittelt werden kann. Es wird anschließend in ein analoges Signal umgewandelt und verstärkt. So wird immer ein extra Stromkabel gebraucht, um das Modul betreiben zu können. Im Gegensatz dazu kann im Zweifelsfall auf andere Kabel verzichtet werden. Im Heimkino kann man sich nicht immer auf eine drahtlose Kommunikation der einzelnen Komponenten verlassen. Außerdem ist es schwierig für jeden Lautsprecher eine Steckdose zu installieren oder ein extra Stromkabel zu verlegen. Daher sind in einem Kino eigentlich nur passive Lautsprecher zu finden. Ich würde immer zu größeren Lautsprechern raten, da diese meistens einen größeren Frequenzbereich abdecken können. Somit ist ein voluminöserer Klang garantiert. Somit kann man auch dem baulich bedingten schlechten Klang aus dem Weg gehen, der häufig mit kleineren Lautsprechern einhergeht. Um sich preislich bei passenden Lautsprechern orientieren zu können, sollte man für die Lautsprecher und den akustischen Bau des Heimkinos ungefähr gleich viel ausgeben.

Woraus besteht ein 5.1, 7.1 oder 7.2 System und wofür sind die einzelnen Lautsprechertypenda?

Die Zahlen haben eine bestimmte Bedeutung, mit der man schnell identifizieren kann, wie viele Lautsprecher auf welcher Hörebene zu finden sind. Bei einem 5.1 System gibt es insgesamt 6 Lautsprecher. Die 1 hinter dem Punkt beschreibt die Anzahl der Subwoofer, die meistens eins oder selten 2 beträgt. Die restlichen 5 Lautsprecher bestehen aus meistens vier baugleichen Lautsprechern, die in jeweils einer Ecke um die Hörposition postiert sind. Die vorderen Lautsprecher werden dabei Frontlautsprecher und die hinteren Surround-Lautsprecher genannt. Der letzte Lautsprecher ist der Center-Lautsprecher. Dieser ist eher Flach gehalten, um ihn unter oder über der Bildfläche platzieren zu können. Er muss besonders den Mittel- und Hochtonbereich abdecken, da dieser hauptsächlich Stimmen wiedergeben soll. Damit die Stimmen aus der richtigen Richtung kommen, findet der Center seinen Platz in der Nähe des Bildes.
Ähnlich ist auch ein 7.1 System aufgebaut. Es hat einen Subwoofer, sechs Lautsprecher für einen Surround-Klang und einen Center-Lautsprecher. Die beiden zusätzlichen Lautsprecher werden an den Wänden in der Mitte der jeweils hinteren und vorderen Lautsprecher aufgestellt. Diese haben ebenfalls den Namen „Surround-Lautsprecher“. Ein 7.2 System hat demnach die gleichen Lautsprecher Konstellationen wie das 7.2 System mit einem zusätzlichen Subwoofer. Die beiden Subwoofer sollten dabei genau das gleiche Modell sein, um einen symmetrischen Sound zu kreieren. Wenn hinter der zweiten Ziffer noch ein Punkt mit einer folgenden Zahl steht, handelt es sich um ein System für dreidimensionalen Klang wie Dolby Atmos. Die Ziffer zeigt auf, wie viele Lautsprecher an der Deckenebene angebracht sind, wie zum Beispiel 7.2.4. Um den günstigsten Aufstellungsort für den oder die Subwoofer zu wählen, sollte man genauso vorgehen, wie bereits bei der Aufstellung von Subwoofern in Bezug auf die Akustik beschrieben wurde.

Sollte man zu einem 5.1, 7.1, 9.1 System oder noch höher greifen?

Welches System das richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Es gibt dabei zunächst zu wissen, welche Audioprofile überhaupt auf dem Markt sind. Die meisten Blu-Rays haben eine Tonspur, die auf 5.1 abgestimmt ist, selten kommt auch mal eine 7.1 Tonspuren zum Einsatz. Alles, was über die diese Tonspuren geht, muss der Verstärker berechnen. Genauer gesagt, kann dieser nicht genau berechnen, welche Frequenzen die zusätzlichen Lautsprecher abgeben, sondern muss sie erraten. Dies birgt viele unschöne Verwechslungen, wodurch ein durchaus guter Surround-Klang zunichte gemacht werden kann. Daher ist es erst einmal nicht ratsam Systeme zu kaufen, die über 7.1 hinaus gehen. Ausgenommen von dieser Regel sind Dolby Atmos oder andere dreidimensionale Soundssysteme (Näheres dazu im Folgenden). Des weiteren muss auch der Geldbeutel entscheiden. Ein 7.1 System hat zwei Lautsprecher mehr, was bedeutet, dass auch diese mit einem höheren Preis zu Buche schlagen. Wer ein begrenztes Limit beim Preis hat, sollte zu einem 5.1 System greifen. Ein gutes 5.1 System ist immer besser, als ein mäßiges 7.1. Daher sollte man dies bei der Planung genauer beachten.

Wo werden Lautsprecher am besten angebracht?

Einfache Stereo-Lautsprechern kann man links und rechts neben dem TV platzeren. Der ideale Hörplatz ist bei einem 5.1 bzw. 5.2 Sytem im hinteren Drittel eines rechteckigen Raumes, wobei die Front- und Sourroundlautsprecher in den Ecken platziert werden. Der Center-Lautsprecher ist für die Mittel- und Hochtonbereiche zuständig und sollte unter- oder oberhalb des TVs platziert werden, damit die Stimmen auch aus der richtigen Richtung kommen. Idealerweise hat man 2 baugleiche Subwoover, die symmetrisch im vorderen Bereich platziert werden. Meist hat man aber nur einen Subwoofer, was allerdings trotz dessen ein super Klangerlebnis ermöglicht. Den platziert man dann halt links oder rechts vom TV. Im Bezug auf die vertikale Ausrichtung der Front- und Sourround- Lautsprecher ist der Klang am Besten, wenn die Hoch- und Mitteltöner eines Lautsprechers genau auf der Höhe des Kopfes des Zuhörers platziert sind. Standlautsprecher geben zwar das breitere Klangspektrum ab, doch trotzdem sollte man für die perfekte Klangausrichtung zu kleineren Lautsprechern greifen, die anschließend genau passend montiert werden können. Ist die Anbringung beispielsweise durch ein Fenster eingeschränkt, sollte man zu den Standlautsprechern greifen, da diese die Hoch- und Mitteltöner auf einer allgemein passenden Höhe angebracht haben. Bei einem 7.1 bzw. 7.2 System werden nur noch zusätzlich 2 weitere Sourround-Lautsprecher in der Mitte des Rechtecks angebracht. Bei einem 9.1 System werden in der gleichen logischen Vorgehensweise einfach noch 2 weitere Sourroundlautsprecher im Raum platziert, so dass bei diesem System insgesamt 4 Lautprecher pro Seitenlänge des Raumes installiert werden. Für kleinere Räume eignen sich meist 5.1 oder 5.2 Systeme am Besten.

Was macht den Bass besonders?

Der Bass belegt in der gesamten Akustik eine Sonderstellung. Dieser hat eine Frequenz von 20-200 Hertz und hat damit eine Wellenlänge von mehreren Metern. Es kann passieren, dass sich bei einer bestimmten Raumgröße die Wellen überlagern. Das führt dazu, dass sie sich gegenseitig verstärken oder komplett auslöschen. Dieses Phänomen nennt man „stehende Wellen“und äußert sich in einem bis zu doppelt so lauten oder gar keinem Basston. Die Gesamtheit dieser Frequenzen nennt man „Raummoden“. Am späteren Hörplatz kann es daher dazu kommen, dass man ein starkes Dröhnen oder gar keinen Tiefton mehr wahrnimmt. Dabei ist zu bemerken, dass bei der Wiedergabe von Filmen und Musik nur selten längere Basstöne vorkommen, die eine Raummode spürbar machen. Bei der Musik gibt es sie nur manchmal zur druckvollen Untermalung, bei Filmen sind es eher Effekte, die normalerweise nicht zu übertrieben dargestellt werden. Wer keinen Vergleich zu einem sauberen Klang hat, wird das Auftreten von Raummoden auch nur selten bemerken. Sie zu beseitigen ist also je nach der subjektiven Wahrnehmung nicht unbedingt nötig und auch kein einfaches unterfangen.

Was ist das Problem des Nachhalls beim Bass?

Der Schallwellen des Basses gehen an Teppichen und Vorhängen, die zur eigentlichen Reduzierung des Nachhalls dienen, unbeeinflusst vorüber. Diese können nur durch massivere Materialien wie Steinmauern, Beton und Ziegel aufgehalten werden. Gerade durch die immense Wellenlänge laufen tieffrequente Töne immer wieder durch den Raum. Um herauszufinden, welche Frequenzen im Raum zu Raummoden mutieren, kann man die genauen Maße des Raumes in einen Raummoden-Rechner eingeben, welcher dann die genauen Frequenzen berechnet.

Optimaler Bass im Heimkino

Ist ein passiver oder aktiver Subwoofer sinnvoller?

Bei Lautsprechern gibt es immer die Frage, ob sie passiv oder aktiv angetrieben werden sollen. Die Frage ist bei Subwoofern besonders wichtig. Man muss beachten, dass ein Subwoofer durch die großen Chassis und den benötigten Hub viel Energie brauchen. Um ihn passiv anzusteuern muss also eine starke Endstufe her. Um den Subwoofer richtig ansteuern zu können, sollte dieser parallel zu den anderen Lautsprechern am Receiver angeschlossen werden. Die meisten Receiver haben heute aber einen digitalen Anschluss, um das Signal zum Subwoofer weiterzuleiten. Daher ist es meistens nur mit einer externen Endstufe möglich einen passiven Subwoofer zu integrieren. Wenn der Subwoofer aktiv angesteuert wird, kann man die Lautstärke und den Crossover auch direkt am Subwoofer einstellen. Es ist im Heimbereich also das Beste, wenn man einen aktiven Subwoofer nimmt, da er sich einfacher in den Wohnraum integrieren lässt.

Praxistipp

Probieren Sie verschiedene Aufstellungsorte des Supwoofers. Dieser kann auch z.B. auf kleineren Schränken oder Sideboards platziert werden. Testen Sie die unterschiedlichen Aufstellungsorte aus und entscheiden Sie sich für das Beste Klangerlebnis.

Worauf sollte man bei der Stromversorgung achten?

Die Stromversorgung sollte auch nicht einfach so ohne weitere Überlegungen installiert werden. So gibt es super Steckerleisten, die sogar gegen die Folgen eines Blitzeinschlags gewappnet sind und Überspannungen an den Geräten nicht zulassen. Somit kann man sogar während eines Gewitters gemütlich weiter Fernsehen, ohne Angst haben zu müssen, dass das gesamte Heimkino-System jeden Moment in Flammen aufgeht. Ein hochwertiges Heimkinosystem kann gut und gerne mehrere tausend Euro kosten und das Fernsehen während eines Gewitters ist wirklich urgemütlich. Die Investition in solch eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz und Blitzschutz lohnt sich also in jedem Fall. Die Kosten für eine 6-8 Fach Steckdosenleiste mit Blitz- und Überspannungsschutz betragen so um die 30-60€.

Wozu braucht man steuerbare Steckerleisten?

Steuerbare Steckerleisten ermöglichen eine einfache Programmierung der Schaltzustände. Solche steuerbaren Steckerleisten besitzen meist eine WLAN oder LAN-Schnittstelle und können somit per App oder moderne Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home per Sprachbefehl ein- oder ausgeschaltet werden. Wahlweise gibt es diese steuerbaren Steckerleisten auch mit einem Überspannungsschutz, um die angeschlossenen Geräte bei kurzfristigen Spannungsspitzen, wie z.B. durch einen indirekten Blitzeinschlag, zu schützen.

Wo und wie sollten Kabel, Licht und technische Steuerungsgeräte verstaut werden?

Man sollte sich auch darüber Gedanken machen, wie und wo lang die Kabel verlegt werden, wo Lichtelemente hinkommen sollen, ob es Vitrinen, Schränke, Poster, Bilder oder Ähnliches geben soll, wo Lautsprecher, eventuell ein Projektor sowie AV-Receiver, Abspielgeräte und sonstiges Equipment platziert werden muss und welche Materialien zur Verkleidung, Abschirmung und einem gemütlichen Ambiente verwendet werden sollen. Um ein möglichst gemütliches Umfeld zu schaffen, sollten Kabel, Kabelkanäle und dergleichen ordentlich verlegt und in der Farbe des Raumes angestrichen werden. Technische Geräte, sollten möglichst so verbaut werden, dass sie nicht störend auffallen oder gar zu einem klasse Ambiente beitragen. Oft wirken diese Geräte zu technisch und fügen sich nur selten in das Ambiente eines Wohnzimmers ein. Die meisten Markenprodukte für Heimkino-Komponenten sind allerdings so konzipiert, dass sie sich wunderbar in Wohnräume integrieren lassen und sogar einen Mehrwert im Bezug auf Design mitbringen. Die vielen Lichteffekte zaubern ein wirklich gutes Feeling in jedes Wohnzimmer. Für das Verstauen von unschönen technischen Geräten kann man zum Beispiel ein Regal mit Türen verwenden. TV-Unterschränke in Kombination mit Regalen bieten genug Platz, um alle Komponenten sowie Filme gut zu verstauen. Dafür gibt es auch immer häufiger Wohnwände, die aus einer Kombination aus TV-Unterschrank und Hängeschränken mit Regalen oder Vitrinen bestehen.

Wie vermeidet man geschickt unschönen Kabelsalat?

In einem Heimkino braucht es eine große Anzahl an Kabeln, um alle Geräte miteinander zu verbinden. Ob Fernseher, AV-Receiver, Lautsprecher oder Licht, man sollte vorher genau planen, welche Geräte gebraucht werden und wo diese hinkommen, um die richtige Größe und Position der Kabelkanäle zu ermitteln und die passenden Schränke für die Geräte zu beschaffen. Am einfachsten kann man sich Kabelkanäle im Baumarkt besorgen. Diese gibt es in vielen Größen und Formen. Man kann sie an die Wand schrauben oder auch kleben und ist somit sehr flexibel in der Anbringung. Sie haben meistens eine abnehmbare Klappe, um Kabel einfach verstauen zu können. Viele Systeme haben Eck- und Erweiterungselemente, die man je nach Bedarf an- und abstecken kann. Dadurch lassen sich Erweiterungen des Lautsprechersystems trotz schon verlegter Kabelkanäle ohne Komplikationen installieren.
Eine besonders raffinierte Lösung zur Unterbringung von Kabeln sind Sockelleisten. Diese verlaufen, wie der Name schon sagt, am Sockel des Fußbodens und stören dort kaum. Das innere ist in mehreren Stockwerken aufgebaut, um die Kabel einfach sortieren zu können. Man kann die Sockelleisten mit einer Gehrungssäge zu dem passenden Winkel schneiden, um auch die Raumecken perfekt nutzen zu können.

Welche Heimkino Funktionen der Gaming Konsolen gibt es?

Die meisten Konsolen haben auch diverse Funktionen fürs Heimkino-Entertainment. Bereits die Playstation 3 konnte 3D Blu-Rays in Full-HD abspielen. Einziges Defizit damals waren einige moderne Audio-Formate, die nicht unterstützt wurden. So konnte die HDMI 1.3 Schnittstelle kein True HD Audio ausgeben. Dolby Digital 5.1 Audio Wiedergabe funktioniert aber auch schon mit der PS3.  Die neuen Konsolen haben damit natürlich keine Probleme mehr würde man meinen. Das stimmt so aber nur bedingt. Die Playstation 4 Pro hat z.B. kein UHD fähiges Blu-Ray Laufwerk. Damit scheidet die Playstation 4 Pro als Heimkino-Entertainment Konsole Nummer 1 eigendlich aus. Das ist ein wenig entäuschend. Selbst die vergleichbar kleinere Konsole Xbox One S hat ein UHD Blu-Ray Laufwerk. Die neuste Xbox One X bietet auch ein UHD fähiges Blu-Ray Laufwerk für Heimkino-Freunde, was diesen Xbox One Modellen zu Gute kommt.Trotz dessen kann man auch mit der Playstation 4 Pro einiges anstellen. So kann man für die Playstation 4 Pro Apps wie Amazon Video oder Netflix runterladen, um diese Streaming-Dienste dann direkt über die Konsole zu nutzen. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. UHD und perfektes Dolby Digital 5.1 Audio wird so auch für Streamingdienste wie Amazon Video oder Netflix einfach ins Wohnzimmer gebracht. Die Playstation 4 Pro unterstützt dabei die Audioformate Dolby Digital 5.1, TrueHD sowie DTS HD. Neuere Formate wie Dolby Atmos oder DTS X unterstützt die Playstation 4 Pro allerdings nicht. Der AV-Receiver muss allerdings die von der Playstation 4 Pro unterstützten Audioformate auch unterstützen, damit alles funktioniert. Hat jemand noch einen AV-Receiver ohne USB-Anschluss, so kann ein einfacher Fire-TV Stick nicht ohne weiteres dazu verwendet werden, um auch gute Audio-Formate wie Dolby Digital 5.1, TrueHD oder DTS-HD  auszugeben. Ein normaler Fire-TV Stick gibt auch keine UHD Inhalte aus. Dafür muss man sich einen extra für 4K-Auflösungen ausgelegten, deutlich teureren 4K Fire-TV-Stick zulegen.In solch einem Fall ist die Playstation 4 Pro wirklich sehr hilfreich. Mit der Playstation 4 Pro ist das alles ohne Probleme möglich. Die PS4 Pro kann einfach mit dem AV-Receiver per Tosslink-Kabel für Audio und direkt per Premium-HDMI-Kabel mit dem 4K TV verbunden werden. So bekommt man Dolby Digital 5.1, True HD oder HTS HD Audio und 4K ins Wohnzimmer. So spart man sich die Investion in einen AV-Receiver der teureren Klasse mit USB, HDMI und vor Allem der UHD-Unterstützung. Eine Spielekonsole kann somit auch deutliche Vorteile mit sich bringen, um ein perfektes Heimkino-Erlebnis zu bekommen. Wer genug Geld hat kann sich natürlich auch immer alles vom Feinsten kaufen, um auch im Streaming Bereich ganz vorne mit dabei zu sein. Dazu aber später mehr.

Wie kann ich Video-Streaming einrichten und welche Streaming-Dienste gibt es?

Streaming ist keine Randerscheinung und bereits im Mainstream angekommen. Die Mehrheit der Leute in Deutschland benutzt Amazon Prime Video und Netflix, um Videos zu streamen. Aber auch Dienste wie Maxdome, Sky Ticket, iTunes, Videoload und Netzkino sowie noch einige weitere mehr erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber wie genau richte ich das Streaming von Videos für ein optimales Heimkino-Erlebnis ein? Welche Möglichkeiten gibt es? Zunächst benötigt man ein Quellgerät, worauf die App für das Streaming von den diversen Anbietern installiert ist. Die meisten Filme und Serien werden heute von den Streaming-Anbietern mit einer FullHD-Auflösung und einem 5.1 Dolby Digital Sound bereitgestellt. Es gibt aber auch schon vereinzelt Bemühungen der Streaming-Anbieter Inhalte in UHD-Auflösung und moderneren Tonformaten wie Dolby Atmos oder DTS X anzubieten. 

Apps auf Smart-TV

Moderne Smart-TVs bringen die Möglichkeit mit Apps der Streaming-Anbieter direkt auszuführen. Dort sind die Apps für die genannten Streaming-Anbieter meist schon vorinstalliert. Man kann diese auch nachträglich auf dem TV problemlos installieren. Nun muss man nur noch dafür sorgen, dass die Bemühungen der Streaming-Dienste für einen super Dolby Digital 5.1 Sound nicht an der richtigen Verkabelung und Einstellung am AV-Receiver sowie dem TV-Gerät scheitern. Zunächst ist es wichtig, dass der TV und der AV-Receiver die Funktion ARC unterstützen. Modernere Geräte unterstützen ARC in der Regel und können per HDMI-Kabel ohne Schwierigkeiten verbunden werden. Wichtig dabei ist, dass man im TV einstellt, dass die Audioausgabe über ARC geschehen soll. Im AV-Receiver muss man diese Funktion auch gesondert einstellen. Manchmal kommt es vor, dass nicht alle HDMI-Ein- oder Ausgänge ARC unterstützen. Mit einer Taschenlampe kann man dies aber meist direkt am Gerät erkennen. Dort ist der HDMI-Ein- oder Ausgang, der für ARC vorgesehen ist, gekennzeichnet. Ältere AV-Receiver haben oft keine HDMI-Ein- oder Ausgänge. In diesem Fall gibt es häufig die Möglichkeit die Geräte per optischem Toslink Kabel zu verbinden, um den Sound am AV-Receiver auszugeben. Hat alles geklappt, dann sieht man in der Anzeige vom AV-Receiver, dass der Ton im Dolby Digital 5.1 Tonformat ausgegeben wird. 

Mediaplayer

Es gibt speziell für das Streaming Mediaplayer, entweder von den Streaming-Anbietern selbst oder von externen Anbietern. So bietet Amazon z.B. den Amazon Fire-TV-Stick für das Video-Streaming in verschiedenen Ausführungen an. Falls man zu Hause noch einen Fernseher der älteren Generation ohne UHD-Auflösung hat, so reicht ein einfacher Fire-TV-Stick mit FullHD-Auflösung. Für alle anderen gibt es den Amazon Fire-TV mit UltraHD und Alexa Sprachfernbedienung. Damit können Sie dank Alexa auch per Sprachbefehl kompatible Lampen oder andere Smart Home-Geräte steuern. Sagen Sie einfach "Alexa-Heimkino" und bei richtiger Konfiguration geschieht alles wie von Geisterhand. Der TV wird angeschaltet, der AV-Receiver richtig eingestellt, das Licht gedimmt und die Rollos werden runtergefahren. Auch das Wasser für den Tee oder ein Kaffee wird dann zubereitet. Alles wie Sie es zuvor programmiert haben. Dafür kommen spezielle Makros zum Einsatz, die eine Steuerung von Ablauf-Routinen ermöglichen. Die Geräte müssen natürlich diese Dienste unterstützen und es ist ein wenig Frickelei, um alles zum Laufen zu bekommen. Es gibt natürlich auch andere Anbieter von solchen Mediaplayern, wie z.b. Google Chromecast oder AppleTV. Die Vorgehensweise bei der Verwendung von Google Chromecast oder AppleTV ist ähnlich. Dann gibt es noch unabhängige Anbieter von Mediaplayern wie z.B. den Nvidia Shield TV Pro, welcher auch das Streamen von UHD-Inhalten mit atemberaubenden Sound ermöglicht und zusätzlich die Funktionen von Google Home unterstützt.

Spielkonsolen

Auch Spielkonsolen haben meist die Möglichkeit Apps zu installieren. Selbst die Playstation 3 sowie die Xbox 360 hatten bereits diese Möglichkeit an Board. Die modernen Konsolen bieten das natürlich auch weiterhin an. Dazu muss man einfach die gewünschte Streaming-App auf der Spielkonsole installieren. Die Steuerung der App funktioniert über den Controller. Praktisch in diesem Zusammenhang ist, dass man an den Wireless-Controllern von Xbox oder Playstation ein Kopfhörer einfach per 3,5mm Klinkenanschluss anschließen kann. Mit den passenden 5.1 Kopfhörern hat man so einen perfekten Kinosound per Kopfhörer. Aber auch die Audio-Ausgabe über die Soundbar ist problemlos möglich. Dazu verbindet man einfach die Spielkonsole mit dem AV-Receiver mit HDMI oder optischem Toslink Kabel. In den Einstellungen des AV-Receivers muss man dann noch die Audio-Ausgabe dieses Quellgerätes einstellen.

Praxistipp

Die Redaktion empfiehlt in diesem Zusammenhang allerdings für das Steuern der Streaming-Apps und aller Smart-Home Geräte moderne Universalfernbedienungen, die auch Diesnste wie Amazon Echo , Google Home sowie AppleTV unterstützen. Die meisten modernen TVs haben die Möglichkeit die Apps der Streaming-Anbieter zu installieren und direkt auszuführen. Die technischen Geräte fürs Heimkino haben meist einen Infrarotempfänger und können somit auch ohne spezielle Netzwerk-Funktion per Universalfernbedienung angesteuert werden. Alle weiteren Smart Home-Geräte können dann per Amazon Echo oder Google Home angesteuert werden, was in diesem Fall auch über die Universalfernbedienung geschieht. Somit ist die Steuerung aller Geräte mit nur einer Fernbedienung möglich, auch wenn einzelnen Geräte nur mit einem Infrarotempfänger ausgestattet sind. Damit kann man ein perfektes Heimkino-Feeling ermöglichen. Eine Steuerung dieser App funktioniert allerdings aber auch ohne Universalfernbediendung einfach per Menuführung im TV, der Spielekonsole oder dem Mediaplayer.

Sind Universalfernbedienungen sinnvoll?

Wenn man ein Heimkino komplett eingerichtet hat, gibt es mindestens vier Geräte, die alle gesteuert werden müssen. Dies sind der Projektor oder der Fernseher, eine dazugehörige Leinwand, ein Blu-Ray-Player und der AV Reciever. Dazu kommt oft eine ausgefeilte Lichttechnik, die auch bedient werden will. Bei dieser Vielfalt kommt man um eine Universalfernbedienung nicht herum. Universalfernbedienungen können per Infrarot eigentlich jedes Gerät Steuern, dass einen Infrarotempfänger in sich verbaut hat. Man muss nur die Fernbedienung auf das entsprechende Gerät ausrichten und anwählen.
Fernbedienungen dieser Art sollten programmierbar ausgesucht werden. Mit dieser Funktion ist es möglich, den Gebrauch der Fernbedienung perfekt auf das eigene Maß zuzuschneiden. Dabei spielen Makros eine wichtige Rolle. Dies sind gespeicherte Kombinationen von Abläufen, die auf einen Tastendruck geschehen.
Dies macht die Bedienung der Technik nicht nur einfacher, sondern sorgt zusätzlich für eine gute Atmosphäre, da man nicht noch stundenlang etwas umstellen und mit mehreren Fernbedienungen herum hantieren muss, d.h. mit nur einem Tastendruck kann man alle gewünschten Einstellungen vornehem. Eine weitere Möglichkeit die Technik zu Steuern ist die Benutzung von dafür konzipierter Apps.

Welche Apps gibt es zur Steuerung eines Heimkinos?

Da es viele Apps gibt, um die Steuerung eines technikgefüllten Heimkinos zu managen, sollte man sich die möglichst Beste daraus wählen. Vorab ist wichtig zu wissen, dass die Steuerung nicht per Infrarot sondern meistens über das heimische Netzwerk oder Funk funktioniert. Daher geht es am einfachsten, wenn alle angesteuerten Geräte per WLAN oder Kabel mit dem Netzwerk oder einfach mit dem Internet verbunden sind. Welches Design einer App einem eher zusagt, muss jeder für sich selbst entscheiden, denn das ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass die App einige Funktionen aufweist. Im Grunde sollte sie besondere Fähigkeiten der bereits beschriebenen Universalfernbedienungen haben. Man sollte also auch Abläufe abspeichern können. Des Weiteren ist die Regelung der Lautstärke, des Lichts oder anderer Komponenten von Vorteil. Ein weiterer großer Vorteil bei den Apps liegt darin, dass man ihre Benutzeroberfläche manchmal anpassen kann. So ist es möglich die Steuerung verschiedener Funktionen je nach Priorität anders zu platzieren und so für einen besseren Bedienkomfort zu sorgen.

Welche Sitze sollte man in das Heimkino bauen?

Diese Frage wirkt relativ harmlos, birgt aber eine brillante Option, die unter den Leuten weitgehend unbekannt ist. Welche Sitze zu einem passen, sollte jeder für sich selbst herausfinden. Dabei gibt es folgende Funktionen, die wichtig sein können. Viele Menschen möchten im späteren Heimkino eine Sicherheit haben, dass die Sitzgelegenheiten nicht einsauen, wie es in öffentlichen Kinos mit Popcorn und Softdrinks oft der Fall ist. Daher gibt es Sitze die einen Getränkehalter und ein Ablagefach für Popcorn oder auf Tellern und Schalen angerichtete Speisen sicher aufbewahren können, ohne den Komfort einzuschränken. Der Komfort kann durch andere Funktionen ebenfalls gut gesteigert werden. Komfortable Sitze lassen sich in vielen Variationen einstellen. So kann man die Lehne zurückstellen und eine Fußstütze ausfahren, um in einer für den Körper bequemen Position Filme schauen zu können. Außerdem gibt es Kinositze, die ein Massageprogramm eingebaut haben, um nach einem anstrengenden Tag die Muskeln entspannen zu können. Für warme oder kalte Tage gibt es auch Sitze mit eingebauter Sitzheizung und -kühlung. Für den besonderen Genuss eines Kinofilms gibt es sogenannte 4D Kinosessel, mit denen man den Film sehr viel intensiver erleben kann. Diese bewegen sich mit den Aktionen im Film, sodass man ihn hautnah erleben kann. Für den normalen Heimkino-Fan eignen sich gemütliche Wohnlandschaften oder Sitzecken ideal für gemütliche Kino-Abende.

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Heimkino Ratgeber XXL (FAQ)

Dieser Heimkino Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Planung und Umsetzung eines Heimkinos. Klicken Sie hier im Menu auf einen Link, um an die richtige Stelle im Heimkino Ratgeber zu gelangen.

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Heimkino Ratgeber XXL

Wie man zum perfekten Heimkino kommt - In Fragen und Antworten

Millionen der Deutschen sitzen Abed für Abend vor dem Fernseher, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Ein gemütliches Wohnzimmer mit einem integrierten Heimkino findet man in nahezu jedem Haushalt in den unterschiedlichsten Variationen. Dieser Heimkino Ratgeber möchte Ihnen dabei helfen das Heimkino-Erlebnis in den eigenen vier Wänden optimal zu gestalten, so dass man den Feierabend richtig gemütlich genießen kann. Ein grandioses Bild und einen umwerfenden Sound, sodass man die Erdbeben in den Füßen spürt, wünscht sich jeder leidenschaftliche Kinogänger. Doch ganz ohne Know How ist es schwer eine perfekte Heimkino-Atmosphäre in den eigenen vier Wänden zu erschaffen. Für die Meisten stellen sich viele Fragen und deshalb schrecken sie vor der Erfüllung dieser Heimkino-Träume zurück. Wie fange ich ein Heimkino-Projekt an? Wie muss der Raum aussehen? Was brauche ich zur Dämmung oder Isolierung? Sollte es ein Fernseher oder ein Projektor mit Leinwand sein? Wozu braucht man einen AV-Receiver? Was brauche ich für Lautsprecher? Was kommen für Kosten auf mich zu? Welche Sesselsitze bzw. Wohnlandschaften sind die Bequemsten? Diese und viele weitere Fragen machen sich einem im Kopf breit und hemmen einen die ersten Schritte zu machen. Da es viele Dinge gibt, auf die man achten muss, wenn man ein Heimkino in das Eigenheim integrieren und einrichten möchte, gibt es im Folgenden einige Antworten auf die meisten Fragen, die im Zuge des Heimkinobaus aufkommen können.

Welche Komponenten benötigt man für ein perfektes Heimkino-Erlebnis?

Man benötigt in der Regel die folgenden Komponenten, um ein perfektes Heimkino-Erlebnis zu ermöglichen:

  • TV oder Beamer mit Leinwand
  • AV-Receiver
  • Lautsprechersystem (5.1(2), 7.1(2), 9.1(2) oder für High-End Audio Dolby Atmos sowie DTS X noch weitere Deckenlautsprecher)
  • Eine der folgenden Empfangsarten wird benötigt: DVB-C (Kabel), DVB-S2 (Satellit), DVB-T2 (Antenne), IPTV (Internet) 
  • Streaming-Equipment (z.B. Smart-TV, Fire-TV Stick, TV Media Player oder Streaming-Funktion moderner Gaming-Konsolen)
  • Internetanschluss mit Wireless LAN Router
  • DVD oder UHD-Blu-Ray Abspielgerät
  • Festplattenrecorder mit DVD- und Blu-Ray-Recorder oder externe Festplatte für USB-Recording
  • Universalfernbedienung
  • Kopfhörer mit 7.1 Sound (Damit man die Nachbarn zu später Stunde nicht stört)
  • Wohnlandschaft oder Sitzecke
  • Couchtisch
  • Sideboard, TV-Unterschrank oder Wohnwand
  • Dimmbare Beleuchtung: Idealerweise per App oder Universalfernbedienung steuerbares Licht

Wer wenig Geld zur Verfügung hat, kann sich trotzdem ein sehr gutes Heimkino-Erlebnis ermöglichen. Selbt günstige Komponenten haben heute schon zum Teil eine super Qualität.

Wie fange ich ein Heimkino-Projekt an?

Bevor man anfängt sich über technische Bestandteile Gedanken zu machen, ist es sinnvoll, ganz genau zu planen. Das geht bei der Auswahl des Raumes beziehungsweise bei der Aufteilung des Raumes los, geht über die richtigen Dämm- und Bezugsstoffe, eventuelle Verankerungen für Lautsprecher, Leinwand und Sitzsessel und endet bei dem besten Ambiente, um den ganz persönlichen Stil ausdrücken zu können. Genauso wichtig sind natürlich alle Geräte, die das Heimkino erst zu diesem machen. Doch ohne die richtige Grundlage können die technischen Geräte kein perfektes Heimkino-Erlebnis liefern. Zu Beginn sollte also die Planung aller Grundlagen stehen, die in weiteren Fragen und deren Antworten noch detaillierter erklärt werden. Die Planung sollte ebenfalls nicht nur oberflächlich einzelne Abschnitte der Fertigstellung koordinieren. Besser ist es, die gesamte Arbeit genau zu sortieren. Jeder kleine Handgriff und jede Arbeit, die auf einen zu kommt, soll vorab festgehalten werden, um mögliche Probleme einfach aus der Welt schaffen zu können und immer einen Überblick über die bevorstehende Arbeit zu haben. Es ergibt Sinn sich öfters Skizzen oder Zeichnungen mit gut lesbarer Beschriftung anzufertigen. So ist es leichter die Umsetzung einer Idee für alle Beteiligten verständlich zu machen. Bei dem Plan ist es hilfreich nicht nach einzelnen Sparten (wie zum Beispiel der Akustik oder Bildtechnik) vorzugehen, sondern die Arbeitsschritte in der Raumgestaltung aufeinander abzustimmen. Wie bei einer mehrschichtigen Torte muss der Raum Schicht für Schicht bearbeitet werden, da sich sonst einige Komponenten in die Quere kommen können. Ein reibungsloser Ablauf aller Arbeiten setzt einen solchen Plan voraus.

Wie muss der Raum beschaffen sein?

Die Beschaffenheit des Raumes, in dem das Heimkino entstehen soll, ist gerade wegen der Akustik, der Optik und natürlich wegen der gemütlichen Atmosphäre sehr wichtig. Wie es in vielen Kinos zu beobachten ist, ist der Raum niemals quadratisch. Ein quadratischer Raum hat einen großen akustischen Nachteil. Der Klang wird in einer immer wiederkehrenden Bewegung im Raum gehalten. Dadurch kann ein starkes Dröhnen, echoartiges Hallen oder ausgelöschte Töne entstehen. Im Gegensatz dazu kann man bei einem quadratischen Raum die Lautsprecher ziemlich perfekt in einer kreisförmigen Aufstellung platzieren, wodurch sie genau auf die Zuhörer ausgerichtet werden können. Die optimale Form des Raumes ist ein Rechteck, das keine Vielfachen zu den anderen Raummaßen aufweist. Der perfekte Raum hat demnach leider nur sehr beschränkte Maße, die selten in gegebenen Wohnräumen vorhanden sind. Auch für akustisch und optisch verbessernde Elemente ist die Größe und Machart des Raumes wichtig. Man sollte schauen ob genügend Platz für diese da ist oder ob man eventuell nach anderen Lösungen suchen muss. Außerdem gibt es die Fragen, ob der Raum schwarz gestrichen werden darf, um einen besseren Bildkontrast hervorzurufen, ob hinter der gedachten Stelle für die Leinwand oder den Fernseher Fenster oder Türen sind, die nicht blockiert werden dürfen oder wie viele Sitze beziehungsweise Couchplätze in dem Heimkinoraum Platz finden sollen. Auch die richtige Lichttechnik ist von entscheidender Bedeutung. Des Weiteren sind Oberflächen wie Teppichböden oder Tapeten im besten Fall glatt. Ansonsten werden Schallwellen von diesen Oberflächen förmlich verschlungen. Ein paar dämpfende Akustik-Elemente sind aber auch förderlich, um unerwünschte Effekte, wie ein Nachhallen oder Dröhnen zu unterbinden. In der Regel hat man aber in Wohnräumen ohnehin genügend schallabsorbierende Elemente, so dass eine Reduzierung von Rauen Oberflächen durchaus Sinn ergibt. Das perfekte Heimkino-Erlebnis entsteht nur dann, wenn all diese Komponenten und ein paar weitere mehr, wie z.B. das griffbereite Popkorn, optimal aufeinander abgestimmt wurden.  Zuletzt sollte noch die Stabilität der Wände und der Decke beachtet werden. Wenn ein großer Fernseher, schwere Lautsprecher oder ein Projektor an der Wand oder der Decke befestigt werden sollen, müssen sie tragfähig genug sein, um diese technischen Geräte gefahrlos halten zu können. Es ist also wichtig, dass es sich nicht um Leichtbauwände oder einen Rehgipsbau handelt, da die verwendeten Materialien nur wenig Gewicht tragen können. Aber auch dafür kann man tragende Rahmen oder ähnliches bauen. Für fast alles gibt es eine Lösung. Wer Geld, Zeit und Aufwand nicht scheut, der wird mit einem phänomenalen Heimkino-Erlebnis belohnt.

Welche Rolle spielt der Raum bei der Akustik?

Im Idealfall sollte eine Schallwelle den Raum nur einmal durchqueren und dann erlöschen. Dies funktioniert aber theoretisch nur im Freien. Mit den folgenden Maßnahmen versucht man dem Ideal aber möglichst nah zu kommen. Wie bereits bei der idealen Beschaffenheit des Raumes beschrieben, sollte der Raum in den einzelnen Grundmaßen kein Vielfaches eines anderen Maßes sein. Außerdem ist eine quadratische Grundfläche eher unpraktisch. Ein Raum sollte demnach nicht die Maße 5,50 Meter x 5,50 Meter x 2,75 Meter haben. Diese oder kohärente Abmessungen sind ein Beispiel für den denkbar schlechtesten Raum. Ein passender Raum könnte beispielsweise Abmessungen von 5,50 Meter x 4,50 Meter x 2,00 Meter haben. Es gibt keine Vielfache oder naheliegende Vielfache und macht den Raum somit perfekt. Der Klang kann sich so am besten ausbreiten.

Wie muss man den Raum vorbereiten?

Im Allgemeinen ist es wichtig den Raum so vorzubereiten, dass ein Heimkinosystem samt Fernseher einfach darin installiert werden kann. Am besten ist es, wenn man den Raum noch einmal neu einrichten kann bzw. den Raum zu mindestens zuvor leerräumt. Um für eine gleichmäßige Akustik sorgen zu können, ist es sehr hilfreich, dass alle Wände möglichst eben gestaltet sind. Teppichböden sollten auch nicht zu viel Struktur haben. Jedes unebene Element im Raum absorbiert Schallwellen. Im gewissen Umfang ist das auch erwünscht.  Zudem sollte, wenn es möglich ist, die normale Beleuchtung abgehängt werden, um später mit einer anderen und meistens schöneren Lösung arbeiten zu können. Allgemein sorgt gedimmtes Licht für eine super gemütliche Heimkino-Atmosphäre. Kann man die Lichttechnik neu gestalten, so sind Unterputz-Lösungen die Besten. Man hat keine störenden Kabel o.ä. und die Steuerung der Lichtanlage geschieht an einem zentralen Ort. Falls man die Lichtanlage nachträglich installiert, dann eignen sich z.B. auch dimmbare Deckenfluter ganz hervorragend, um eine perfekte Heimkino-Atmosphäre zu schaffen.

Wie kann man die Akustik des Raumes verändern?

Die Akustik ist neben dem Bild die wichtigste Komponente beim Bau eines Heimkinos. Gerade bei der Akustik haben Planungen im Voraus große Priorität und sind mit einem relativ großen Zeit- und Geldaufwand verbunden. Um einen guten Klang in einem Raum zu haben reicht es nicht, teure Lautsprecher in kreisförmiger Art aufzustellen. Um die zuvor beschriebenen Probleme der Akustik, wie Dröhnen, echoartiges Hallen oder ausgelöschte Töne  in quadratischen Räumen zu umgehen, ist es sinnvoll, nicht direkt in der Mitte des Raumes sitzen zu müssen, da dort der genannte Effekt am stärksten zu spüren ist. Effektiver ist es im hinteren Drittel und ein kleines bisschen nach links oder rechts versetzt zu sitzen. Es gibt einige Bauelemente, die für eine bessere Akustik im Raum sorgen können. Häufig gibt es Materialien, die den gesamten Klang oder nur einzelne Frequenzen zurückgeben oder verschlucken. Mit speziellen Absorbern, Diffusoren und Resonatoren kann die Raumakustik kontrolliert und zum Besseren verändert werden.

Welchen Teppich nehme ich, um Nachhall zu reduzieren?

Nachhall kann schon mit einfachen Mitteln reduziert werden. Im Grunde kann alles Nachhall reduzieren, was keine glatte Oberfläche hat. Mit Teppichboden ist es einfach den Schall zu dämpfen. Dieser sollte jedoch nur auf dem Boden verlegt werden, da sonst viel zu viel Klang verloren geht. Beim Teppich gilt die Regel: Je flauschiger der Teppich ist, desto besser dämpft er. Ein Vorhang eignet sich gut um Fenster, nicht genutzten Bereichen oder etwaige Türen, die zum Beispiel in einen Technikraum führen, abzudecken . Diese können komplett in die Ecke oder in einen dafür gebauten Schrank eingefahren werden, sodass sie nicht störend wirken, während kein Film geschaut wird. Solche Vorhänge reduzieren natürlich auch den Nachhall. Alle Gegenstände wie zum Beispiel die Sessel greifen in die Akustik ein, sind jedoch viel zu ungenau, um sie als Akustikelement einzusetzen. Insgesamt sollte man aber darauf achten den Raum nicht zu überdämpfen. Wenn zu viele Faktoren zur Dämpfung vorhanden sind, wird der Klang sehr dumpf und wirkt leer.

Praxistipp:

Im Allgemeinen sollte der Teppich nicht zu flauschig sein, da in Wohnräumen meist schon genügend Elemente zum Dämpfen des Nachhalls, wie z.B. Sofas, Vorhänge und andere Gegenstände, vorhanden sind. Für den professionellen Heimkinobau kommen speziell dafür gebaute Absorber, Diffusoren und Resonatoren zum Einsatz, um in die Akustik einzugreifen. Der normale Heimkino-Fan sollte eher auf glatte Oberflächen bei Teppichböden und Tapeten setzen. Es gibt ohnehin meist genügend dämpfende Elemente in Wohnräumen.

Was sind Diffusoren, Absorber und Resonatoren?

Diffusoren, Absorber und Resonatoren sind Elemente, die die Akustik eines Raumes verändern können. Mit ihnen werden grundsätzlich Tonstudios und Kino ausgestattet. Die verschiedenen Frequenzen und deren Wellenverhalten sind der eigentliche Grund dafür, dass es überhaupt Probleme mit der Akustik gibt. Töne bestehen aus unterschiedlich langen Wellen. Daher kann es zu Komplikationen kommen, wenn diese gleichzeitig abgestrahlt werden oder sich Ausbreitungsverlauf überlagern.

Absorber

Absorber können eine Welle förmlich schlucken. Sie haben eine offenporige Oberflächenstruktur und nehmen damit den Klang größtenteils auf, ohne ihn wieder abzugeben. Der Klang ist somit abgeschwächt und erzielt damit eine ähnliche Wirkung wie ein Diffusor, wobei eine unkontrollierte Verteilung des Klangs verhindert wird. Welche Frequenzen dabei absorbiert werden, hängt einerseits vom Material, als auch vom Volumen des Absorbers ab. Welche Frequenz genau absorbiert wird hängt von jedem einzelnen Absorber individuell ab, jedoch kann man grundsätzlich der Regel folgen: Je größer das Volumen ist, desto tiefer sind die Frequenzen, die von diesem Element absorbiert werden können.

Resonatoren

Je tiefer ein Ton, also auch dessen Frequenz ist, desto länger ist auch seine Schallwelle. Während sich die Höhen und Mitten gut in einem kleinen Raum verteilen können, gibt es Probleme im Tieftonbereich. Gegen die tiefen Töne kann man mit Resonatoren vorgehen. Diese schwingen im Grunde nur mit den tiefen Frequenzen mit, ohne sie zu schlucken oder wieder zu reflektieren. Ob die Resonatoren auch die richtigen Frequenzen und diese im gewünschten Maße absorbieren, lässt sich nicht mit Bestimmtheit voraussagen. Es ist also immer ein wenig Glückssache, ob eine Veränderung im gewünschten Maße funktioniert. Im Gegensatz dazu sind Absorber deutlich zuverlässiger und geben eine Garantie dafür, dass die gewünschte Wirkung eintritt. Jedoch sind sie nicht dafür geeignet sehr tiefe Frequenzen zu absorbieren.
Abhilfe dazu schaffen Helmholtz-Resonatoren. Diese bestehen aus einem geschlossenen Kasten, in den ein Rohr führt; ähnlich, wie ein Bassreflexrohr bei Subwoofern. Das Volumen der Kiste kann genau berechnet werden, um eine bestimmte Frequenz zu eliminieren. Da der Aufwand relativ hoch und der benötigte Platz ziemlich groß ist, ist diese Variante nur bei besonders hohen Ansprüchen zu empfehlen.

Diffusoren

Diffusoren haben die Aufgabe den Klang zu streuen. Es gibt zwei Arten von Diffusoren, nämlich den 1D Diffusor und den 2D Diffusor. Ein 1D Diffusor ist wie ein Bücherregal im Wohnzimmer. Es verteilt durch kleine Unebenheiten den Klang im Raum, ohne ihn gerade zurück zu werfen. Der 2D Diffusor hat große Unebenheiten und verteilt den Schall noch mehr, um ein möglichst weiches und gleichmäßiges Klangbild zu erzeugen.


Wo müssen Absorber, Resonatoren und Diffusoren platziert werden?

Absorber werden immer an den Wänden und in den Ecken installiert. Zur Montage an der Wand, sollte man zu Plattenabsorbern greifen. Diese haben oft Maße wie 50 x 100 cm und sind zwischen 5 und 10 Zentimetern dick. Am besten kommen sie an den Seitenwänden zum Einsatz, da dort die Geschwindigkeit des Schalls am stärksten ist und sie dort als stylisches Designelement angebracht werden können. Die Spiegelmethode ist für den perfekten Aufstellungsort am einfachsten. Man sollte von der Hörposition aus die vorderen Lautsprecher durch einen an die Wand gehaltenen Spiegel sehen können. Alternativ kann man Absorber auch als Deckensegel installieren, was einen besonderes Aussehen ermöglicht, worüber viele Leute begeistert sind. Man könnte darunter geschickt die Deckenbeleuchtung verbauen und so für ein besonderes Ambiente sorgen. Der Bass ist in Deckennähe immer am stärksten. Daher bietet es sich an, auch Resonatoren an der Decke anzubringen.

Welche Empfangsmöglichgeiten für Fernsehprogramme gibt es?

Momentan gibt es DVB-C (Kabel), DVB-S/S2 (Satellit), DVB-T/T2 (Antenne) sowie IPTV (Internet) als Empfangsarten für das Fernsehprogramm.

DVB-C (Kabel)

DVB-C steht für "Digital Video Broadcasting-Cable". Mit DVB-C können digitale Fernsehsignale per Kabelverbindung übertragen werden. Bei DVB-C entscheidet der Wohnort über die Auswahl an möglichen Kabel-TV Anbietern. Des Weiteren benötigt man neben dem Kabel-TV Anbieter einen HD-Receiver oder einen DVB-C Tuner im Fernsehgerät, um Kabel-TV empfangen zu können. Meist werden die HD-Receiver von den jeweiligen Kabel-TV Anbietern zur Miete angeboten. Das Angebot der empfangbaren Fernsehprogramme ist meist sehr umfangreich. Das Angebot der zur Auswahl stehenden Fernsehprogramme in SD-Qualität sowie der Fernsehprogramme in hochauflösender HD-Qualität unterscheidet sich je nach Kabel-TV Anbieter und Angebot. Es stehen meist sehr viele Programme zur Auswahl. Auch ausländische Fernsehprogramme können per Kabel-TV meist problemlos empfangen werden. Die bekanntesten Anbieter für Kabel-TV in Deutschland sind Vodafone, Unitymedia und Tele Columbus. Das Empfangen von Kabel-TV ist mit monatlichen Kosten verbunden und variiert je nach Anbieter und Angebot. Ein Vorteil von Kabel-TV ist die Unempfindlichkeit gegenüber atmostphärischen Störungen. Somit sind gemütliche Fernseh-Abende auch bei sehr ungemütlichem Wetter vor Ort ohne Störungen möglich. DVB-s/S2 (Satellit) oder DVB-T/T2 (Antenne) sind da wesentlich empfindlicher. Bei den letzgenannten Empfangsarten kann es durch atmosphärische Störungen zu Bild- und Tonstörungen kommen, die ganz schön nerven können. Aber auch bei Kabel-TV kann es zu Störungen kommen, die dann aber eher auf den Anbieter zurückzuführen sind. 

 

DVB-C2 (Kabel)
Senderauswahlca. 100++
Sender in HD Qualitätca. 40++
Kostenfreie NutzungNicht vorgesehen-
Kostenpflichtige NutzungDer Kabelanschluss muss am Wohnort verfügbar sein. In diesem Fall kann man je nach Standort zwischen den Anbietern Vodafone, Unitymedia und Tele Columbus wählen. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Angebot bei ca. 10-20€ pro Monat.-
Störungsfreies FernsehenEs gibt in der Regel keine witterungsbedingten Störungen. Es können lediglich Störungen beim Anbieter auftreten.+++
Flächendeckend verfügbarKabel-TV ist nicht flächendeckend verfügbar-
Einmalige AnschaffungskostenIst ein Kabelanschluss im Haus vorhanden, so fallen lediglich monatliche Kosten für den Vertrag sowie evtl. der Miete eines Receivers an. Eine Nachrüstung des Kabelanschlusses ist teilweise mit erheblichen Kosten verbunden.+
Monatliche KostenDie Kosten liegen so bei 10-20€ pro Anschluss, wobei auch mehrere Fernseher bei entsprechender hausinterner Kabelverlegung ohne Aufpreis angeschlossen werden können. Jedes Fernsehgerät muss dazu über ein DVB-C2 Tuner oder einen extra DVB-C2 Receiver verfügen.++
AnbieterauswahlVodafone, Unitymedia, Tele Columbus+
Zeitversetztes FernsehenBei entsprechendem Festplattenreceiver möglich+
Video-On-Demand DiensteIst möglich++
Empfang von Pay-TVPay-TV Sender können empfangen werden++
Mobiles FernsehenDa ein fester Kabelanschluss vorhanden sein muss, ist Kabel-TV mobil nicht empfangbar.-
UHD SenderEmpfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich, wobei die angebotenen Sender und Sendungen zurzeit noch nicht zahlreich vorhanden sind. Kabel-TV ist aber zukunftssicher.+
Smart TV NutzungDie Möglichkeit Smart-TV -Dienste zu nutzen besteht+
Feste Installation nötigBei Mietwohnungen ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kabel-TV-Dosen bereits vorgegeben, so dass man weitere TV-Geräte wohlmöglich durch teure Unterputz-Kabelverlegungen anschließen muss. Lose Kabelverbindungen sehen meist nicht schön aus, sind aber grundsätzlich möglich. Des Weiteren gibt es DVB-C/IP Repeater, die eine Verbreitung des Signals in mehrere Räume auch kabellos oder per Lan-Verbindung ermöglichen.-

 

 

DVB-S und DVB-S2 (Satellit)

DVB-S ist die Abkürzung für "Digital Video Broadcasting-Satellite". Mit DVB-S können digitale Fernsehsignale per Satellit empfangen werden. DVB-S2 ist die Weiterentwicklung davon. Mit DVB-S2 wurde die Datentransferrate erhöht, so dass mit DVB-S2 auch Fernsehprogramme in HD-Qualität übertragen werden können. DVB-S/S2 hat eine wesentlich größere Auswahl an zur Verfügung stehenden Sendern als DVB-C (Kabel), da auch Satelliten-Signale von ausländischen Fernseh-Sendern per Sat-Receiver und Satellitenschlüssel empfangen werden können. Die Satelliten Astra, Eutelsat und Hotbird sind hier in Deutschland relevant und ermöglichen den Empfang von mehr als 1000 Fernsehprogrammen in nahezu jeder Sprache dieser Welt. Der Empfang der meisten Sender ist für den Endverbraucher kostenfrei. Wer die Programme in HD-Qualität genießen möchte, der nuss HD+ aktivieren, was ca. 60€ pro Jahr kostet. Des Weiteren wird eine HD+ Karte benötigt. Für den Empfang von DVB-S/S2 braucht man lediglich eine Satellitenschüssel und einen Sat-Receiver. Die meisten Fernseh-Geräte haben bereits ein Sat-Tuner verbaut, wodurch die Anschaffung eines Sat-Receivers eingespart werden kann. Über DVB-S/S2 können auch verschlüsselte Pay-TV Sender empfangen werden, wobei die Kosten meist deutlich höher sind und vom jeweiligem Pay-TV Anbieter abhängen. Der Vorteil von DVB-S/S2 liegt in der sehr hohen Programm-Vielfalt und den sehr geringen Kosten. Man benötigt lediglich die Hardware, um Sat-TV empfangen zu können. Es gibt aber auch Nachteile: Bei atmosphärischen Störungen kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen und die Installation einer sperrigen Satellitenantenne oder Satellitenschüssel ist nicht überall gestattet.

 

DVB-S2 (Satellit)
SenderauswahlMehr als 1500 Radio- und Fernsehprogramme, wobei ca. 300 Fernsehprogramme und Telemediendienste unverschlüsselt empfangbar sind+++
Sender in HD Qualitätca. 50+++
Kostenfreie NutzungEs können ca. 300 Fernsehprogramme und Telemediendienste sowie ca. 170 Radiosender kostenfrei empfangen werden. Darunter die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF, NDR uvm. sowie die privaten Sender Pro7, Sat1, RTL, Vox, Kabel1 uvm. in SD-Qualität.+++
Kostenpflichtige NutzungDer Empfang von privaten Sendern wie Pro7, Sat1, RTL uvm. in HD-Qualität Ist kostenpflichtig und benötigt eine HD+ Mitgliedschaft-
Störungsfreies FernsehenWitterungsabhängig kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen. Sogar Totalausfälle bei starkem Unwetter können vorkommen.-
Flächendeckend verfügbarDer Empfang funktioniert flächendeckend, wobei neuste Technologie sogar Satellitenempfang auf fahrenden Schiffen oder in Bussen ermöglicht.+++
Einmalige AnschaffungskostenDie Anschaffungskosten sind beim Satelliten-TV recht hoch. Es muss eine Satellitenschüssel meist vom Fachmann justiert und eingerichtet werden. Auch die Anschaffung eines Sat-Receivers ist nicht kostenlos, kann aber bei modernen Fernsehgeräten bereits als integrierter DVB-S2 Tuner bereits vorhanden sein.---
Monatliche KostenNur wer die Programme in HD-Qualität empfangen möchte, der benötigt eine HD+ Mitgliedschaft. Diese kostet pro Jahr 69€+++
AnbieterauswahlFolgende Satelliten sind in Deutschland von Relevanz: Astra, Eutelsat, Hotbird++
Zeitversetztes FernsehenBei entsprechendem Festplattenreceiver möglich+
Video-On-Demand DiensteSind möglich++
Empfang von Pay-TVPay-TV Sender können empfangen werden+++
Mobiles FernsehenEs gibt Satellitenschüsseln, die z.B. auf Schiffen zum Einsatz kommen. Die benötigte Technik dafür ist aber in der Regel zu teuer für den privaten Endverbraucher.+
UHD SenderDer Empfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich. Zurzeit ist das Angebot aber generell noch überschaubar.++
Smart TV NutzungMöglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen++
Feste Installation nötigMit DLAN kann ein heimisches Netzwerk über die Stromversorgung aufgebaut werden. Somit kann SAT-TV sogar in mehreren Räumen ohne monatliche Kosten und ohne aufwendiges Verlegen von festen Kabelverbindungen empfangen werden.+++

 

 

DVB-T und DVB-T2 (Antenne)

DVB-T ist die Abkürzung von "Digital Video Broadcasting Terrestrial". Mit DVB-T können digitale Fernsehsignale per Antenne empfangen werden. DVB-T2 ist die Weiterentwicklung von DVB-T. Mit DVB-T2 wurde die mögliche Datentransferrate erhöht, wodurch auch Fernseh-Programme in HD-Qualität ausgestrahlt werden können.Der Empfang von HD-Sendern benötigt ein CI+ Modul, welches von Freenet.tv erworben werden kann. Freenet handelt im Auftrag der TV-Sender. Die Programm-Vielfalt ist bei DVB-T/T2 am Geringsten. Es können die öffentlich/rechtlichen Sender sowie eine Auswahl an privaten Sendern empfangen werden. Insgesamt können rund 40 Programme in ausgewählten Ballungsräumen empfangen werden, wobei 23 verschlüsselt in HD-Qualität übertragen werden. Pay-TV Angebote können per DVB-T/T2 nicht wahrgenommen werden. Man benötigt für den Empfang von DVB-T2 eine Antenne sowie einen DVB-T2 Receiver oder ein TV-Gerät mit DVB-T2 Tuner und CI+ Slot für das CI+ Modul von Freenet. Der Vorteil von DVB-T2 liegt darin, dass man nur kleine auch mobil einsetzbare Antennen benötigt. Eine Satellitenantenne oder Satellitenschüssel ist deutlich größer und eher im statischen Einsatz zu finden. Die Störanfälligkeit gegenüber atmosphärischen Einflüssen ist ählich wie bei DVB-S/S2 bei sehr schlechtem Wetter teilweise deutlich erkennbar. Es kann zu Bild- und Tonstörungen während eines Unwetters kommen.

 

DVB-T2 (Antenne)
Senderauswahlca. 40-
Sender in HD Qualitätca. 20+
Kostenfreie NutzungEs können ca. 20 öffentlich-rechtliche Sender wie ARD, ZDF, NDR uvm. kostenfrei empfangen werden.++
Kostenpflichtige NutzungDer Empfang von privaten Sendern wie Pro7, Sat1, RTL uvm. Ist kostenpflichtig-
Störungsfreies FernsehenWitterungsabhängig und standortabhängig kann es zu Bild- und Tonstörungen kommen. Sogar Totalausfälle bei starkem Unwetter können vorkommen.-
Flächendeckend verfügbarDVB-T2 ist vornehmlich in Ballungsräumen verfügbar--
Einmalige AnschaffungskostenAnschaffung eines DVB-T2 Receivers. Die meisten Fernsehgeräte haben einen DVB-T2 Receiver bereits integriert. Beim Anbieter Freenet TV gibt es kostengünstige Hardware.++
Monatliche KostenFreenet TV für 69€ pro Jahr und Gerät.+
AnbieterauswahlFreenet TV-
Zeitversetztes FernsehenBei entsprechendem Festplattenreceiver möglich+
Video-On-Demand DiensteNicht möglich-
Empfang von Pay-TVPay-TV Sender können nicht empfangen werden-
Mobiles FernsehenDurch sehr kompakte Antennen ist das mobile Fernsehen möglich. Dazu muss am Standort der Empfang von DVB-T2 funktionieren.++
UHD SenderKein Empfang von Sender in UHD Qualität möglich--
Smart TV NutzungKeine Möglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen-
Feste Installation nötigJedes Gerät kann separat an einen Receiver mit DVB-T2 Antenne angeschlossen werden, wodurch das Verlegen von „festen" Kabelverbindungen unnötig ist.+++

 

IPTV (Internet)

IPTV steht für "Internet Protocol Television", wobei der Fernsehempfang bei IPTV über das Internet geschieht. Viele große Anbieter für schnelles DSL  haben meist auch IPTV als Zusatzleistung zum DSL-Anschluss im Angebot. Die Programm-Vielfalt ist recht groß. Es können je nach Anbieter ca. 100 Programme empfangen werden, wobei auch immer mehr Programme in HD-Qualität darunter zu finden sind. Der klare Favorit der Redaktion in Sachen Preis/Leistung ist EntertainTV Plus von der Deutschen Telekom. Dort gibt es rund 100 Programme zur Auswahl, wobei darunter 45 Sender in HD ausgestrahlt werden. Zusätzlich gibt es 50000 Inhalte auf Abruf und davon wiederum 15000 in HD. Des Weiteren gibt es einige sehr begehrte Funktionen in diesem Tarif der Telekom. So kann man etliche Sendungen, die aktuell laufen, einfach per Restart von Anfang an anschauen oder einfach bis zu 7 Tage später per Replay-Funktion zeitversetzt schauen. Auch das Programmieren der Aufnahmezeiten von Unterwegs per Internet ist mit IPTV von der Deutschen Telekom per Programm Manager problemlos möglich. Andere nennenswerte Anbieter für IPTV sind Vodafone TV und 1und1TV.  IPTV ist gegenüber atmosphärischen Störungen unempfindlich. Man benötigt für den Empfang von IPTV einen speziellen IPTV-Receiver, der von den DSL-Anbietern zur Miete oder zum Kauf angeboten wird. IPTV ist mit monatlichen Kosten verbunden. 

 

IPTV
Senderauswahlca. 100++
Sender in HD Qualitätca. 45++
Kostenfreie NutzungIst nicht möglich-
Kostenpflichtige NutzungFür gerade einmal 14,95€/Monat kann man z.B. das Premium Angebot EntertainTV Plus von der Telekom inkl. Gemietetem Receiver bekommen. Das ist vergleichsweise günstig.++
Störungsfreies FernsehenBei stabiler Internetverbindung sind Störungen eher selten. Es kann allerdings auch bei IPTV zu Anbieterbedingten Störungen kommen.++
Flächendeckend verfügbarMan benötigt für den Empfang von IPTV eine stabile und sehr schnelle Internetverbindung. Breitbandanschlüsse sind nicht flächendeckend verfügbar.-
Einmalige AnschaffungskostenDie einmaligen Anschaffungskosten sind meist nur für den Receiver oder den WLAN-Router einzuplanen, welche allerdings meist eh im Rahmen des Angebots zur Miete bereitgestellt werden.+++
Monatliche KostenDie monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 5-15€++
AnbieterauswahlDeutsche Telekom (EntertainTV), Vodafone (VodafoneTV), 1und1 (1und1 TV)++
Zeitversetztes FernsehenBei entsprechendem Festplattenreceiver möglich+
Video-On-Demand DiensteSind möglich++
Empfang von Pay-TVPay-TV Sender können empfangen werden+++
Mobiles FernsehenDa der Empfang über das Internet geschieht können die Programme auch mobil empfangen werden.+++
UHD SenderDer Empfang von Sendern in UHD-Qualität ist möglich. Zurzeit ist das Angebot aber generell noch überschaubar.++
Smart TV NutzungMöglichkeit Smart TV Dienste zu nutzen++
Feste Installation nötigEs ist lediglich ein schneller Internetzugang oder eine stabile WLAN-Verbindung im heimischen Netzwerk mit schneller Internetverbindung nötig.+++

 

Praxistipp – Empfehlung der Redaktion

Zusammenfassend ist die Redaktion von Geizhammel der Meinung, dass man mit IPTV die besten Leistungen geboten bekommt. Die Sender-Vielfalt ist riesig, die Bild- und Tonqualität vergleichsweise top und der Empfang ist gegenüber atmosphärischen Witterungsverhältnissen störungsfrei. Des Weiteren haben sehr viele Haushalt einen Breitbandanschluss und man hat nur einen Ansprechpartner für TV, Internet und Telefon. Spezielle Funktionen wie z.B. Restart oder Replay von der Telekom ermöglichen das zeitversetzte Fernsehen ganz ohne vorherige Aufnahme. Und wer dennoch eine Sendung gerne aufzeichnen möchte, der kann dies sogar unterwegs über das Internet programmieren. Das macht IPTV für wahre Heimkino-Fans so interessant. Hier können Sie prüfen, ob IPTV bei Ihnen verfügbar ist. SAT-TV hat hingegen eine noch größere Sender-Vielfalt. Wer auch spezielle ausländische Programme empfangen möchte, der ist mit SAT-TV am besten bedient. Wer zudem auf HD-Bildqualität verzichten kann, der benötigt nur die Hardware um SAT-TV kostenfrei empfangen zu können und der Empfang ist zudem in ganz Deutschland flächendeckend möglich. Wer mit SAT-TV Filme in HD-Qualität schauen möchte, der muss eine HD+ Mitgliedschaft beantragen. Dafür fallen Kosten in Höhe von 69€ pro Jahr an, welche aber vergleichsweise niedrig sind. Kabel-TV ist ähnlich wie IPTV, allerdings ist ein Kabelanschluss dafür nötig und im Detail ist IPTV in etlichen Punkten überlegen. DVB-T2 (Antenne) ist aus der Sicht der Redaktion die schlechteste Option, da die Sender Vielfalt am Geringsten ist und es zu Bild- und Tonstörungen während eines Unwetters kommen kann. Der Vorteil bei DVB-T2 ist hingegen, dass man nur eine kleine, mobil einsetzbare Antenne benötigt. Der Empfang ist im Vergleich zu SAT-TV nicht flächendeckend. Der Empfang von 23 Sendern in HD-Qualität ist auch bei DVB-T2 mit monatlichen Kosten verbunden aber möglich. Die privaten Sender können allerdings bei DVB-T2 nicht in SD-Qualität kostenlos empfangen werden, so wie es bei SAT-TV der Fall ist. 

 

Was ist HD+?

HD+ ist ein verschlüsseltes Fernseh-Programm Angebot der HD Plus GmbH. Mit HD+ können 23 private Fernseh-Programme in HD-Qualität per Satellit empfangen werden. Lediglich die öffentlich/rechtlichen Fernseh-Sender können unverschlüsselt in HD-Qualität per Satellit kostenfrei empfangen werden. Wer auch die bekanntesten privaten Fernseh-Sender wie z.B. Pro7, RTL, Sat1, Kabel1 oder VOX u.v.a.m. in HD-Qualität genießen möchte, der benötigt eine HD+ Mitgliedschaft und eine HD+ Karte, die in den CI+ Slot des Fernsehers oder den CI+ Slot des Sat-Receivers eingesteckt werden muss. 

TV im Heimkino – Was sind die Vor- und Nachteile?

Für viele Leute stellt sich die Frage, ob ein Fernseher im Heimkino angebracht ist, ob man einen Nachteil in Bezug auf die Bildschirmgröße hat oder ob er überhaupt platzsparend installiert werden kann. Früher wäre ein Fernseher in einem Kino undenkbar gewesen. Es konnte nie ein Fernseher Produziert werden, der auch nur annähernd so groß gewesen wäre, wie heute. Früher sollte man fünf Bildschirmdiagonalen vom Fernseher weg sitzen, da man sonst einzelne Bildpunkte erkennen konnte. Bei heutigen Projektoren und Fernsehern, sollte man bis auf die anderthalbfache Bildschirmdiagonale an das Bild heran gehen. Mit der Auflösung von UHD ist dies ohne Einbußen in Bezug auf die Bildqualität möglich. Außerdem hat man bei Fernsehern den Vorteil, dass eine starke eigene Helligkeit den Gebrauch auch bei Tageslicht möglich macht. Die einzige Einschränkung ist eine mangelnde Blickwinkelstabilität, was das Sehen von einer seitlicheren Position einschränkt. Ein Nachteil ist, dass die maximale Größe von TVs begrenzt ist, die mit einer Ultra High Definition Auflösung ausgestattet sind. Es gibt zwar schon riesige TVs mit einer UHD-Auflösung, aber mit einem Projektor ist ein deutlich größeres Bild machbar. Zudem kosten diese riesigen Fernsehgrößen sehr viel Geld. Die Größe bringt ein stattliches Gewicht mit sich, sodass es schwieriger ist jenen platzsparend zu verbauen.

TV oder Projektor – Was sollte man nehmen?

Ob man einen Projektor oder einen TV benutzt hängt von den eigenen Vorlieben, dem generellen Fernsehverhalten und von der Benutzung des Raumes ab. Um sich das richtige Kino-Feeling nach Hause zu holen, sollte man immer zu einer Leinwand mit Projektor greifen. Mit diesen ist man im gesamten Umfeld viel Flexibler und die einzelnen Bestandteile lassen sich leichter austauschen. Ein Fernseher ist eher dann ratsam, wenn das Heimkino in den Wohnraum integriert wird und die komplette Verdunklung des Raumes ein großes Problem darstellt. Des Weiteren sind qualitativ hochwertige und große LED-TVs mit einer UHD-Auflösung heute relativ günstig, so dass Beamer und Leinwand eher was für richtige Heimkino-Experten ist, die auch bereit sind mehrere tausend Euro für die Realisierung zu investieren.

Welche Quellen für UHD-Inhalte gibt es?

Wenn man sich einen Fernseher mit einer UHD-Auflösung aussucht, sollte man wissen, wie viele und welche Quellen es gibt, um echte UHD-Inhalte zu empfangen. Für das Satelliten oder Kabelfernsehen ist eine UHD-Auflösung noch lange kein Standard. Es gibt mittlerweile ein paar Sender wie SKY, Pearl tv UHD oder Fashion 4K, die Filme in dieser Auflösung per Kabel übertragen.  Sat-Fernsehen sendet schon ein paar Testkanäle, die aber nur selten Anklang bei einem Anspruchsvollen Nutzer findet. Dies sind aber nur die Wenigsten. Eine andere Möglichkeit ist das Streamen von Serien und Filmen über Dienste wie Netflix, Amazon Video oder Maxdome. Die Auswahl der Serien ist noch sehr begrenzt, aber so mancher bekannter Titel wie Stranger Things lassen sich schon in der sehr hohen Qualität anschauen. Diese Dienste Arbeiten aber mit Hochdruck daran alles auf das UHD-Format umzustellen. So gibt es zum Beispiel einen 4k Fire TV Stick, der alle UHD-Inhalte für den AV-Receiver bereitstellen kann. In Zukunft wird es also immer mehr davon geben. Wenn man im Internet bleibt gibt es natürlich viele Videoinhalte auf bekannte Plattformen wie Youtube oder Vimeo, die in UHD gefilmt wurden. Dann gibt es noch Blu-Ray-Disks die einen Filme in UHD-Auflösung mitbringen. Diese sind aber in Relation zu normalen DVDs etwas teurer. Zu guter Letzt gibt es noch Spielekonsolen der neusten Generation, wie die Playstation 4 Pro oder die Xbox One X. Diese Konsolen sind auch in der Lage Inhalte in sehr hoher Auflösung wiederzugeben. Um also in den vollen Genuß einer UHD-Auflösung zu kommen, sollte man sich die Quellen der Medien genau anschauen. Auch die Konfiguration an den technischen Geräten sollte richtig eingestellt werden. Sollte eine Quelle nicht in UHD-Auflösung daher kommen, so kommt bei UHD-TVs das zuvor beschriebene UHD-Upscalling ins Spiel. 

Welche Ausstattungsmerkmale gibt es bei modernen Fernsehern?

Die Hersteller von Fernsehgeräten werben mit einer großen Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen. Die Wenigsten kennen dabei die wirklich relevanten Details. Es ist wichtig, dass man vor dem Kauf eines neue Fernsehers seine Bedürfnisse und damit die technischen Anforderungen an das TV-Gerät kennt. Wir erläutern im Folgenden die wichtigsten Ausstattungsmerkmale im Detail.

Wie findet man den richtigen Fernseher?

Welche Funktionen und Anschlussstellen für den Fernseher schlussendlich wichtig sind kommt auf die Nutzung und die Bedürfnisse des Erwerbers an. Möchte man sich nur hin und wieder mal einen Film anschauen ist es nicht so wichtig, ob die Bildwiederholungsrate besonders hoch liegt. Ist man Gamer oder 3D-Enthusiast ist dies aber besonders wichtig. Ob er besonders groß oder klein sein soll, eine UHD-Auflösung, HDR oder etwas dergleichen an Bord haben muss oder ein Gaming-Modus mit besonders niedrigen Reaktionszeiten eine Möglichkeit sein sollte: Am Ende entscheidet die gewünschte Nutzung und der Geldbeutel. Je mehr Funktionen der Fernseher hat und je besser die verbaute Technik ist, desto teurer wird das gewünschte Gerät in der Regel auch. Da der Konkurrenzkapf im TV-Geschäft aber relativ ausgeprägt ist, bieten auch günstige Fernseher meist viele der genannten Funktionen ohne Aufpreis an.

Curved- oder Flat-TV, was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn man sich einen Fernseher anschaffen möchte, so gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Arten, die man vor dem Kauf wählen kann. Das sind Curved-TVs und Flat-TVs. Flat-TVs sind wie herkömmliche Fernseher und haben eine gerade Oberfläche. Das bedeutet, dass der Bildschirm nicht gewölbt ist. Daneben gibt es aber noch die Variante, bei der der Bildschirm gewölbt ist. Der gebogenen Bildschirm hat einige Vor- und Nachteile, die man sich anschauen sollte. Wenn man vorher immer nur auf flachen Bildschirmen Filme geschaut hat, ist es anfänglich komisch auf einen gebogenen Fernseher zu schauen. Nach kurzer Zeit hat man aber das Gefühl, näher an der Filmhandlung zu sein, da einen das Bild mehr einschließt. Dieser Effekt ist aber nur bei relativ großen Geräten zu beobachten. Des Weiteren geht die Schärfe und der Kontrast am Rand nicht verloren, da dieser sich um den Kopf des Zuschauers wölbt. Wenn man mit mehreren Personen auf den Fernseher schaut, kann es dazu kommen, dass die außen sitzenden Personen, das Bild auf Grund der Wölbung nicht gut erkennen können. Was für die konvex gebogene Variante Nachteil ist, ist für die flache Variante ein Vorteil.

Was ist der Unterschied zwischen LCD, Q-LED und O-LED?

Diese Kürzel stehen alle für eine bestimmte Bildschirmtechnologie, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Bei der LCD (Liquid Crystal Display) Technologie werden Flüssigkeitskristalle benutzt, um ein Bild erzeugen zu können. Das Panel besteht also aus vielen Flüssigkeitskristallen, die je nach zugeführter Spannung mehr oder weniger Licht hindurch lassen. Es gibt zusätzlich Filter in den drei Grundfarben des menschlichen Sehsinns, die vor den Kristallen platziert sind. Dahinter gibt es eine starke Lampe, die das Panel gleichmäßig erhellt. Dadurch können dann die einzelnen Farben entstehen. Mit dieser Technik können scharfe Bildpunkte und ein sehr hochwertiges Bild erzeugt werden. Der Schwarzwert dieser Technik ist dabei nicht so gut, wie der von Q-LED oder O-LED Geräten. Mit der Spannung wird reguliert, ob ein Kristall das Licht durchlässt oder nicht. Um einen möglichst dunklen Pixel zu erzeugen, lässt der Kristall also möglichst wenig Licht hindurch. Das Problem ist, dass auch, wenn dies der Fall ist, ein wenig Licht hindurch scheint. Die eigentlich schwarze Stelle ist somit nicht schwarz, sondern schimmert in einem leichten grau. Dafür kostet diese Technologie im Vergleich am wenigsten.
Die Q-LED-Technologie steht für Quantum Dot Light Emitting Diode (zu deutsch: Quantum Punkte Ausgebende Licht Dioden). Die Quantum Punkte sind kleine Partikel, die aus einem besonderen Material bestehen, welches sich in der Größe und Form durch Elektrizität steuern lässt. Fällt nun Licht auf dieses Quantum wird es absorbiert und je nach Form und Größe des Quantums in einer bestimmten Farbe wieder abgegeben. Das sorgt für einen sehr guten Schwarzwert, da einzelne Quantenpunkte auch gar kein Licht abgeben können. So bleibt der zugehörige Pixel dunkel. Durch diese Technologie ist zudem eine große Lichtausbeute möglich, was die Nutzungsmöglichkeit des Fernsehers erweitert.
Die teuerste Technik beruht auf O-LEDs. Ein O-LED Panel (Organic Light Emitting Diode) besteht im Gegensatz zu normalen LEDs aus einem organischen Material. Durch eine unterschiedliche Stromzufuhr kann man einzelne Pixel komplett ausschalten. So sind Bildinhalte, die eigentlich schwarz sind, auch wirklich schwarz. Daher ist es möglich einen unglaublich hohen Schwarzwert zu erzeugen, sodass das wiedergegebene Bild sehr kontrastreich ist. Dabei liefert diese Technik ein helles Bild, was aber nicht immer an die Helligkeit heran kommt, die mit der Q-LED-Technik erzeugt werden kann. Diese Technik ist sehr zuverlässig. Man muss hierfür aber das meiste Geld auf den Tisch legen.
Auf welche Technik man bei einem Fernseher setzt ist vom Geldbeutel und dem persönlichen Geschmack abhängig. Auch, wenn die Technologien teilweise ein ähnliches Bild liefern, sieht jede doch etwas anders aus. Bevor man sich einen Fernseher bestellt, sollte man in einen Technikmarkt gehen und sich die unterschiedlichen Arten zeigen lassen. Danach kann man bestimmen, welche Technik einem eher zusagt.

Was ist der Unterschied zwischen Full-HD, UHD und 4K?

Diese ganzen Namen bezeichnen verschiedene Auflösungen, die ein wiedergegebenes Bild liefern kann. Full High Definition (Full-HD) bietet eine effektive Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, Ultra High Definition (UHD) eine von 3840 x 2160 Pixel und 4K eine von 4096 x 2160 Pixel. Full-HD und UHD bieten mit dieser Auflösung ein genaues Seitenverhältnis von 16:9, welches als Standard bei vielen Filmen genutzt wird. Dies sind auch die Auflösungen, die ein Fernseher zumeist eingebaut hat. Die 4K-Auflösung hat ein Seitenverhältnis von 17,0666:9 und ist ein wenig besser als UHD. Dieses Format ist auf dem Markt nicht verbreitet, da dieses ein Kinoformat ist, das auch nur im Kino Anwendung findet. Viele Hersteller nutzen das 4K-Logo, um für eine gute Auflösung ihres Fernsehers zu werben, obwohl diese die Auflösung gar nicht wiedergeben können. Die UHD-Auflösung ist aber auch vollkommen ausreichend bzw. beeindruckend detailreich.

Was ist bei einem 3D-TV zu beachten?

Wer sich gerne Filme in der dritten Dimension anschaut, sollte beim Kauf eines TVs mit 3D-Funktion ein paar Dinge beachten, um den Filmgenuss nicht zu minimieren: Es gibt zwei Arten der 3D-Wiedergabe. Entweder, es werden gleichzeitig zwei Bilder, für jedes Auge eins produziert, welche anschließend von einer passiven 3D-Brille zusammengesetzt werden. Das Problem ist, dass nur die Hälfte der eigentlichen Auflösung davon später vorhanden ist, da ja zwei Bilder erstellt werden. Mit einer aktiven 3D-Brille werden die zwei Bilder schnell hintereinander erstellt und dann von der Brille für unser Auge zusammengesetzt. So kann die volle Auflösung des Fernsehers genutzt werden. Die zweite Variante ist deutlich besser, da man eine hohe Auflösung nicht verschenkt. Um die schnellen Bildwechsel realisieren zu können, muss die Bildwiederholungsrate entsprechend hoch sein. Daher sollte man zu einem Fernseher mit einer Frequenz von 100 bis 120 Hertz greifen. Um den 3D-Effekt so gut wie möglich wahrzunehmen, sollte der Fernseher auch entsprechend groß sein. Je größer der Fernseher ist, desto besser ist der Effekt und schlussendlich auch das Vergnügen. Wer sich ein dreidimensionales Erlebnis auf einem Fernseher nach Hause holen möchte, sollte in nächster Zeit zugreifen, da die Hersteller die 3D-Funktion bei vielen Modellen nicht mehr einbauen.

Was ist HDR?

HDR bedeutet High Dynamic Range. Dies ist eine Funktion, durch die der Dynamikumfang des abgespielten Bildmaterials erhöht wird. Der Dynamikumfang beschreibt die Farbtiefe, also wie viele Abstufungen zwischen einzelnen Farben möglich sind. So bekommt das Bild eine schönere Farbvielfalt und Plastizität, die im normalen Modus nicht erreichbar wäre.

Was ist UHD-Upscalling und ist es sinnvoll?

UHD-Upscalling ist eine Funktion, mit der Videoinhalte, die eine geringere Auflösung als UHD haben auf die UHD-Auflösung hochgerechnet werden. Dies ist nicht zwingend notwendig, sorgt aber ansonsten dafür, dass ein Full-HD Inhalt in einen schwarzen Rahmen eingeschlossen ist, der 75% der Bildfläche ausmacht. So würde also nur ein kleiner Teil der gesamten Bildschirmfläche genutzt. Um die Pixel zu nutzen, die ansonsten schwarz bleiben würden, müssen weitere hinzugefügt werden. Dies birgt die Gefahr, dass die Pixel nicht die richtige Farbe anzeigen, es also zu kleinen Bildfehlern kommt. Dies geschieht aber nur sehr selten, sodass das Bild in der Gesamtheit sehr gut aussieht. Die Funktion ist auf jeden Fall sinnvoll, da sonst oft die Inhalte viel kleiner dargestellt werden, als der Fernseher eigentlich könnte. Da UHD noch nicht im Fernsehen und vielen Streamingdiensten richtig angekommen ist bzw. die UHD Bildquellen noch ziemlich selten vorhanden sind, gibt es auch nur wenige Inhalte, die in der originalen UHD-Auflösung gezeigt werden können. Die Upscallingfunktion ist daher umso wichtiger, damit man den Fernseher normal nutzen kann. Deshalb sollte man sich im Ladengeschäft vorher LED-TV auch unter normalen Bedingungen anschauen. Meist werden dort Blu-Rays gezeigt, die UHD unterstützen. Die gezeigten Filme mit UHD-Bildquelle sehen dann natürlich super aus. Wichtiger ist es aber zu sehen, ob ein normales TV-Signal auch sehr gute Ergebnisse dank Upscallingfunktion liefert.

Welche Technik braucht man für das Gaming auf einem Fernseher?

Wenn man einen Fernseher für das Gaming benutzen möchte, sind, neben der Auflösung und der Bildschirmtechnik, noch andere Funktionen und Faktoren wichtig. Hierbei ist wichtig, dass das Wiedergeben von Spielen am Fernseher reibungslos funktioniert. Deshalb sollte man beim Kauf eines Fernsehers genau auf den sogenannten Input Lag achten. Dieser bezeichnet die Zeit, die vergeht, bis das Bildsignal verarbeitet und auf dem Bildschirm dargestellt wird. Dieser Wert liegt bei normalen Fernsehern zwischen 30 und 50 ms. Für Gamer sollte dieser Wert so klein wie möglich sein. Daher gibt es einige Geräte, die einen Input Lag von nur 5ms haben. Solch kurze Zeit sind optimal. Die genaue Zeit kann in den technischen Details eines Fernsehers nachgeschaut werden. Um den Input Lag so klein wie möglich zu halten, sollten alle Funktionen, die das Bild vor der Darstellung bearbeiten abgeschaltet werden. Um dies zu vereinfachen haben viele Fernseher einen Gamingmodus, der diese Aufgaben übernimmt. Ist die Konsole nicht dazu in der Lage ein Bild in UHD-Auflösung zu liefern, ist die Möglichkeit trotzdem diese Schärfe zu haben hin, da für kurze Input Lags auch Funktionen wie Upscalling oder auch HDR abgeschaltet sind.

Die Playstation 4 Pro, die XBox One S sowie die Xbox One X  sind mittlerweile in der Lage, ein UHD-Signal auszugeben. Damit dieses auch auf dem Bildschirm ankommt, muss dies in den Einstellungen der Konsole und des Receivers konfiguriert werden. Manchmal ist es auch von Nöten die UHD-Funktion im Gaming-Modus des Fernsehers manuell anzuschalten. Für eine gute Sicht in schnellen spielen sollte es möglich sein, den HDR-Modus angeschaltet zu lassen, ohne dass der Input Lag stark darunter leidet. So kann man die Umgebung des Spiels besser erkennen und einen Vorteil daraus ziehen, der unter Umständen zum Sieg in dem Spiel führt. Von einer größeren Farbtiefe muss man sich also auch verabschieden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Bildwiederholungsrate. Gerade um beim schnellen Spielen einen flüssigen Bewegungsablauf wahrzunehmen, sollte diese hoch sein. Für das Gehirn reichen zwar 24 Bilder, aber wenn es um schärfere Bewegungen geht, ist eine höhere Bildrate besser. Eine Sony Playstation oder ein Blu-Ray-Player beispielswiese liefern Inhalte mit einer Frequenz von 50 oder 60 Hertz. Alles was darüber hinaus geht wird vom Fernseher als Zwischenbilder berechnet. Bei einem UHD-Fernseher sollte man nicht auf mehr als 120 Hertz setzten, da in UHD eigentlich nicht mehr Bilder pro Sekunde möglich sind. Diese Technik ist bei dem Schauen von Inhalten im 3D-Format wichtig.

USB-Recording

Mit USB-Recording können Sie Ihren Fernseher in Verbindung mit einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte in ein Aufnahmegerät verwandeln. USB-Recording wird von den meisten Fernsehern der neusten Generation unterstützt. Auch Fernseher der günstigeren Preisklasse haben häufig diese Funktion an Board. Ältere Geräte können zudem häufig über ein Firmware-Update nachgerüstet werden. Die meisten Fernseher haben eine USB 2.0 Schnittstelle verbaut, wodurch auch ältere und handelsübliche USB-Festplatte mit USB 2.0 verwendet werden können. Die USB 2.0 Schnittstelle reicht völlig aus, um die geforderten Datentransferraten zu bewerkstelligen. Neuere Massenspeicher mit USB 3.0 werden für das USB-Recording nicht benötigt. Die Einrichtung der USB-Recording Funktion ist einfach. Sie schließen Ihr USB-Massenspeicher einfach an den USB-Port des Fernsehers an und folgen der Menu Führung. In einigen Schritten wird Ihr USB-Massenspeicher nun formatiert und für das Speichern der Daten vorbereitet. Bevor Sie sich ein neues USB-Massenspeichergerät zulegen, sollten Sie bedenken, dass ein einzelner Film in HD-Auflösung gut und gerne bis zu 10GB verbrauchen kann. Ein Spielfilm in UHD-Auflösung kann schon ca. 100-150GB verbrauchen. D.h. Sie sollten eher auf eine USB-Festplatte mit sehr großer Speicherkapazität zurückgreifen. Im Handel gibt es bereits externe USB-Festplatten mit einer Speicherkapazität von 5TB für gerade einmal ca. 130€. Haben Sie nun ein TV Gerät mit USB-Recording Funktion und ein USB Speichermedium so können Sie je nach Software des Fernseh-Herstellers Ihre Aufnahmezeiten vorher frei programmieren. Des Weiteren haben die meisten Fernbedienungen der verschiedenen Hersteller eine Aufnahme-Taste mit der Sie jederzeit eine Aufnahme starten können. Auch das Pausieren einer Sendung zum späteren Weiterschauen per Timeshift-Funktion wird von vielen TV-Herstellern unterstützt. Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang ist, dass es auch Fernseher mit einem Twin Tuner gibt, d.h. der verbaute Tuner ist in zweifacher Ausführung vorhanden. Mit einem Twin Tuner kann man sich ein Programm anschauen und ein weiteres zeitgleich aufzeichnen. Damit können Ein Nachteil der USB-Recording Funktion gibt es dennoch: Die privaten TV-Sender haben die Zügel in der Hand und bestimmen ob die USB-Funktion bei speziellen Sendungen deaktiviert ist. Man kann also nicht alle Sendungen der privaten Fernsehsender per USB-Recoring Funktion uneingeschränkt aufzeichnen.

Dual Tuner, Tripple Tuner und Twin Tuner

Momentan können Sie das Fernseh-Programm auf drei unterschiedlichen Arten empfangen. Der Empfang geschieht über DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit) oder DVB-T (Antenne). Die meisten neuen Fernseher haben heute einen sogenannten Tripple Tuner verbaut, d.h. die 3 möglichen Empfangsarten für das Fernseh-Programm sind in dem Fernseher per eingebauten Receiver empfangbar. Dadurch spart man sich die zusätzliche Anschaffung einer Set-Top-Box mit zusätzlicher Fernbedienung. Sehr alte Geräte unterstützen meist kein Empfang per Kabel (DVB-C). Der verbaute Tuner unterstützt in diesem Fall also nur DVB-S/S2 und DVB-T/T2. Deshalb spricht man in diesem Fall von einem Dual Tuner. Bei einem Twin Tuner hingegen kommen meist zwei redundant verbaute Tripple Tuner zum Einsatz, wodurch es möglich ist ein Programm anzuschauen und ein weiteres zeitgleich aufzuzeichnen.

Wo und wie kann man einen TV aufstellen?

TVs kann man eigentlich überall platzieren. Dabei gibt es viele Möglichkeiten zur Befestigung: Die einfachste Variante ist, den Fernseher auf den mitgelieferten Standfuß zu stellen. Im eigenen Heimkino ist es jedoch selten, dass es ein Podest oder ähnliches gibt. Daher wird der TV sehr häufig an der Wand oder einem Gestell geschraubt. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Wand oder das Gestell genügende Stabilität bieten. Am besten hält das Gerät in einem bereits erwähnten Gestell, das an der Wand befestigt wird. Dieses kann man genau auf die Größe des TVs anpassen. Wenn genügend Platz in der Decke oder im Boden vorhanden ist, kann man auch etwas raffinierter vorgehen. Um Platz im gewählten Raum zu sparen, kann man einen Fernseher aus der Decke oder aus dem Boden fahren lassen. Diese Option erfordert aber relativ großen Aufwand. Natürlich gibt es auch jede menge schicke TV-Unterschränke oder Wohnwände, worin oder worauf der TV und die anderen benötigten Geräte seinen Platz finden.

Was sind die wichtigsten Merkmale eines Beamers?

Es gibt einige Merkmale und technische Spezifikationen, die man über einen Projektor wissen, sollte, bevor man sich nach einem passenden Gerät umschaut.

Welche Helligkeit ist von Nöten?

Einer der wichtigsten Merkmal von Projektoren ist die Helligkeit, mit der sie ein Bild auf eine Oberfläche bringen. Die Helligkeit wird in der Einheit Lumen gemessen. Man sollte schauen, dass die Helligkeit bei mindestens 2000 Lumen liegt, um ein vernünftiges Projektionsergebnis zu erreichen. Die angegebene Lumenzahl wird auf die Fläche projiziert. Das bedeutet, je größer die Bildfläche ist, desto mehr Lumen muss der Projektor haben, um ein genauso helles Bild zu erzeugen. Es gibt oft einen Eco-Modus, in welchem die Helligkeit ein wenig heruntergeschraubt wird, um die Lampe zu schonen. Für die Nutzung eines Beamers werden Räume abgedunkelt. Wenn man damit rechnen muss, dass Tageslicht nicht vermieden werden kann, oder ein sehr großes Bild gebraucht wird, ist es notwendig sich nach sehr lichtstarken Projektoren umzuschauen. Solche hochpreisigen Projektoren liegen mit der Anzahl der Lumenwerte weit jenseits der 5000 und hängen unweigerlich mit einem hohen Preis zusammen.

Welche Auflösung wird im Heimkino benötigt?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auflösung mit der ein Beamer ein Bild erzeugen kann. Die Auflösung ist für die Schärfe des Bildes wichtig. Ist die Auflösung zu niedrig, kann man einzelne Pixel erkennen, was einen dazu veranlasst, weiter vom Bild weg sitzen zu wollen, um grobe Makel nicht zu erkennen. Die Auflösung von Heimkino-Projektoren hat Full-HD zum Standard, welcher in Zahlen 1920 x 1080 Pixeln entspricht. Bei Projektoren, die man im Eigenheim nutzen kann, steckt eine UHD Auflösung noch in den Kinderschuhen. Trotzdem ist eine UHD-Auflösung auch bei Beamern im Kommen. Damit kann man auch bei einer großen Bildfläche ein scharfes Bild erzeugen, das von der Nähe aus betrachtet werden kann. Im Allgemeinen ist es für den Zuschauer angenehmer ein schärferes Bild wahrzunehmen.

Was bedeutet der Schwarzwert?

Der Schwarzwert ist eher als Kontrast bekannt. Er ist die dritte wichtige Komponente, die das Bild stark beeinflussen kann. Er ist im Grunde das Gegenteil einer hohen Helligkeit, die oft gewünscht ist. Je höher der Schwarzwert eines Beamers ist, desto besser kann der richtige Schwarzton wiedergegeben werden. Gerade in einem abgedunkelten Raum bemerkt man, wenn Kontraste nicht sitzen. Bei düsteren Filmen ist bei einem schlechten Schwarz nicht alles voneinander zu unterscheiden. Für eine gute Filmwiedergabe ist ein guter Schwarzwert demnach unumgänglich. Die Form, in der der Wert des Kontrastes angegeben wird, ist das sogenannte Kontrastverhältnis. Dieser stellt den Unterschied der Helligkeit zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Pixel dar, den die Projektorlampe erzeugen kann. Gemessen wird es zwischen einem reinen weißen und einem reinen schwarzen Pixel. Die Angaben werden in der offiziellen Schreibweise von Verhältnissen angegeben. Dies kann zum Beispiel 20.000:1 lauten. Es bedeutet, dass die hellst-mögliche Stelle im Bild 20.000 Mal heller ist, als die dunkelste. Hierbei gilt: Je höher der Unterschied ist, desto besser ist der Kontrast. Je höher der Schwarzwert ist, desto kontrastreicher ist das Bild. Wenn nur ein niedriger Wert erreicht wird, entsteht aus dem schwarz ein unpräzises Grau, wie es alte Fernseher zu Hauf zeigen.

Welche Bedeutung hat der Lens Shift?

Der sogenannte Lens Shift besteht grundsätzlich aus zwei Einstellungen, um die Bildgröße und die Schärfe des Bildes einzustellen. Dies geschieht ähnlich wie bei einer Kamera mit dem Zoom und dem Fokus; also die Hauptfunktionen eines Objektivs. So wird das Bauteil, welches das Licht vor dem Austreten durchläuft an einem Projektor auch genannt. Diese Funktion ist sehr wichtig, um einem verzogenen Bild durch das Verrücken des Beamers vorzubeugen. Ohne den Fokus müsste der Beamer genau einen Abstand zur Leinwand haben, damit ein wirklich scharfes Bild entsteht. Gelinde gesagt, ist es komfortabler und einfacher einen Projektor aufzustellen, da man viele Ungereimtheiten in Bezug auf das Bild im Nachhinein korrigieren kann.
Es gibt zwei verschiedene Lens Shift Arten. Die meisten Beamer fahren mit einem Lens Shift zur vertikalen Steuerung auf. Damit ist es möglich den Beamer näher am Boden oder an der Decke zu positionieren. Mit der Funktion kann man anschließend das entstehende, trapezförmige Bild wieder in die Ursprungsform zurück bringen. Der Projektor muss damit jedoch genau Mittig in horizontalen Ebene im Raum zur Bildfläche postiert werden. Die zweite Art ist der horizontale Lens Shift. Dieser ist nur in wenigen, eher hochpreisigen Geräten für den professionellen Bereich verbaut, ist aber ziemlich nützlich. Der horizontale Lens Shift kann das Bild auf der Waagerechten korrigieren. So ist es nicht nötig, dass der Beamer genau in der Mitte ist und macht einen in der Wahl des Aufstellungsortes flexibler.

Wie wichtig ist das Laufgeräusch?

Ein wichtiger Faktor ist die Lautstärke des Projektors, während er im Betrieb ist. Manchen Menschen ist ein eigener Raum für Projektor und restliche Technik vergönnt, sodass die Geräusche aus dem Zuschauerraum ferngehalten werden. Andere wiederum bauen eine schallisolierende Verkleidung um den Projektor, womit sie den gleichen Effekt erzielen. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, muss sich unbedingt über das Laufgeräusch des Gerätes Gedanken machen. Prinzipiell gibt zwei Elemente, die ein Geräusch bei einem Beamer verursachen können. Das sind der Lüfter und die Iris.
Ein Beamer produziert besonders durch die Lampe sehr viel Wärme, der entgegen gewirkt werden muss. Dazu wird der Lüfter verwendet. Ohne diesen würde das Gerät innerhalb weniger Minuten sehr stark erhitzen und den Geist aufgeben. Bei der Wahrnehmung der Lautstärke geht es um eine rein subjektive Wahrnehmung. Daher sollte man sich nur im Notfall auf Kundenrezensionen zurückgreifen, um die Lautstärke eines Beamers beurteilen zu können. Außerdem muss man darauf achten, dass ein Geräusch überall anders klingen kann. Man kann das Lüftungsgeräusch gut dämpfen, indem man den Eco-Modus verwendet, da dabei die Drehzahl der Lüfter heruntergefahren wird.
Die Iris kann bei Projektoren automatisch betrieben sein. Die Iris ist ein Bauteil am Objektiv des Beamers, durch das das austretende Licht hindurch muss. Mit dem schließen der Iris kann ein besserer Schwarzwert erzeugt werden. Man drosselt die Lichtzufuhr, sodass dunkle Teile auch wirklich dunkel erscheinen können. Für besonders helle Filmmomente öffnet sich die Iris um mehr Licht hindurch zu lassen. Die Iris macht Geräusche, weil sie mechanisch funktioniert. Gerade bei häufigem Öffnen und Schließen kann man die Iris deutlich wahrnehmen, da dies parallel zum Bildwechsel geschieht. Oft ist es möglich die automatische Steuerung der Iris auszuschalten, um die Geräuschkulisse des Projektors zu minimieren. Dabei geht aber ein besserer Schwarzwert und eine stärkere Helligkeit verloren.

Welche Anschlüsse braucht ein Projektor im Heimkino?

Die Anschlüsse eines Beamers sind wichtig, um nachher alle gewünschten Geräte daran anschließen zu können. Es gibt VGA-Anschlüsse, um ältere Computer anzuschließen und den traditionellen AV-Eingang. Außerdem sind immer HDMI-Anschlüsse verbaut. Diese sind die wichtigsten, da darüber alles gesteuert wird. Bestenfalls gibt es sogar zwei HDMI-Anschlüsse um eine Notfallreserve zu haben. Einige Modelle sind mit einem RCA beziehungsweise, wie sie besser bekannt sind, Chinch-Anschlüsse ausgestattet, um den Ton aus dem Beamer auszugeben. Dies ist jedoch unnötig, da alle Prozesse, ob Bild oder Ton, über den Verstärker laufen. Wenn der Projektor zusätzlich mit der Aufgabe belastet ist, sich um den Klang zu kümmern, kann dies Einbußen beim Bild bedeuten.

Was ist Streulicht und warum ist es so störend?

Licht wird von vielen Oberflächen reflektiert. Das passiert auch, wenn ein Projektor Licht auf eine Leinwand wirft. Das zurückfallende Licht können wir als Bild auf der Leinwand wahrnehmen. So weit ist das Reflektieren des Lichts zweckdienlich. Das Problem ist, dass das Licht nicht nur in unsere Augen zurück fällt, sondern auch an viele andere Orte des Raumes. Ist dort zum Beispiel eine weiße Wand, so reflektiert diese wieder das Licht und die nächste vielleicht auch. Das Licht wird also in den gesamten Raum gestreut. Durch die andauernde Reflexion, kommt das Licht irgendwann zurück auf die Leinwand. Dort werden nun unkontrolliert Bildbereiche erhellt. Das können genauso Bildteile sein, die eigentlich dunkel sein sollten. Das bedeutet im Endeffekt, dass ein eigentlich guter Schwarzwert zunichte gemacht wird. Normalerweise werden Räume bei der Benutzung von Projektoren abgedunkelt. Ohne das ein Raum abgedunkelt wird, ist es nahezu unmöglich einen guten Schwarzwert zu erreichen. Es gilt die Regel, je dunkler der Raum, desto tiefer das Schwarz. Und das bedeutet einen guten Kontrast. Das Streulicht wirkt in dem Fall so wie einfallendes Tageslicht. Die Kontraste sind weniger gut und die Schwarzen Partien werden zu einem matschigen grau. Wenn man Glück hat, sind nur düstere Stellen im Film, sodass der Ursprung der des Streulichts gar nicht in Erscheinung tritt. Darauf kann man sich aber niemals verlassen. Abgesehen vom Schwarzwert gibt noch eine andere Sache, die das Streulicht als unschönen Effekt dastehen lässt: wenn eine Fläche das Streulicht reflektiert, nehmen Menschen dies immer wahr. Gerade bei abgedunkelten Räumen ist das schnell zu erkennen, auch wenn wir uns auf den Film konzentrieren, nehmen unsere Augen das Streulicht auf. Das Ergebnis ist, dass man unbewusst abgelenkt ist. Wenn man nicht 100% bei dem Film dabei ist, ist es oft schwieriger besonders die emotionalen Tiefen des Films zu verstehen und mit Empathie aufzufangen. Der emotionale Anreiz, sei es Trauer oder Erheiterung, gehen somit verloren. Da dieser Anreiz aber einer der psychischen Gründe dafür ist, dass man sich gerne Filme anschaut, ist es besonders wichtig, diesen aufrecht zu erhalten.

Wie kann man Streulicht vermeiden?

Um möglichst viel Streulicht zu verhindern, sollte man sich öffentliche Kinos zum Vorbild nehmen. Die Kinosäle sind meistens sehr dunkel eingerichtet. Ein dunkelroter Fußboden, dunkelrote Sitze, schwarze Geländer, Treppenkanten, Podeste und Türen und natürlich ein dunkler Vorhang und dunkle Wände. Das entscheidende Detail ist jedoch, dass das meiste aus Stoff besteht. Eine gute Möglichkeit Streulicht zu eliminieren ist, schwarze oder dunkle Wände zu haben. Effektiver ist es jedoch, diese mit dunklem Akustikstoff zu beziehen. Dieser ist nach Wahl schalldurchlässig und besitzt eine raue Oberfläche. Raue Oberflächen schlucken das Licht, was das Ziel der Streulichtvermeidung ist. Ein weiterer Vorteil des Akustikstoffes besteht darin, dass man dahinter unschöne Bauteile wie Absorber oder gar Lautsprecher verstecken kann, ohne, dass es auffällt. Die Wände sind in dem Fall die wichtigste Stelle, da die Wände das Licht direkt auf die Zuschauer reflektieren würde. Das Prinzip von rauen Oberflächen sollte sich bei weiteren Maßnahmen ebenso bemerkbar machen. Ein Dunkler Teppichfußboden wäre eine gute Wahl, um den Boden abzudecken. Eine dunkle Decke ist ebenso wichtig. Diese werden oft mit Akustikelementen bestückt, die es auch in dunkler Farbe zu erwerben gibt. Diese sind öfters sehr kunstvoll gestaltet, sodass ein elegantes Deckensegel, neben der akustischen und optischen Vorteile, ein schönes und professionelles Ambiente liefern kann. Bei der Einrichtung sollte man möglichst auf dunkle Farben zurückgreifen. Es wäre ebenfalls gut, wenn kein Glas oder reflektierender Kunststoff im Filmraum verbaut werden. Diese Materialien reflektieren sehr stark und können sonstige Bemühungen leicht zu Nichte machen. Die Sitzmöbel sollten auch möglichst in dunklen Farben und mit Stoffüberzug eingesetzt werden. Auch, wenn der Schwarzwert darunter leiden kann, sollte man nicht nur auf die maximale Helligkeit eines Projektors setzten, da diese, je höher sie ist, auch wieder für Streulicht sorgen kann.

Wie entscheidet man sich fürden richtigen Beamer?

Nachdem nun die häufigsten Spezifikationen vorgestellt wurden, die ein Projektor mit sich bringen kann, stellt sich nun noch die Frage, wie man den richtigen Beamer für das eigene Heimkino-Projekt findet. Man sollte einen Beamer in der Planung hinten anstellen. Erst, wenn man weiß, wie weit er von der Bildfläche positioniert werden kann, wie dunkel es im Raum sein wird, ob es einen extra Technikraum gibt, wie viel Geld zur Verfügung steht und so weiter, kann man einschätzen, welche Aspekte der richtige Beamer mitbringen muss oder ob man doch zu einem Fernseher greift. Im Großen und Ganzen ist der richtige Beamer eine Geldfrage. Wenn nach oben kaum Grenzen gesetzt sind, sollte man schonn10.000 Euro ausgeben, um einen möglichst perfekten Projektor zu erwerben. Man kann zudem Spezifikationen mit an Bord haben, die aktuell noch gar nicht gebraucht werden. Wenn zum Beispiel irgendwann ein Umbau für eine größere Bildfläche im Raum steht, kann man einen Projektor mit sehr starker Leistung immer noch dafür verwenden. Um den richtigen Beamer zu finden, sollte man zu einem Fachhändler fahren, der einige Modelle ausgestellt hat. So kann man genau vergleichen, welche Technik einem besser gefällt, ob die Helligkeit, der Schwarzwert oder die Auflösung passend ist oder Ähnliches. Das Problem ist, dass sich das Licht in jedem Raum anders macht. Wenn man beim Händler einige Modelle gesehen hat, kann man die Projektoren im Internet bestellen. Im Internet können die Preise wie hier auf Geizhammel.de sehr übersichtlich verglichen werden. Das spart Zeit und Geld und ermöglicht einen aus einer schier riesigen Angebotsvielfalt auswählen zu können. Eine Rückgabe der bestellten Produkte ist möglich. Gerade das Laufgeräusch oder die Farben sollten sehr genau im fast fertigen Raum geprüft werden. Wenn einem der ausgesuchte Projektor nicht zusagt, kann man ihn, ohne Angabe von Gründen binnen 14 Tage zurücksenden. So kann man das passende Gerät finden, ohne kostspielige Fehlkäufe zu tätigen.

Warum sollte man die Lampe des Beamers schonen?

Egal, wie man mit der Lampe eines Beamers umgeht, irgendwann muss sie gewechselt werden. Dieses Szenario ist unausweichlich. Wie lange eine Beamerlampe hält, ist von der verwendeten Projektionstechnik, der Qualität und dem Nutzungsverhalten abhängig. Da Beamerlampen mit einigen hundert bis tausenden Euros zu Buche schlagen, ist der Wechsel kein schöner Moment für die Haushaltskasse. Die Hersteller geben oft eine maximale Laufzeit der Lampe an. Dies ist meistens zwischen 2.000 und 5.000 Stunden. Hierbei hängt die LCD-Technik den anderen hinterher. Diese hat auch bei teuren Projektoren eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 2.000 Stunden. Gute Beamer können auch 15.000 Stunden als Lebensdauer haben, wobei hier der Preis weitaus höher ist. Egal, wie vollkommen die Lampe ist, nach der angegebenen Lebensdauer, schaltet sich die Lampe automatisch ab, um etwaige Unfälle zu vermeiden. Die Lampe eines Beamers wird mit der Nutzungsdauer immer dunkler. Das kann sich mehr oder weniger äußern, aber zum Ende der Lebensdauer ist es sehr deutlich zu erkennen. Schon bei relativ geringer Nutzung von 500 Stunden kann man bereits einen Unterschied zur Helligkeit beim Kauf erkennen. Je dunkler die Lampe wird, desto dunkler ist auch das projizierte Bild. Bei dunkel gehaltenen Filmen kann dies dazu führen, dass das schauen des Films sehr anstrengend wird und höchste Konzentration erfordert. Besonders bei Filmen in 3D ist das ein Problem. Die verwendeten 3D-Brillen verdunkeln wie mit einer leichten Sonnenbrille das Bild zusätzlich. Auch kann es dann schwierig werden, wenn ein Zimmer nicht perfekt abgedunkelt werden kann. So wird es mit der Zeit zunehmend schwieriger, einen Film ohne nervende Randaspekte zu schauen.

Wie kann man die Beamerlampe schonen?

Man sollte die Lampe allein wegen des Geldbeutels schonen. Daher gibt es ein paar Faktoren die man beachten sollte, um die Lebensdauer zu verlängern oder, um das Verdunkeln der Lampe so weit es geht hinauszuzögern.
Eine gute Variante ist es den Eco-Modus zu benutzten, den fast jeder Projektor mit an Bord hat. Mit dem Eco-Modus lassen sich nicht nur Stromverbrauch und Lüftungsgeräusche senken, sondern besonders die Lebensdauer der Lampe erhöhen. Der Eco-Modus verlängert aber auch die vom Beamer begrenzte Nutzungsdauer. Die Lampe wird in diesem Modus nicht auf voller Kraft betrieben. Die Helligkeit wird gesenkt und damit auch weniger Wärme produziert, die durch das Lüftungssystem gekühlt werden müsste. Wer die Möglichkeiten hat und den Kompromiss einer verringerten Helligkeit eingehen kann, der sollte unbedingt auf den Eco-Modus zurückgreifen.
Ein weiter gute Schritt ist, einen Beamer nicht direkt nach dem Gebrauch vom Stromnetz abzukoppeln. Auch, wenn er nach dem Ausschalten kein Licht mehr produziert arbeitet der Projektor weiter. Der Lüfter gibt Vollgas um, die Lampe auf ein bestimmtes Maß herunterzukühlen. Dies ist der Punkt, an dem die Lampe bei der Umgebungstemperaur abkühlen kann, ohne dabei kaputt zu gehen. Dies geschieht in der Regel in 3 Minuten. Auch nach dem Abschalten produziert die Lichtquelle noch extrem viel Hitze, die abgekühlt werden muss. Lässt man dem Beamer keinen Strom, so schaltet sich der Lüfter aus und die Lampe wird viel zu heiß. Die Lampe kann dabei kaputt gehen, da die Unterschiede der Temperatur Spannungen im Glas der Lampe erzeugen. Sind diese zu groß, springt das Glas auseinander und die Lampe ist hin. Wenn man also darauf achtet, dass die Lampe genügend Zeit hat, um abzukühlen, kann deren Laufleistung um einiges verlängert werden.

Wie findet man die richtige Leinwand für sein Heimkino?

Um die passende Leinwand für das eigene Heimkino finden zu können, muss man mehrere Faktoren beachten, die elementar wichtig sind. Dazu gehört die Größe der Leinwand, die richtige Art der Leinwand oder auch die Beschaffenheit des Tuches.

Wie groß sollte die Leinwand sein?

Fürs erste ist es wichtig zu wissen, wie weit man von der späteren Leinwand weg sitzt. Die Leinwand ist für ein schönes Kinoerlebnis da, sodass man die richtige Größe genau wählen sollte. Dabei sollte das Bild nicht zu klein sein, da sonst das Kino-Feeling verloren geht, aber auch nicht zu groß sein, da es sonst schwierig ist, den Überblick zu behalten. Der Sitzabstand sollte in früheren Heimkinos immer das 1,5- bis 1,7-Fache der Bild diagonalen des Fernsehers oder der Leinwand betragen. Heutzutage sind die Beamer deutlich leistungsstärker geworden, was sich besonders in der Auflösung des Bildes bemerkbar macht. Das Bild ist sehr viel feiner, wodurch es möglich ist, näher am Bild zu sitzen, ohne dass einem einzelne Pixel oder Kanten des Bildes negativ oder überhaupt auffallen. Hier sollte man aber trotzdem im Hinterkopf behalten, dass eine zu geringer Abstand anstrengend für den Zuschauer werden kann, da dieser den Kopf über das Bild bewegen muss, um alle Details zu erfassen.

Welche Arten von Leinwänden gibt es?

Es gibt verschiedene Leinwandarten, die jeweils mehr oder weniger für den Gebrauch im Heimkino geeignet sind. Zunächst gibt es die mobile Leinwand, wie man sie von Schulpräsentationen oder dergleichen kennt. Diese bestehen aus einem Stativ mit einer aufklappbaren Leinwand, die man schnell auf- und abbauen kann. Gerade, wenn der Raum auch für andere Dinge als zum Filme schauen benutzt werden soll, kann das einfache Abbauen von Vorteil sein. Der Nachteil ist natürlich immer der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Leinwand wieder zu verstauen. Des weiteren braucht man eine möglichst glatte Oberfläche, auf die der Beamer projizieren kann. Eine solche Leinwand 100% glatt zu bekommen ist unmöglich. Diese Art gibt es meistens auch nur bis zu einer Größe von 150 cm in der Diagonalen. Ein wirkliches Kino-Feeling ist damit also nicht gegeben.

Ein weitere Art sind manuelle Rollo-Leinwände. Diese sind wie viele Leinwände auf einer Rolle an der Decke positioniert und können mit einem Stab herunter gezogen werden. Dies ist sehr platzsparend und benötigt kaum Aufwand, filmfertig gemacht zu werden. Auch, wenn diese am Anfang noch sehr glatt sind, leiden die Tücher und das gesamte Material an der häufigen, mechanischen Bewegung. Je öfter man sie benutzt desto mehr zieht man an dem Stoff und produziert unausweichlich Wellen, die das Gesamtbild beim Film stören.

Elektrisch Leinwände sind eher in der hochpreisigen Kategorie anzufinden und bringen einiges an Komfort mit sich. Wie der Name es schon verrät, rollt diese Leinwand automatisch herunter, ohne dass selbst Hand angelegt werden muss. Durch diesen Mechanismus wird das Material geschont und bleibt lange haltbar. Besondere Exemplare haben eine Art Seilzug am Rand, um die Leinwand in Form zu halten. So gibt es keine Verzerrungen in der Geometrie des Bildes.

Es gibt auch Leinwände, die nicht von der Decke heruntergefahren, sondern auch vom Boden aus nach oben gefahren werden. Gerade bei einem solchem Modell sollte man auf eine motorisierte Variante setzten, um einem vorzeitigen Verschleiß vorzubeugen.

Zum Schluss gibt es noch Rahmen Leinwände. Diese kann man nicht einfahren und sind fest installiert. Das Tuch ist in einen Rahmen gespannt und so optimal befestigt. Mit dieser Variante bekommt man das beste Bild. Der Rahmen ist bei manchen Geräten maskierbar. Dadurch kann man die Größe der Benutzten Fläche perfekt an das ausgegebene Format anpassen, sodass unnötige Reflexionen des Lichts auf der ansonsten hellen Restfläche der Leinwand nicht auftreten können.

Welches Tuch sollte man verwenden?

Bei der Suche nach der passenden Leinwand, sollte man besonders auf die Beschaffenheit des Tuches achten. Wenn es bestimmte Voraussetzungen erfüllt, sorgt es auch für ein möglichst perfektes Bild. Ein mattweißes Material reflektiert das einfallende Licht sehr neutral und gleichmäßig. Damit kann man für ein perfektes Bild sorgen, das dem Bild, das der Projektor produziert, genauso beim Zuschauer ankommt. Der Nachteil ist, dass eine solche Leinwand auch jedes andere Licht reflektiert, das im Raum auftritt. Ein guter Schwarzwert geht dadurch unter Umständen verloren. So kann man diese kaum in einen normalen Wohnraum integrieren, in dem man nicht für eine komplette Verdunklung sorgen kann.
Dagegen können sogenannte Gain-Tücher Abhilfe schaffen. Diese können das Licht bündeln und mit großer Helligkeit das Bild zum Zuschauer transportieren. Der Nachteil ist, dass man keine Blickwinkelstabilität hat, wie es auch bei einem Smartphone oder einem LCD-Fernseher der Fall ist. Je mehr man von der Seite schaut, desto dunkler und undefinierter ist das Bild.
Es gibt zusätzlich Tücher, die die Kontraste verstärken können. Gerade bei nicht vollständig abdunkelbaren Räumen können diese sinnvoll eingebaut werden. Der Nachteil ist, dass das Bild mit diesem Tuch ein bisschen dunkler wird, als wenn man ein normales Tuch benutzen würde.
Zudem gibt es Tücher, die auch mal einen Abwasch vertragen können, ohne dabei kaputt zu gehen.
Schlussendlich gibt es spezielle Tücher für Leinwände, die akustisch transparent sind. Diese sind sehr von Vorteil, um hinter der Leinwand Lautsprecher platzieren zu können. In Kombination mit einem angefertigten Gestell lassen sich einige Dinge dahinter verbergen, ohne große Einbußen bezüglich des Klangs verzeichnen zu müssen.

Welche ist die richtige Leinwand für das eigene Heimkino?

Um sich nun für die passende Leinwand zu entscheiden, muss man seine persönlichen Umstände abwägen. Die Größe der Leinwand errechnet man leicht durch die Auflösung des Beamers und den Sitzabstand, der zur Leinwand eingehalten werden kann. Wenn man den Kinoraum komplett verdunkeln kann, so ist es ratsam zu einem mattweißen Tuch zu greifen, da man damit das beste und natürlichste Bild erhält. Hat man viele Kinosessel nebeneinander ist das mattweiße Tuch ebenfalls die richtige Wahl, da man damit eine hervorragende Blickwinkelstabilität hat. Möchte man generell ein gutes Bild, das nicht verzerrt ist, sollte man am besten zu einer Rahmenleinwand greifen. Möchte man ein bisschen sparen und hat kein Problem damit, dass das Bild unter Umständen nicht ganz perfekt ist, sollte man zu einer Rollo- oder motorisierten Leinwand greifen. Benutzt man den Raum aber auch für andere Aktivitäten, besonders in Verbindung mit Kindern, kann auch eine andere Konstellation nützlich sein. Dabei kann man gut zu einer mobilen Leinwand greifen. Das Tuch sollte am besten abwaschbar sein, da man bei Kindern nie wissen kann, ob mal Missgeschick passiert oder nicht.

Wie kann man TV-Inhalte dauerhaft archivieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um das Fernseh-Programm aufzuzeichnen. Der gute alte VHS-Recorder hat ausgedient. Die gängigsten Methoden zum Aufzeichnen von Fernseh-Inhalten sind heute:

  • Festplattenrecorder
  • DVD- und Blu-Ray- Recorder
  • USB-Recording per externen Speichermedium

Die meisten modernen TV-Geräte haben heute eine USB-Recording Funktion, so dass man lediglich eine externe Festplatte oder einen USB-Stick benötigt um TV-Inhalte aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung und Wiedergabe der Medien erfolgt dabei komfortabel per Fernbedienung des TV-Geräts. Dies ist die kostengünstigste Variante. Es gibt aber auch Festplattenrecorder, die diese Arbeit übernehmen und speziell dafür konzipiert wurden. Darüber hinaus kommen DVD- und Blu-Ray-Recorder zum Einsatz. Meist gibt es Festplattenrecorder mit integrierten DVD- und Blu-Ray-Recorder, die als Kombinationslösung das Aufzeichnen auf Festplatte, DVD oder Blu-Ray ermöglichen. 

Praxistipp

Überprüfen Sie, ob Ihr TV-Gerät eine USB-Recording Funktion hat. Wenn dies der Fall ist, benötigen Sie lediglich eine externe Festplatte mit großer Speicherkapazität. Bedenken Sie, dass ein Film in HD-Qualität so 5-10GB Festplattenspeicher benötigt. Externe Festplatten mit einer Speicherkapazität von 4TB und mehr gibt es bereits ab ca. 110€. Die meisten neueren TV-Geräte haben sogar die Bedienung per Fernbedienung mit Aufnahme- und Wiedergabetaste bereits an Board. Es kann sein, dass Ihr TV-Gerät über keinen sogenannten Twin-Tuner verfügt, so dass es dann nicht möglich ist zeitgleich ein Programm anzuschauen und ein weiteres aufzuzeichnen. Wollen Sie auf diese Funktion dennoch nicht verzichten, dann kommen Festplattenrecorder mit integriertem Twin-Tuner in die engere Auswahl. Wer die TV-Inhalte zusätzlich gerne auf DVD oder Blu-Ray archivieren möchte, der liegt mit der Anschaffung eines Festplattenreceivers mit DVD- und Blu-Ray-Recorder richtig. Die Anbieter für Kabel-TV, IPTV oder DVB-T2 bieten meist solche Festplattenrecorder mit integriertem Tuner zur Miete im Rahmen Ihres Angebots ohnehin an. Meist sind allerdings die verbauten Festplatten sehr klein, so dass sich eine individuelle Anschaffung eines solchen Festplattenreceivers oder einer großen externen Festplatte für das USB-Recording lohen kann.

Welche Tonformate gibt es und was sind die Unterschiede? 

Unter Tonformaten versteht man die verschiedenen Arten, wie eine Tonspur wiedergegeben werden kann. Dabei spielen diese von Dolby eine wichtige Rolle. Dazu gehören Dolby Digital (Plus/ Ex) 2.1, 5.1, 7.1, Dolby Pro Logic I/II, Dolby TrueHD und als neuste Einführung Dolby Atmos. Die größte Konkurrenz ist DTS (Digital Theater System). Die Tonformate aus dem Hause Dolby sind nach und nach entwickelt worden, weshalb sie immer mehr Lautsprecher in ihrer Funktion berücksichtigen. Das gängigste Tonformat ist Dolby Digital. Die Bezifferung dahinter stellt die Zusammenstellung der direkt anspielbaren Lautsprecher dar. Das bedeutet, dass der Verstärker für so viele Kanäle den Klang nicht hochrechnen braucht. Wichtig ist, dass Dolby Digital komprimierte Dateien sind, ähnlich wie bei mp3-Dateien. Dies liegt daran, dass es auf der DVD nur wenig Speicherplatz gab. Um den Ton auf die Disk zu bekommen, musste man ihn komprimieren. Mit der Einführung der Blu-Ray wurde auch Dolby TrueHD auf den Markt gebracht. Dieses unterstützt bis zu 7.1 und hat die vollen Informationen, ist also nicht komprimiert. Der Klang wirkt natürlicher und voller, weshalb man, wenn möglich, immer zu diesem greifen sollte. Die äquivalenten Tonformate von der Konkurrenz heißen DTS und DTS-HD. Für einen dreidimensionalen Klang sind Dolby Atmos und DTS:X vorgesehen. Diese Tonformate sind noch recht neu und bieten ein unglaubliches Klangerlebnis. Es ist empfehlenswert sich den Klang eines AV-Receivers in einem Technik-Markt einmal vorführen zu lassen, um die verschiedenen Formate für sich selber besser beurteilen zu können. Die billigen AV-Receiver haben meist nicht alle High-End Ausstattungsmerkmale. Man sollte nicht zu knauserig sein, um später ein perfekten Heimkino-Sound genießen zu können.

Was ist Dolby Atmos?

Dolby Atmos ist ein spezielles Audioprofil, mit dem ein besonderes Klangerlebnis wahrgemacht wird. Bei diesen Klangoptionen sind nicht nur Lautsprecher auf der Hörerebene angebracht (z.B. bei 7.1: 7 Lautsprecher und ein Subwoofer). Hierbei kommt der Klang zusätzlich von oben. Somit kann man Bewegungen, die im Bild über der Kamera stattfinden, auch klanglich perfekt darstellen. Das macht das Filmerlebnis intensiver und die Wahrnehmung der Umgebung realistischer. Eine typische Bezeichnung für ein Dolby Atmos Lautsprecher System lautet 5.1.4. Dies bedeutet, dass auf der Hörerebene 5 Lautsprecher und ein Subwoofer und an der Decke 4 Lautsprecher verbaut sind. Bei anderen Tongestaltungen wird der Ton kanalbasierend festgelegt. Das bedeutet, dass ein bestimmter Kanal einen Ton in einer vorgegebenen relativen Lautstärke spielt, zum Beispiel vorne, rechts. Atmos hingegen arbeitet mit Audioobjekten, die verschiedene Geräusche im Film darstellen können. Man verankert die Objekte an dreidimensionalen Koordinaten. So kann man diese Geräusche genau in der Szene festlegen, sodass Bild und Ton genau synchronisiert sind. Durch das fehlende Festlegen einzelner Kanäle kann auch eine herkömmliche 5.1 Anlage für Dolby Atmos genutzt werden, auch wenn der Klang von oben dabei fehlt. Da es oft nicht die Möglichkeit gibt, Lautsprecher an der Decke zu befestigen, gibt es auch solche, die auf den Lautsprechern der Hörerebene platziert werden und an die Decke abstrahlen. Diese reflektiert anschließen den Klang zur Hörposition. Bei dieser Variante muss man aber mit Akustikelementen an der Decke aufpassen.

Ist Dolby Atmos eine Anschaffung wert?

Ob eine Anschaffung eines Dolby Atmos Systems wirklich sinnvoll ist, kommt auf den Anspruch des Hörers an. Von Vorteil ist, dass man dieses System auch mit einem 5.1 System verwenden und nach Bedarf immer weiter aufrüsten kann. Die Wiedergabe per Atmos ist an sich deutlich präziser als ein kanalbasiertes Dolby System und daher eine grundlegende Anschaffung wert. Um jedoch das volle Potential von Dolby Atmos nutzen zu können, sollte man sich vier Deckenlautsprecher anschaffen, was wiederum sehr teuer wird. Letztlich muss der Verstärker, der das Rechenzentrum für Dolby Atmos darstellt auch genügend Kanäle haben, was ebenfalls einen höheren Preis verlangt.

Warum ist der richtige Receiver das wichtigste Element?

Der AV-Reciever ist das Bauteil, an dem alle technischen Mittel für Bild und Ton zusammen laufen. Mit dem AV-Receiver lässt sich die meiste Technik im Raum steuern. Er besteht aus mehreren Eingängen für den Ton und das Bild, sowie externe Signale wie das Fernsehen per Satellitenschüssel. Als Audioeingänge gibt es den herkömmliche RCA- oder auch Chinch-Eingange sowie HDMI-Eingänge. Für das Bild gibt es genauso Chinch-Buchsen, HDMI-Eingänge und bei älteren Verstärkern auch SCART-Anschlüsse und VGA-Eingänge, um ältere Computer anzuschließen. Für einen guten Klang kann auch ein Lichtleiterkabel (Toslink) angeschlossen werden. Die Anzahl der Eingänge ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Die Anzahl der Ausgänge ist aber genauso entscheidend. Die meisten Verstärker haben Ausgänge für Lautsprecherkabel und das für jeden einzelnen Kanal. Je teurer der Verstärker wird, desto mehr digitale Ausgänge gibt es auch. Optimaler Weise gäbe es für jeden Kanal neben einem analogen einen digitalen Ausgang, um externe Endstufen nutzen zu können. Der HDMI-Ausgang dient in der Regel dazu da Video Signal an den Fernseher auszugeben. Dies muss bei Fernsehern mit UHD-Auflösung auch dafür ausgelegt sein. Viele Geräte sind zusätzlich mit WLAN, LAN-Buchse und Bluetooth ausgestattet. So lassen sich Streamingdienste für Musik und Filme ohne großen Aufwand nutzen und auch das Smartphone sowie Spachassitenten wie Amazon Echo oder Google Home einfach mit dem Receiver verbinden. Dies ist besonders wichtig, da viele Zuschauer den Großteil ihrer geschauten Inhalte von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Video beziehen und die Steuerung des Heimkinosystems auch zunehemnd per Sprachbefehl mit den genannten Diensten eingerichtet wird. Welche Klangprofile ein Verstärker unterstützt, kann man in der Beschreibung genau feststellen. Besondere Receiver haben ein Rechenmodul verbaut, mit dem sich Dolby Atmos wiedergeben lässt. Dies kann man aber nur bei hochpreisigen Geräten finden. Um eine UHD-Wiedergabe zu gewährleisten muss der Receiver auch UHD-fähig sein. Dies kann man den technischen Details des Gerätes entnehmen. Zudem braucht man mindestens einen HDMI2.0a Ausgang, um dies zu realisieren. Für das Gaming sollte ein Verstärker besondere Eigenschaften mitbringen. Gaming bekommt mit einem 5.1 Klang ein besonderes und im Spiel auch vorteilhaftes Gefühl. Um in UHD streamen zu können und gleichzeitig einen 5.1 Klang hinzubekommen, braucht man möglichst den modernsten HDMI-Anschluss. Dabei ist wichtig, dass das benutzte HDMI-Kabel auch für eine UHD-Übertragung und mehrkanaligen Sound ausgelegt ist, da nicht alle Kabel dies können. Am besten leitet man den Sound über ein zusätzliches Toslink-Kabel an den Verstärker weiter. So ist ein 5.1 Klang sichergestellt und muss nicht nur nach visuellen Wahrnehmungen spielen, sondern kann Geräusche dabei gut mit einbeziehen.

Wozu brauch man LAN, WLAN oder dLAN beim AV-Receiver?

Video- und Audiostreamingdaten oder Daten zum Ansteuern der Geräte mittles App oder Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home können durch LAN (Local Area Network), d.h. einer festen Kabelverbindung innerhalb eines räumlich dicht beieinanderstehenden Netzwerks, übertragen werden. In diesem Fall werden die Daten über das Internet zum Router und von dort mttels Kabelverbindung an den AV-Receiver weiter geleitet. Eine weitere Möglichkeit der Übertragung dieser Daten ist mit WLAN (Wireless Local Area Network) gegeben, wobei der Datentransfer drahtlos geschieht. Eine Alternative dazu ist mit dLAN (direct Local Area Network) gegeben, wobei die Daten über das 230-V-Stromnetz weitergeleitet werden. Diese Technik kommt häufig zum Einsatz, wenn eine Verkabelung per LAN nicht gewünscht ist und das WLAN-Signal durch eine größere Entfernung vom Router zum Empfäger gestört ist. Mit dLAN lassen sich problemlos auch größere Entfernungen im Haus überbrücken, um große Datenmengen innerhalb eines örtlich begrenzten Netzwerks auszutauschen. Sollte die WLAN-Verbindung nicht ausreichen, um z.B. UHD-Inhalte mit Tonspur ruckelfrei und ohne Pixelfehler zu übertragen, dann ist dLAN die Lösung für dieses Problem. 

Was ist ein Toslink Kabel?

Ein Toslink Kabel wird auch als Lichtleiterkabel bezeichnet. Sein Name stellt auch gleichzeitig seine Funktionsweise dar. Der Ton wird Mittels Licht an ein anderes Gerät übertragen. Durch das Kabel hindurch verläuft ein Lichtstrahl, der die Informationen transportiert. Daher sind diese Kabel sehr empfindlich. Werden sie einmal geknickt ist der Strahl unterbrochen und das Kabel hinüber. Im Gegenzug sind sei aber sehr schnell und präzise. Das Problem ist, dass 5.1 oder höhere Tonformate nur komprimiert weitergeleitet werden können.

Was ist AirPlay?

AirPlay ist eine von Apple entwickelte Funktion, bei der Sie Bild und Ton von einem Apple Gerät wie Mac, IPhone oder iPad kabellos direkt an einen Fernseher, an Lautsprecher oder an einen AV-Receiver übertragen können. Die Übertragung der Daten geschieht bei AirPlay über WLAN, so dass beide Geräte, also Sender- und Empfangsgerät, mit einem WLAN-Netz verbunden sein müssen.

Wozu benötigt man Bluetooth beim AV-Receiver?

Hat der AV-Receiver einen Bluetooth-Adapter bereits an Board, so können Sie alle Geräte, die Bluetooth unterstützen dazu verwenden, um Bild- und Tondaten drahtlos zu übertragen. Somit können Sie z.B. Bilder, Musik oder Streamingdaten über Ihr Smartphone ausführen, um diese an Ihr Heimkinosystem zu senden. Dadurch wird Ihr Smartphone, Tablet-PC, Notebook, MP3-Player o.ä. problemlos zur Schaltzentrale für Multimedia-Inhalte aller Art für Ihr Heimkinosystem. Die Reichweite einer Bluetooth-Verbindung beträgt so um die 10 Meter.      

Was für eine Funktion hat Chromecast beim AV-Receiver?

Chromcast ist ein Adapter für Mediastreaming aus dem Hause Google. Es gibt dabei verschiedenen Ausführungen dieser Adapter, die alle mit Hilfe des Google Cast Protokolls funktionieren. Hat ein AV-Receiver eine Chromecast-Funktion, so kann man ohne weiteren Adapter Video- und Tondaten über eine aktive Netzwerkverbindung streamen. 

Was ist FireConnect?

Mit FireConnect lassen sich mehrere AV-Geräte zu einer Verbundeinheit zusammenfassen. Somit kann man die gleiche Musik synchronisiert in verschiedenen Räumen abspielen. Auch das Abspielen von verschiedenen Songs für unterschiedliche Räume ist mit FireConnect möglich. Die im FireConnect-Netzwerk eingebundenen Geräte werden dabei mittels Smartphone App gesteuert. Die Quellgeräte müssen dazu nur FireConnect unterstützen.  FireConnect benutzt dabei das WLAN. 

Was ist DTS Play-Fi?

DTS Play-FI ist ein drahtloses Audiosystem für das ganze Haus. DTS Play-FI sendet Audio von Mobilgeräte an alle Geräte die DTS Play-FI unterstützen. Mit DTS Play-FI ist das Streamen und Synchronisieren von Audiodaten nahezu verlustfrei in beeindruckender Hi-Resolution Qualität möglich. DTS Play-FI verwendet dazu das WLAN, LAN oder dLAN.

Was ist Spotify Connect?

Spotify ist der weltweit führende Anbieter für Musikstreaming. Mit Spotify Connect können Sie Musik von Ihrem Smartphone, Tablet-PC oder Notebook drahtlos an Geräte im WLAN-Netzwerk senden. Die Audiowiedergabegeräte müssen dabei Spotify Connect unterstützen und im selben Spotify-Account angemeldet sein.

Ist Upscaling bei AV-Receiver sinnvoll?

Beim Upscaling werden Bildinhalte geringerer Auflösung auf eine höhrere Auflösung hochgerechnet. Für das Berechnen des neuen Bildes kommen meist Quad-Core Prozessoren zum Einsatz, die mit einem gewissen Aufpreis verbunden sind. Prinzipiell hat jeder neuere Fernseher, der Upscaling unterstützt, eine auf seine Komponenten maßgeschneiderte Upscaling-Einheit verbaut, die auch alle Apps etc. mit einschließt. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass das Upscaling optimal im Fernseher geschieht und dafür kein AV-Receiver benötigt wird. Bei älteren Bildwiedergabegeräten kann es sein, dass das Upscaling nicht so gut funktioniert oder gar fehlt. Nur in diesem Fall lohnt sich eine Upscaling Funktion im AV-Receiver.

Muss ein AV-Receiver 3D-fähig sein?

Sendet man das Video-Signal direkt per HDMI-Kabel an den 3D-fähigen Fernseher und das Audio-Signal separat an den AV-Receiver, so muss der AV-Receiver nicht unbedingt 3D-fähig sein. Wird das AV-Signal allerdings zuvor an den AV-Receiver gesendet, so muss dieser auch 3D-fähig sein, um das Bild an den 3D-fähigen Fernseher oder Beamer weiterzuleiten. Manchmal ist es gewünscht mittels AV-Receiver ein analoges Bild zu digitalisieren. Evt. sollen auch gewisse Videofilter angewendet werden oder das Bild soll vor der Ausgabe am Bildwiedergabegerät noch skaliert werden. In diesen Fällen muss der AV-Receiver 3D-fähig sein.

Warum sollte ein AV-Receiver eine USB-Schnittstelle haben?

Der USB-Stick oder eine Festplatte ist ein sehr häufig genutztes Mittel, um Inhalte auf ein großes Abspielgerät zu bringen. Auch wenn Bekannte Fotos zum Anschauen mitbringen geschieht das in der Regel mit einem USB-Stick. Zudem kann man eine USB-Schnittstelle dazu verwenden, um Inhalte vom Abspielgerät aufzunehmen und zu bearbeiten. Einen USB-Anschluss sollte ein AV-Receiver also unbedingt besitzen.

Wie misst man einen AV-Receiver richtig ein?

Gute Receiver bringen eine eigene Einmessfunktion mit. Man sollte einen Reciever einmessen, um die optimalen Einstellung für den Klang zu konfigurieren. Das Einmessen bedeutet, dass der Verstärker die Akustik des Raumes, nach der Aufstellung der Lautsprecher analysiert. Dazu liegt vielen hochpreisigen Receivern ein Einmessmikrofon bei. Falls kein Mikrofon beiliegt, sollte man ein externes erwerben. Dabei kann man guten Mutes zu einem gebrauchten greifen, da diese oft nur einmal verwendet und anschließend weggepackt werden. Um eine Einmessung durchführen zu können, sollten die Lautsprecher an ihren zukünftigen Positionen stehen und komplett am Verstärker angeschlossen sein. Das Mikrofon muss auf dem Platz, an dem der Zuschauer sitzt, platziert werden. Danach muss der Einmessprozess an dem Reciever gestartet werden. Dies nennt man eine Ein-Punkt-Messung, da das ganze System akustisch auf eine genaue Position optimiert wird. Wenn man oft zu zweit Filme schaut, kann man auch eine Einmessung an mehreren Punkten. Dabei versucht man den optimalen Klangeigenschaften zu finden während mehrere Personen den Film schauen. An sich ist es jedoch am sinnvollsten, maximal zwei Punkte einzumessen. Wenn noch mehr Punkte berücksichtigt werden, kann man es eigentlich auch direkt sein lassen, da die Unterschiede, die zum normalen Modus verändert werden nicht so groß sind. Zum Schluss sollte man die Einstellung noch einmal überprüfen. Dazu kann man sich ein grafisches Setup anzeigen lassen, was die genaue Position der Lautsprecher darstellt. Falls die angezeigte Aufstellung nicht der realen entspricht, sollte man die Messung wiederholen und das Mikrofon optimaler aufstellen.

Warum braucht man Premium HDMI-Kabel?

Der HDMI-Anschluss ist ein wahres Wunderwerk. Dieser kann universal eingesetzt werden, da er viele verschiedene Signale übertragen kann. Die meisten Leute wissen nur, dass dieses zur Übertragung des Bildes nützlich sein kann. Dies ist auch wahr, denn es können Signale bis 4K einfach übermittelt werden. Er kann aber genauso digitale Audiosignale übermitteln. So braucht man an einem Blu-Ray Player eigentlich nur ein HDMI-Kabel anzuschließen, um alle Signale zum Verstärker zu leiten. Auch ein Signal für Dolby-Atmos lässt sich damit leiten. Viele HDMI-Kabel haben zusätzlich die Fähigkeit ein Internetsignal weiterzuleiten. Sie funktionieren also auch als Netzwerkkabel, obwohl die Geschwindigkeit, mit der die Daten transportiert werden, weit unter den Möglichkeiten herkömmlicher Netzwerkkabel liegt. Gerade wenn man im High-End Bereich Heimkino-Syteme baut, sollte man nur hochwertige Premium HDMI-Kabel der neuen Generation verwenden, da die günstigen Varianten teilweise nich für das Weiterleiten von 4k Daten ausgelegt sind. Generell sollte man nur hochwertige Kabel beim Heimkinobau verwenden, um die die Signalweiterleitung optimal zu gewährleisten.

Was sind die richtigen Lautsprecher?

Welches die richtigen Lautsprecher für das Heimkino sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt sehr viele verschiedene Bauweisen, Größen und Preisklassen von Lautsprechern, sodass es schwierig ist eine eindeutige Empfehlung auszusprechen. Es gibt Standlautsprecher, Regallautsprecher oder auch Wandlautsprecher, die mit verschiedenen Betriebssystemen zur Klangerzeugung ausgestattet sind. Ein bedeutsamer unterschied ist jedoch das Konzept, wie die Lautsprecher angetrieben werden. Hierbei gibt es passive und aktive Lautsprecher.
Passive Lautsprecher erhalten ein verstärktes analoges Signal vom Reciever und werden durch dieses angetrieben. Daher ist auch kein Stromkabel für diese Lautsprecher nötig. Aktive Lautsprecher werden aktiv von einem eingebauten Modul angetrieben. Dieses nimmt ein digitales Signal auf, das auch per Bluetooth oder Funk übermittelt werden kann. Es wird anschließend in ein analoges Signal umgewandelt und verstärkt. So wird immer ein extra Stromkabel gebraucht, um das Modul betreiben zu können. Im Gegensatz dazu kann im Zweifelsfall auf andere Kabel verzichtet werden. Im Heimkino kann man sich nicht immer auf eine drahtlose Kommunikation der einzelnen Komponenten verlassen. Außerdem ist es schwierig für jeden Lautsprecher eine Steckdose zu installieren oder ein extra Stromkabel zu verlegen. Daher sind in einem Kino eigentlich nur passive Lautsprecher zu finden. Ich würde immer zu größeren Lautsprechern raten, da diese meistens einen größeren Frequenzbereich abdecken können. Somit ist ein voluminöserer Klang garantiert. Somit kann man auch dem baulich bedingten schlechten Klang aus dem Weg gehen, der häufig mit kleineren Lautsprechern einhergeht. Um sich preislich bei passenden Lautsprechern orientieren zu können, sollte man für die Lautsprecher und den akustischen Bau des Heimkinos ungefähr gleich viel ausgeben.

Woraus besteht ein 5.1, 7.1 oder 7.2 System und wofür sind die einzelnen Lautsprechertypenda?

Die Zahlen haben eine bestimmte Bedeutung, mit der man schnell identifizieren kann, wie viele Lautsprecher auf welcher Hörebene zu finden sind. Bei einem 5.1 System gibt es insgesamt 6 Lautsprecher. Die 1 hinter dem Punkt beschreibt die Anzahl der Subwoofer, die meistens eins oder selten 2 beträgt. Die restlichen 5 Lautsprecher bestehen aus meistens vier baugleichen Lautsprechern, die in jeweils einer Ecke um die Hörposition postiert sind. Die vorderen Lautsprecher werden dabei Frontlautsprecher und die hinteren Surround-Lautsprecher genannt. Der letzte Lautsprecher ist der Center-Lautsprecher. Dieser ist eher Flach gehalten, um ihn unter oder über der Bildfläche platzieren zu können. Er muss besonders den Mittel- und Hochtonbereich abdecken, da dieser hauptsächlich Stimmen wiedergeben soll. Damit die Stimmen aus der richtigen Richtung kommen, findet der Center seinen Platz in der Nähe des Bildes.
Ähnlich ist auch ein 7.1 System aufgebaut. Es hat einen Subwoofer, sechs Lautsprecher für einen Surround-Klang und einen Center-Lautsprecher. Die beiden zusätzlichen Lautsprecher werden an den Wänden in der Mitte der jeweils hinteren und vorderen Lautsprecher aufgestellt. Diese haben ebenfalls den Namen „Surround-Lautsprecher“. Ein 7.2 System hat demnach die gleichen Lautsprecher Konstellationen wie das 7.2 System mit einem zusätzlichen Subwoofer. Die beiden Subwoofer sollten dabei genau das gleiche Modell sein, um einen symmetrischen Sound zu kreieren. Wenn hinter der zweiten Ziffer noch ein Punkt mit einer folgenden Zahl steht, handelt es sich um ein System für dreidimensionalen Klang wie Dolby Atmos. Die Ziffer zeigt auf, wie viele Lautsprecher an der Deckenebene angebracht sind, wie zum Beispiel 7.2.4. Um den günstigsten Aufstellungsort für den oder die Subwoofer zu wählen, sollte man genauso vorgehen, wie bereits bei der Aufstellung von Subwoofern in Bezug auf die Akustik beschrieben wurde.

Sollte man zu einem 5.1, 7.1, 9.1 System oder noch höher greifen?

Welches System das richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Es gibt dabei zunächst zu wissen, welche Audioprofile überhaupt auf dem Markt sind. Die meisten Blu-Rays haben eine Tonspur, die auf 5.1 abgestimmt ist, selten kommt auch mal eine 7.1 Tonspuren zum Einsatz. Alles, was über die diese Tonspuren geht, muss der Verstärker berechnen. Genauer gesagt, kann dieser nicht genau berechnen, welche Frequenzen die zusätzlichen Lautsprecher abgeben, sondern muss sie erraten. Dies birgt viele unschöne Verwechslungen, wodurch ein durchaus guter Surround-Klang zunichte gemacht werden kann. Daher ist es erst einmal nicht ratsam Systeme zu kaufen, die über 7.1 hinaus gehen. Ausgenommen von dieser Regel sind Dolby Atmos oder andere dreidimensionale Soundssysteme (Näheres dazu im Folgenden). Des weiteren muss auch der Geldbeutel entscheiden. Ein 7.1 System hat zwei Lautsprecher mehr, was bedeutet, dass auch diese mit einem höheren Preis zu Buche schlagen. Wer ein begrenztes Limit beim Preis hat, sollte zu einem 5.1 System greifen. Ein gutes 5.1 System ist immer besser, als ein mäßiges 7.1. Daher sollte man dies bei der Planung genauer beachten.

Wo werden Lautsprecher am besten angebracht?

Einfache Stereo-Lautsprechern kann man links und rechts neben dem TV platzeren. Der ideale Hörplatz ist bei einem 5.1 bzw. 5.2 Sytem im hinteren Drittel eines rechteckigen Raumes, wobei die Front- und Sourroundlautsprecher in den Ecken platziert werden. Der Center-Lautsprecher ist für die Mittel- und Hochtonbereiche zuständig und sollte unter- oder oberhalb des TVs platziert werden, damit die Stimmen auch aus der richtigen Richtung kommen. Idealerweise hat man 2 baugleiche Subwoover, die symmetrisch im vorderen Bereich platziert werden. Meist hat man aber nur einen Subwoofer, was allerdings trotz dessen ein super Klangerlebnis ermöglicht. Den platziert man dann halt links oder rechts vom TV. Im Bezug auf die vertikale Ausrichtung der Front- und Sourround- Lautsprecher ist der Klang am Besten, wenn die Hoch- und Mitteltöner eines Lautsprechers genau auf der Höhe des Kopfes des Zuhörers platziert sind. Standlautsprecher geben zwar das breitere Klangspektrum ab, doch trotzdem sollte man für die perfekte Klangausrichtung zu kleineren Lautsprechern greifen, die anschließend genau passend montiert werden können. Ist die Anbringung beispielsweise durch ein Fenster eingeschränkt, sollte man zu den Standlautsprechern greifen, da diese die Hoch- und Mitteltöner auf einer allgemein passenden Höhe angebracht haben. Bei einem 7.1 bzw. 7.2 System werden nur noch zusätzlich 2 weitere Sourround-Lautsprecher in der Mitte des Rechtecks angebracht. Bei einem 9.1 System werden in der gleichen logischen Vorgehensweise einfach noch 2 weitere Sourroundlautsprecher im Raum platziert, so dass bei diesem System insgesamt 4 Lautprecher pro Seitenlänge des Raumes installiert werden. Für kleinere Räume eignen sich meist 5.1 oder 5.2 Systeme am Besten.

Was macht den Bass besonders?

Der Bass belegt in der gesamten Akustik eine Sonderstellung. Dieser hat eine Frequenz von 20-200 Hertz und hat damit eine Wellenlänge von mehreren Metern. Es kann passieren, dass sich bei einer bestimmten Raumgröße die Wellen überlagern. Das führt dazu, dass sie sich gegenseitig verstärken oder komplett auslöschen. Dieses Phänomen nennt man „stehende Wellen“und äußert sich in einem bis zu doppelt so lauten oder gar keinem Basston. Die Gesamtheit dieser Frequenzen nennt man „Raummoden“. Am späteren Hörplatz kann es daher dazu kommen, dass man ein starkes Dröhnen oder gar keinen Tiefton mehr wahrnimmt. Dabei ist zu bemerken, dass bei der Wiedergabe von Filmen und Musik nur selten längere Basstöne vorkommen, die eine Raummode spürbar machen. Bei der Musik gibt es sie nur manchmal zur druckvollen Untermalung, bei Filmen sind es eher Effekte, die normalerweise nicht zu übertrieben dargestellt werden. Wer keinen Vergleich zu einem sauberen Klang hat, wird das Auftreten von Raummoden auch nur selten bemerken. Sie zu beseitigen ist also je nach der subjektiven Wahrnehmung nicht unbedingt nötig und auch kein einfaches unterfangen.

Was ist das Problem des Nachhalls beim Bass?

Der Schallwellen des Basses gehen an Teppichen und Vorhängen, die zur eigentlichen Reduzierung des Nachhalls dienen, unbeeinflusst vorüber. Diese können nur durch massivere Materialien wie Steinmauern, Beton und Ziegel aufgehalten werden. Gerade durch die immense Wellenlänge laufen tieffrequente Töne immer wieder durch den Raum. Um herauszufinden, welche Frequenzen im Raum zu Raummoden mutieren, kann man die genauen Maße des Raumes in einen Raummoden-Rechner eingeben, welcher dann die genauen Frequenzen berechnet.

Optimaler Bass im Heimkino

Ist ein passiver oder aktiver Subwoofer sinnvoller?

Bei Lautsprechern gibt es immer die Frage, ob sie passiv oder aktiv angetrieben werden sollen. Die Frage ist bei Subwoofern besonders wichtig. Man muss beachten, dass ein Subwoofer durch die großen Chassis und den benötigten Hub viel Energie brauchen. Um ihn passiv anzusteuern muss also eine starke Endstufe her. Um den Subwoofer richtig ansteuern zu können, sollte dieser parallel zu den anderen Lautsprechern am Receiver angeschlossen werden. Die meisten Receiver haben heute aber einen digitalen Anschluss, um das Signal zum Subwoofer weiterzuleiten. Daher ist es meistens nur mit einer externen Endstufe möglich einen passiven Subwoofer zu integrieren. Wenn der Subwoofer aktiv angesteuert wird, kann man die Lautstärke und den Crossover auch direkt am Subwoofer einstellen. Es ist im Heimbereich also das Beste, wenn man einen aktiven Subwoofer nimmt, da er sich einfacher in den Wohnraum integrieren lässt.

Praxistipp

Probieren Sie verschiedene Aufstellungsorte des Supwoofers. Dieser kann auch z.B. auf kleineren Schränken oder Sideboards platziert werden. Testen Sie die unterschiedlichen Aufstellungsorte aus und entscheiden Sie sich für das Beste Klangerlebnis.

Worauf sollte man bei der Stromversorgung achten?

Die Stromversorgung sollte auch nicht einfach so ohne weitere Überlegungen installiert werden. So gibt es super Steckerleisten, die sogar gegen die Folgen eines Blitzeinschlags gewappnet sind und Überspannungen an den Geräten nicht zulassen. Somit kann man sogar während eines Gewitters gemütlich weiter Fernsehen, ohne Angst haben zu müssen, dass das gesamte Heimkino-System jeden Moment in Flammen aufgeht. Ein hochwertiges Heimkinosystem kann gut und gerne mehrere tausend Euro kosten und das Fernsehen während eines Gewitters ist wirklich urgemütlich. Die Investition in solch eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz und Blitzschutz lohnt sich also in jedem Fall. Die Kosten für eine 6-8 Fach Steckdosenleiste mit Blitz- und Überspannungsschutz betragen so um die 30-60€.

Wozu braucht man steuerbare Steckerleisten?

Steuerbare Steckerleisten ermöglichen eine einfache Programmierung der Schaltzustände. Solche steuerbaren Steckerleisten besitzen meist eine WLAN oder LAN-Schnittstelle und können somit per App oder moderne Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home per Sprachbefehl ein- oder ausgeschaltet werden. Wahlweise gibt es diese steuerbaren Steckerleisten auch mit einem Überspannungsschutz, um die angeschlossenen Geräte bei kurzfristigen Spannungsspitzen, wie z.B. durch einen indirekten Blitzeinschlag, zu schützen.

Wo und wie sollten Kabel, Licht und technische Steuerungsgeräte verstaut werden?

Man sollte sich auch darüber Gedanken machen, wie und wo lang die Kabel verlegt werden, wo Lichtelemente hinkommen sollen, ob es Vitrinen, Schränke, Poster, Bilder oder Ähnliches geben soll, wo Lautsprecher, eventuell ein Projektor sowie AV-Receiver, Abspielgeräte und sonstiges Equipment platziert werden muss und welche Materialien zur Verkleidung, Abschirmung und einem gemütlichen Ambiente verwendet werden sollen. Um ein möglichst gemütliches Umfeld zu schaffen, sollten Kabel, Kabelkanäle und dergleichen ordentlich verlegt und in der Farbe des Raumes angestrichen werden. Technische Geräte, sollten möglichst so verbaut werden, dass sie nicht störend auffallen oder gar zu einem klasse Ambiente beitragen. Oft wirken diese Geräte zu technisch und fügen sich nur selten in das Ambiente eines Wohnzimmers ein. Die meisten Markenprodukte für Heimkino-Komponenten sind allerdings so konzipiert, dass sie sich wunderbar in Wohnräume integrieren lassen und sogar einen Mehrwert im Bezug auf Design mitbringen. Die vielen Lichteffekte zaubern ein wirklich gutes Feeling in jedes Wohnzimmer. Für das Verstauen von unschönen technischen Geräten kann man zum Beispiel ein Regal mit Türen verwenden. TV-Unterschränke in Kombination mit Regalen bieten genug Platz, um alle Komponenten sowie Filme gut zu verstauen. Dafür gibt es auch immer häufiger Wohnwände, die aus einer Kombination aus TV-Unterschrank und Hängeschränken mit Regalen oder Vitrinen bestehen.


Wie vermeidet man geschickt unschönen Kabelsalat?

In einem Heimkino braucht es eine große Anzahl an Kabeln, um alle Geräte miteinander zu verbinden. Ob Fernseher, AV-Receiver, Lautsprecher oder Licht, man sollte vorher genau planen, welche Geräte gebraucht werden und wo diese hinkommen, um die richtige Größe und Position der Kabelkanäle zu ermitteln und die passenden Schränke für die Geräte zu beschaffen. Am einfachsten kann man sich Kabelkanäle im Baumarkt besorgen. Diese gibt es in vielen Größen und Formen. Man kann sie an die Wand schrauben oder auch kleben und ist somit sehr flexibel in der Anbringung. Sie haben meistens eine abnehmbare Klappe, um Kabel einfach verstauen zu können. Viele Systeme haben Eck- und Erweiterungselemente, die man je nach Bedarf an- und abstecken kann. Dadurch lassen sich Erweiterungen des Lautsprechersystems trotz schon verlegter Kabelkanäle ohne Komplikationen installieren.
Eine besonders raffinierte Lösung zur Unterbringung von Kabeln sind Sockelleisten. Diese verlaufen, wie der Name schon sagt, am Sockel des Fußbodens und stören dort kaum. Das innere ist in mehreren Stockwerken aufgebaut, um die Kabel einfach sortieren zu können. Man kann die Sockelleisten mit einer Gehrungssäge zu dem passenden Winkel schneiden, um auch die Raumecken perfekt nutzen zu können.

Welche Heimkino Funktionen der Gaming Konsolen gibt es?

Die meisten Konsolen haben auch diverse Funktionen fürs Heimkino-Entertainment. Bereits die Playstation 3 konnte 3D Blu-Rays in Full-HD abspielen. Einziges Defizit damals waren einige moderne Audio-Formate, die nicht unterstützt wurden. So konnte die HDMI 1.3 Schnittstelle kein True HD Audio ausgeben. Dolby Digital 5.1 Audio Wiedergabe funktioniert aber auch schon mit der PS3.  Die neuen Konsolen haben damit natürlich keine Probleme mehr würde man meinen. Das stimmt so aber nur bedingt. Die Playstation 4 Pro hat z.B. kein UHD fähiges Blu-Ray Laufwerk. Damit scheidet die Playstation 4 Pro als Heimkino-Entertainment Konsole Nummer 1 eigendlich aus. Das ist ein wenig entäuschend. Selbst die vergleichbar kleinere Konsole Xbox One S hat ein UHD Blu-Ray Laufwerk. Die neuste Xbox One X bietet auch ein UHD fähiges Blu-Ray Laufwerk für Heimkino-Freunde, was diesen Xbox One Modellen zu Gute kommt.Trotz dessen kann man auch mit der Playstation 4 Pro einiges anstellen. So kann man für die Playstation 4 Pro Apps wie Amazon Video oder Netflix runterladen, um diese Streaming-Dienste dann direkt über die Konsole zu nutzen. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. UHD und perfektes Dolby Digital 5.1 Audio wird so auch für Streamingdienste wie Amazon Video oder Netflix einfach ins Wohnzimmer gebracht. Die Playstation 4 Pro unterstützt dabei die Audioformate Dolby Digital 5.1, TrueHD sowie DTS HD. Neuere Formate wie Dolby Atmos oder DTS X unterstützt die Playstation 4 Pro allerdings nicht. Der AV-Receiver muss allerdings die von der Playstation 4 Pro unterstützten Audioformate auch unterstützen, damit alles funktioniert. Hat jemand noch einen AV-Receiver ohne USB-Anschluss, so kann ein einfacher Fire-TV Stick nicht ohne weiteres dazu verwendet werden, um auch gute Audio-Formate wie Dolby Digital 5.1, TrueHD oder DTS-HD  auszugeben. Ein normaler Fire-TV Stick gibt auch keine UHD Inhalte aus. Dafür muss man sich einen extra für 4K-Auflösungen ausgelegten, deutlich teureren 4K Fire-TV-Stick zulegen.In solch einem Fall ist die Playstation 4 Pro wirklich sehr hilfreich. Mit der Playstation 4 Pro ist das alles ohne Probleme möglich. Die PS4 Pro kann einfach mit dem AV-Receiver per Tosslink-Kabel für Audio und direkt per Premium-HDMI-Kabel mit dem 4K TV verbunden werden. So bekommt man Dolby Digital 5.1, True HD oder HTS HD Audio und 4K ins Wohnzimmer. So spart man sich die Investion in einen AV-Receiver der teureren Klasse mit USB, HDMI und vor Allem der UHD-Unterstützung. Eine Spielekonsole kann somit auch deutliche Vorteile mit sich bringen, um ein perfektes Heimkino-Erlebnis zu bekommen. Wer genug Geld hat kann sich natürlich auch immer alles vom Feinsten kaufen, um auch im Streaming Bereich ganz vorne mit dabei zu sein. Dazu aber später mehr.

Wie kann ich Video-Streaming einrichten und welche Streaming-Dienste gibt es?

Streaming ist keine Randerscheinung und bereits im Mainstream angekommen. Die Mehrheit der Leute in Deutschland benutzt Amazon Prime Video und Netflix, um Videos zu streamen. Aber auch Dienste wie Maxdome, Sky Ticket, iTunes, Videoload und Netzkino sowie noch einige weitere mehr erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber wie genau richte ich das Streaming von Videos für ein optimales Heimkino-Erlebnis ein? Welche Möglichkeiten gibt es? Zunächst benötigt man ein Quellgerät, worauf die App für das Streaming von den diversen Anbietern installiert ist. Die meisten Filme und Serien werden heute von den Streaming-Anbietern mit einer FullHD-Auflösung und einem 5.1 Dolby Digital Sound bereitgestellt. Es gibt aber auch schon vereinzelt Bemühungen der Streaming-Anbieter Inhalte in UHD-Auflösung und moderneren Tonformaten wie Dolby Atmos oder DTS X anzubieten. 

Apps auf Smart-TV

Moderne Smart-TVs bringen die Möglichkeit mit Apps der Streaming-Anbieter direkt auszuführen. Dort sind die Apps für die genannten Streaming-Anbieter meist schon vorinstalliert. Man kann diese auch nachträglich auf dem TV problemlos installieren. Nun muss man nur noch dafür sorgen, dass die Bemühungen der Streaming-Dienste für einen super Dolby Digital 5.1 Sound nicht an der richtigen Verkabelung und Einstellung am AV-Receiver sowie dem TV-Gerät scheitern. Zunächst ist es wichtig, dass der TV und der AV-Receiver die Funktion ARC unterstützen. Modernere Geräte unterstützen ARC in der Regel und können per HDMI-Kabel ohne Schwierigkeiten verbunden werden. Wichtig dabei ist, dass man im TV einstellt, dass die Audioausgabe über ARC geschehen soll. Im AV-Receiver muss man diese Funktion auch gesondert einstellen. Manchmal kommt es vor, dass nicht alle HDMI-Ein- oder Ausgänge ARC unterstützen. Mit einer Taschenlampe kann man dies aber meist direkt am Gerät erkennen. Dort ist der HDMI-Ein- oder Ausgang, der für ARC vorgesehen ist, gekennzeichnet. Ältere AV-Receiver haben oft keine HDMI-Ein- oder Ausgänge. In diesem Fall gibt es häufig die Möglichkeit die Geräte per optischem Toslink Kabel zu verbinden, um den Sound am AV-Receiver auszugeben. Hat alles geklappt, dann sieht man in der Anzeige vom AV-Receiver, dass der Ton im Dolby Digital 5.1 Tonformat ausgegeben wird. 

Mediaplayer

Es gibt speziell für das Streaming Mediaplayer, entweder von den Streaming-Anbietern selbst oder von externen Anbietern. So bietet Amazon z.B. den Amazon Fire-TV-Stick für das Video-Streaming in verschiedenen Ausführungen an. Falls man zu Hause noch einen Fernseher der älteren Generation ohne UHD-Auflösung hat, so reicht ein einfacher Fire-TV-Stick mit FullHD-Auflösung. Für alle anderen gibt es den Amazon Fire-TV mit UltraHD und Alexa Sprachfernbedienung. Damit können Sie dank Alexa auch per Sprachbefehl kompatible Lampen oder andere Smart Home-Geräte steuern. Sagen Sie einfach "Alexa-Heimkino" und bei richtiger Konfiguration geschieht alles wie von Geisterhand. Der TV wird angeschaltet, der AV-Receiver richtig eingestellt, das Licht gedimmt und die Rollos werden runtergefahren. Auch das Wasser für den Tee oder ein Kaffee wird dann zubereitet. Alles wie Sie es zuvor programmiert haben. Dafür kommen spezielle Makros zum Einsatz, die eine Steuerung von Ablauf-Routinen ermöglichen. Die Geräte müssen natürlich diese Dienste unterstützen und es ist ein wenig Frickelei, um alles zum Laufen zu bekommen. Es gibt natürlich auch andere Anbieter von solchen Mediaplayern, wie z.b. Google Chromecast oder AppleTV. Die Vorgehensweise bei der Verwendung von Google Chromecast oder AppleTV ist ähnlich. Dann gibt es noch unabhängige Anbieter von Mediaplayern wie z.B. den Nvidia Shield TV Pro, welcher auch das Streamen von UHD-Inhalten mit atemberaubenden Sound ermöglicht und zusätzlich die Funktionen von Google Home unterstützt.

Spielkonsolen

Auch Spielkonsolen haben meist die Möglichkeit Apps zu installieren. Selbst die Playstation 3 sowie die Xbox 360 hatten bereits diese Möglichkeit an Board. Die modernen Konsolen bieten das natürlich auch weiterhin an. Dazu muss man einfach die gewünschte Streaming-App auf der Spielkonsole installieren. Die Steuerung der App funktioniert über den Controller. Praktisch in diesem Zusammenhang ist, dass man an den Wireless-Controllern von Xbox oder Playstation ein Kopfhörer einfach per 3,5mm Klinkenanschluss anschließen kann. Mit den passenden 5.1 Kopfhörern hat man so einen perfekten Kinosound per Kopfhörer. Aber auch die Audio-Ausgabe über die Soundbar ist problemlos möglich. Dazu verbindet man einfach die Spielkonsole mit dem AV-Receiver mit HDMI oder optischem Toslink Kabel. In den Einstellungen des AV-Receivers muss man dann noch die Audio-Ausgabe dieses Quellgerätes einstellen.

Praxistipp

Die Redaktion empfiehlt in diesem Zusammenhang allerdings für das Steuern der Streaming-Apps und aller Smart-Home Geräte moderne Universalfernbedienungen, die auch Diesnste wie Amazon Echo , Google Home sowie AppleTV unterstützen. Die meisten modernen TVs haben die Möglichkeit die Apps der Streaming-Anbieter zu installieren und direkt auszuführen. Die technischen Geräte fürs Heimkino haben meist einen Infrarotempfänger und können somit auch ohne spezielle Netzwerk-Funktion per Universalfernbedienung angesteuert werden. Alle weiteren Smart Home-Geräte können dann per Amazon Echo oder Google Home angesteuert werden, was in diesem Fall auch über die Universalfernbedienung geschieht. Somit ist die Steuerung aller Geräte mit nur einer Fernbedienung möglich, auch wenn einzelnen Geräte nur mit einem Infrarotempfänger ausgestattet sind. Damit kann man ein perfektes Heimkino-Feeling ermöglichen. Eine Steuerung dieser App funktioniert allerdings aber auch ohne Universalfernbediendung einfach per Menuführung im TV, der Spielekonsole oder dem Mediaplayer.

Sind Universalfernbedienungen sinnvoll?

Wenn man ein Heimkino komplett eingerichtet hat, gibt es mindestens vier Geräte, die alle gesteuert werden müssen. Dies sind der Projektor oder der Fernseher, eine dazugehörige Leinwand, ein Blu-Ray-Player und der AV Reciever. Dazu kommt oft eine ausgefeilte Lichttechnik, die auch bedient werden will. Bei dieser Vielfalt kommt man um eine Universalfernbedienung nicht herum. Universalfernbedienungen können per Infrarot eigentlich jedes Gerät Steuern, dass einen Infrarotempfänger in sich verbaut hat. Man muss nur die Fernbedienung auf das entsprechende Gerät ausrichten und anwählen.
Fernbedienungen dieser Art sollten programmierbar ausgesucht werden. Mit dieser Funktion ist es möglich, den Gebrauch der Fernbedienung perfekt auf das eigene Maß zuzuschneiden. Dabei spielen Makros eine wichtige Rolle. Dies sind gespeicherte Kombinationen von Abläufen, die auf einen Tastendruck geschehen.
Dies macht die Bedienung der Technik nicht nur einfacher, sondern sorgt zusätzlich für eine gute Atmosphäre, da man nicht noch stundenlang etwas umstellen und mit mehreren Fernbedienungen herum hantieren muss, d.h. mit nur einem Tastendruck kann man alle gewünschten Einstellungen vornehem. Eine weitere Möglichkeit die Technik zu Steuern ist die Benutzung von dafür konzipierter Apps.

Welche Apps gibt es zur Steuerung eines Heimkinos?

Da es viele Apps gibt, um die Steuerung eines technikgefüllten Heimkinos zu managen, sollte man sich die möglichst Beste daraus wählen. Vorab ist wichtig zu wissen, dass die Steuerung nicht per Infrarot sondern meistens über das heimische Netzwerk oder Funk funktioniert. Daher geht es am einfachsten, wenn alle angesteuerten Geräte per WLAN oder Kabel mit dem Netzwerk oder einfach mit dem Internet verbunden sind. Welches Design einer App einem eher zusagt, muss jeder für sich selbst entscheiden, denn das ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass die App einige Funktionen aufweist. Im Grunde sollte sie besondere Fähigkeiten der bereits beschriebenen Universalfernbedienungen haben. Man sollte also auch Abläufe abspeichern können. Des Weiteren ist die Regelung der Lautstärke, des Lichts oder anderer Komponenten von Vorteil. Ein weiterer großer Vorteil bei den Apps liegt darin, dass man ihre Benutzeroberfläche manchmal anpassen kann. So ist es möglich die Steuerung verschiedener Funktionen je nach Priorität anders zu platzieren und so für einen besseren Bedienkomfort zu sorgen.

Welche Sitze sollte man in das Heimkino bauen?

Diese Frage wirkt relativ harmlos, birgt aber eine brillante Option, die unter den Leuten weitgehend unbekannt ist. Welche Sitze zu einem passen, sollte jeder für sich selbst herausfinden. Dabei gibt es folgende Funktionen, die wichtig sein können. Viele Menschen möchten im späteren Heimkino eine Sicherheit haben, dass die Sitzgelegenheiten nicht einsauen, wie es in öffentlichen Kinos mit Popcorn und Softdrinks oft der Fall ist. Daher gibt es Sitze die einen Getränkehalter und ein Ablagefach für Popcorn oder auf Tellern und Schalen angerichtete Speisen sicher aufbewahren können, ohne den Komfort einzuschränken. Der Komfort kann durch andere Funktionen ebenfalls gut gesteigert werden. Komfortable Sitze lassen sich in vielen Variationen einstellen. So kann man die Lehne zurückstellen und eine Fußstütze ausfahren, um in einer für den Körper bequemen Position Filme schauen zu können. Außerdem gibt es Kinositze, die ein Massageprogramm eingebaut haben, um nach einem anstrengenden Tag die Muskeln entspannen zu können. Für warme oder kalte Tage gibt es auch Sitze mit eingebauter Sitzheizung und -kühlung. Für den besonderen Genuss eines Kinofilms gibt es sogenannte 4D Kinosessel, mit denen man den Film sehr viel intensiver erleben kann. Diese bewegen sich mit den Aktionen im Film, sodass man ihn hautnah erleben kann. Für den normalen Heimkino-Fan eignen sich gemütliche Wohnlandschaften oder Sitzecken ideal für gemütliche Kino-Abende.

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Bei Saturn ist gerade ein LED TV von Panasonic mit einer Bilddiagonale von 55 Zoll und einer Ultra HD 4K Auflösung im Angebot. Der reduzierte Preis beträgt 488€. Zuvor wurde dieses TV Gerät für einen Preis von 559€ bei Saturn angeboten. Der Versand ist zudem momentan bei diesem Angebot kostenfrei. Dieses Angebot wird auch zurzeit im TV kräftig beworben. Unsere Preisexperten finden diesen Deal super. Hier kann man ein sehr gutes Schnäppchen machen. Die Energieeffizienzklasse ist mit A recht gut. Mit diesem TV Gerät können Sie Ihre eigenen vier Wände in eine kleine Heimkino-Oase verwandeln. 
 
488*
 
%Deal es Tages% Herding 485916050412 Bettwäsche New York Liberty, Kopfkissenbezug: 80 80 cm, Bettbezug: 135 200 cm, Microfaser
Bei Amazon ist heute als Angebot des Tages eine Bettwäsche von Herding mit Kopfkissenbezug und Bettbezug für gerade einmal 19,16€ im Angebot. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 29,95€. Der Bettbezug ist mit der Freiheitsstatur als Vordergrund der New Yorker Skyline bedruckt. Auf dem Kopfkissenbezug ist der Schriftzug New York zu sehen. Sowohl Kissenbezug als auch Bettbezug haben einen Reißverschluß. Das Material besteht zu 100% aus Polyester. Die Bettwäsche ist bis 40°C waschbar und sogar trocknergeeignet. Der Versand ist bei Amazon in der Regel erst ab einem Warenwert von 29€ kostenfrei, so dass man hier noch einen weiteren Artikel in den Warenkorb legen sollte, um die Versandkosten einzusparen und von diesen reduzierten Angebot zu profitieren.
 
19,16*
 
%Preistipp%
Bei Saturn ist gerade ein Tablet PC mit 9,6 Zoll Bilddiagonale sowie einem Quad-Core Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher für gerade einmal 99€ im Angebot. Der schicke Tablet PC der Marke HUAWEI verfügt über WiFi und ist mit dem Android Betriegssystem von Google ausgestattet. Der Versand ist bei diesen guten Schnäppchen kostenfrei. Unsere Preisexperten kennen sich mit den Preisen für elektronische Geräte sehr gut aus und haben ein Gespühr für sehr gute Deal entwickelt. Hier kann man tatsächlich ein sehr gutes Schnäppchen machen. Der Preis hält auch einer intensiven Preisrecherche stand. Dieser Deal ist auch aus der Werbung bekannt.
 
99*
 
%Preistipp% JTC Nemesis 49" UHD 4K LED-TV Fernseher für 229,99€
Bei eBay ist gerade ein LED TV von JTC mit einer Bilddiagonale von riesigen 49 Zoll und einer super scharfen UltraHD 4k Auflösung für 229,99€ im Angebot. Der plusonlineshop biete diesen Deal versandkostenfrei zusammen mit den eBay-Käuferschutz bei eBay an. Der Preis ist sehr günstig. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 499€. Die Energieeffizienzklasse ist in der Produktbeschreibung etwas wiedersprüchlich. Einmal ist die Energieeffizienzklasse mit A angegeben und einmal mit A++. Kann natürlich sein, dass Geizhammel zu dämlich ist diese Informationen richtig zu verstehen. Dafür gegen wir keinerlei Gewährleistung. Sei es drum. Dieser Deal ist super. Das Preisniveu ermöglicht es sogar super Sparfüchsen von der neuen UltraHD Technik zu profitieren und Heimkino-Abende zu Hause zu verbringen.
 
229,99*
 
%Preistipp% Neue Herren Superdry Kapuzenpulli Versch. Modelle und Farben 0708
Bei eBay bitet zurzeit der Superdry Store ein Kapuzenpulli der Marke Superdry in unzähligen Variationen und Farben sowie Größen für einen Preis von 31,95€ an. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 79,95€. Der Versand ist bei diesem Deal kostenfrei. Darüber hinaus ist dieses Schnäppchen über den eBay-Käuferschutz rechtlich abgesichert. Alleine in der letzten Stunde wurde dieses Angebot 95 Mal wahrgenommen. Das zeigt, dass dieser Deal sehr begehrt ist. 31,95€ ist auch wirklich günstig, wenn man bedenkt, dass die Superdry Kapuzenpullis aus einem schweren Material gefertigt werden und einen sehr hohes Qualitätslevel haben. Bei den vielen verschiedenen Ausführungen und Farben ist bestimmt für jeden etwas dabei. Hier kann man ein sehr gutes Schnäppchen machen.
 
31,95*